Wirtschaft: Industrie

Sa

16

Jul

2016

Kommentar: Der Aktienkurs ist nicht das Ein und Alles

Für Nick Hayek ist das Personal nicht bloss ein Kostenfaktor.
Für Nick Hayek ist das Personal nicht bloss ein Kostenfaktor.

Die Aktie der Swatch Group verlor gestern zwischenzeitlich über 10 Prozent, nachdem der Konzern eine Gewinnwarnung herausgegeben hatte. Er teilte der Öffentlichkeit mit, dass der Umsatz- und Gewinnrückgang im zurückliegenden Semester höher ausfallen werde, als dies gemeinhin erwartet werde. Die Rede ist von einem 50 bis 60 Prozent tieferen Betriebs- und Konzerngewinn.

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Di

24

Mai

2016

Vierte Säule:  "Pro Service public" lässt Swisscom-Aktionäre alt aussehen

Die Volksinitiative «Pro Service public» ist auch für Anleger von Belang. Sollte die vom «K-Tipp» lancierte und von allen relevanten politischen Parteien abgewiesene Verfassungsinitiative eine Mehrheit finden, sehen Swisscom-Aktionäre alt aus. Für sie gibt es keine Dividenden mehr, wenn der Telekommunikationskonzern seine Gewinne nicht mehr ausschütten darf. Dabei ist die Swisscom-Aktie bei Privatanlegern gerade wegen der hohen und stabilen Dividende äusserst beliebt.

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Sa

07

Feb

2015

Für Sunrise ging die Sonne auf

Prächtiges Börsendebüt von Sunrise: Die Aktie erfreute sich gestern einer hohen Nachfrage und schloss 11,7 Prozent über dem Emissionspreis.

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Mo

15

Dez

2014

Standpunkt: Im Fall Sika steht auch der Gesetzgeber in der Kritik

Die Aktionäre des Baustoffkonzerns Sika sind ziemlich verärgert über die Besitzerfamilie Burkhard-Schenker. Mit ihrem Groll befinden sie sich in bester Gesellschaft: Auch in der Öffentlichkeit ist das Entsetzen gross. Die «Finanz + Wirtschaft» spricht ironisch davon, einen neuen Preis zu stiften, den «Praktikus-Preis für zerstörtes Vertrauen und miserable Corporate Governance». Der erste Preisträger sei gesetzt: die Familie Burkhard-Schenker.

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Mo

30

Dez

2013

Das Herzstück der Eta ist verbrannt

Bei der Eta in Grenchen, dem wichtigsten Komponentenhersteller für die Uhrenbranche, ist gestern Morgen ein Brand ausgebrochen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die wirtschaftlichen Folgeschäden sind gross.

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Sa

06

Apr

2013

Warum Frutigen China schlägt

Aurelio Lemos, Geschäftsführer von Bucher Hydraulics in Frutigen.
Aurelio Lemos, Geschäftsführer von Bucher Hydraulics in Frutigen.

Hydraulikmaschinen in Frutigen? Da denkt männiglich an die Firma Wandfluh von SVP-Nationalrat Hansruedi Wandfluh. Kaum jemand ausserhalb des Kandertals kennt indessen die Bucher Hydraulics. Auch sie beschäftigt in Frutigen gegen 300 Personen.

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Di

05

Jul

2011

Typon zahlt üppige Dividenden

Das Typon-Gebäude in Krauchthal.
Das Typon-Gebäude in Krauchthal.

Die Bergbahnen Meiringen-Hasliberg und die Firma Typon in Burgdorf sind die Verlierer des zweiten Quartals 2011. Wobei sich die Aktionäre der Typon trotzdem freuen können.

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Do

30

Jun

2011

Der Hörmittelbranche weht rauherer Wind um die Ohren

Die Hörgerätegeschäfte erhalten weniger von der IV.
Die Hörgerätegeschäfte erhalten weniger von der IV.

Auf den 1. Juli wird bei den Hörgeräten eine neue Pauschalvergütung eingeführt. Verlierer sind alle ausser der überschuldeten IV. Sie will damit jährlich 30 Millionen Franken einsparen.

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Fr

08

Apr

2011

Bauleute gehen mit 60 in Pension

Pio Brönnimann, VR-Präsident von Weiss + Appetito in Bern,  lobt das Modell.
Pio Brönnimann, VR-Präsident von Weiss + Appetito in Bern, lobt das Modell.

Wenn Arbeitgeber und Gewerkschaften in gleichem Masse von einem Modell schwärmen, so muss dieses gut sein. Die Rede ist hier von FAR, dem frühzeitigen Altersrücktritt.

 

Seit Jahren stockt die AHV-Revision, weil sich die Parlamentarier über die soziale Abfederung von Frühpensionierungen nicht zu einigen vermögen. Derweil hat die Baubranche ihren Akteuren wirtschafts- und sozialverträgliche Frühpensionierungen schon längst ermöglicht. Davon profitieren können jene Arbeiter, die eine vorzeitige Pensionierung am ehesten verdient haben: Bauleute, die bei jeder Witterung ihren Körper schinden. Das Modell wird von Arbeitgebern wie auch von Gewerkschaften in den höchsten Tönen gelobt. Das Modell heisst FAR, frühzeitiger Altersrücktritt.

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Di

04

Jan

2011

Börsenjahr 2010: Tornos-Kurssprung auf tiefem Niveau

Ein Tornos-Mitarbeiter in Moutier.
Ein Tornos-Mitarbeiter in Moutier.

Keine andere Aktie einer Berner Firma hat im zurückliegenden Jahr ein derartiges Kursfeuerwerk gezündet wie Tornos. Für die langjährigen Aktionäre ist das Plus von 79 Prozent hingegen ein schwacher Trost.

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Di

14

Dez

2010

Baufirma baut keine Boote mehr

Pio Brönnimann, VR-Präsident des Berner Bauunternehmens Weiss + Appetito.
Pio Brönnimann, VR-Präsident des Berner Bauunternehmens Weiss + Appetito.

Das Berner Bauunternehmen verkauft den Marinebetrieb, den Unterhalt von Booten. Laut VR-Präsident Pio Brönnimann entwickelte sich dieser Bereich unter den Erwartungen.

 

Herr Brönnimann, warum verkaufen Sie den Geschäftsbereich Marine?

Pio Brönnimann: Vor fünf Jahren hatten wir die Idee, mit dem Aufbau eines Marinebetriebes und dem Unterhalt von Booten Winterarbeit für unsere Mechaniker sowie für Mitarbeitende aus dem Bereich Kunststoffverarbeitung zu generieren. Das Wachstum in diesem Bereich war nicht wie erwartet, und so sahen wir keine Möglichkeit, wie wir die kritische Grösse erreichen könnten.

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Sa

27

Nov

2010

"Unsere Geräte sind nicht schlechter"

Christian Stromsted hat eine 15-jährige Berufserfahrung in der Hörmittelbranche.
Christian Stromsted hat eine 15-jährige Berufserfahrung in der Hörmittelbranche.

Sonetik-Gründer Christian Stromsted erklärt, weshalb seine Hörgeräte viel billiger sind als die bei der Konkurrenz. Und warum die IV nicht nur Hörgeräte, sondern auch die Dienstleistung des Akustikers entschädigt.

 

Herr Stromsted, können Sie noch ohne Bodyguard herumlaufen?

Christian Stromsted: Ja, problemlos.

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Do

18

Nov

2010

Besser hören für weniger Geld

Garagier Roland Schuck ist auf der Suche nach passenden Hörgeräte auf erstaunliche Resultate gestossen.
Garagier Roland Schuck ist auf der Suche nach passenden Hörgeräte auf erstaunliche Resultate gestossen.

Leser Roland Schuck erhielt vom Akustiker eine Offerte von über 9000 Franken für zwei Hörgeräte. So stark will er die Sozialversicherungen nicht belasten. Er entschied sich für ein Gerät bei einem Apotheker für 790 Franken.

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Di

05

Okt

2010

Weiss + Appetito mit gesundem Appetit

Weiss + Appetito gibt Appetit auf mehr. Die Aktien des Berner Bauunternehmens haben seit Anfang Jahr um 35 Prozent zugelegt.

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Di

06

Jul

2010

Lysser Feintool in Front

Ausgerechnet ein exportlastiges Industrieunternehmen erzielte im abgelaufenen Semester den grössten Kurssprung unter den Berner Unternehmen: Feintool.

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Do

31

Dez

2009

Börsenjahr 2009: Meyer Burger wieder an der Spitze

Meyer Burger, Thun.
Meyer Burger, Thun.

Das Thuner Solarunternehmen Meyer Burger ist unter den Berner Firmen der Börsenstar des abgelaufenen Jahres. Schweizweit machte heuer die Softwarefirma Day das Rennen, deren Aktienkurs aber auch schon höher war.

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Mi

07

Nov

2007

Chatelain rät: "Warten Sie, bis Vasella endlich geht"

Daniel Vasella:" Novartis, c'est moi".
Daniel Vasella:" Novartis, c'est moi".

Frage: Ich besitze 400 Novartis-Aktien, die einfach nicht vom Fleck kommen. Bezahlt hatte ich vor langer Zeit 60 Franken, und nun sind sie wieder etwa gleich viel wert. Soll ich alle Aktien verkaufen und stattdessen eine Lindt & Sprüngli-Aktie für 44500 Franken kaufen? Lindt & Sprüngli ist ja in diesem Jahr schon um circa 40 Prozent gestiegen.

A. C., via E-Mail

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Mo

29

Okt

2007

Bravo Unilabs: 25-Franken-Rechnung kam nach 3 1/2 Jahren

Börsenkotierte Firmen sind eigentlich dafür bekannt, den Profit maximieren zu wollen. Doch bei dieser scheint das nicht der Fall zu sein.

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Do

22

Sep

1994

Uhrenmarkt USA: Es braucht viel Kapital und eine enorme Ausdauer

Schweizer Uhren haben es auf dem US-Markt nicht immer einfach.
Schweizer Uhren haben es auf dem US-Markt nicht immer einfach.

Es braucht eine Menge Geld und einen sehr langen Atem, um auf dem schwierigen US-Markt eine neue Uhrenmarke einzuführen. So lautet die gängige Meinung. In den letzten 15 Jahren schafften es aber mehrere Schweizer Marken auch ohne Millionenbudget. Die Voraussetzung: Das Produkt muss die Marktnische exakt füllen.

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Do

22

Sep

1994

Wie Roger Bahnik seine Fabrik managt

Roger Bahnik ist Chef und alleiniger Besitzer der Mill-Max MFG Corp. in Oyster Bay, US-Staat New York. Dort fabriziert der 50jährige Zürcher mit 200 Angestellten Bestandteile für die elektronische Industrie. Bahnik pflegt einen äusserst unkonventionellen Managementansatz - eine der Ursachen dafü, dass er so erfolgreich ist.

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Do

01

Sep

1994

Mit schöner Regelmässigkeit sorgen Übernahmegerüchte für Aufregung

Auch Quaker Oats ist ein potenzieller Übernahmekandidat
Auch Quaker Oats ist ein potenzieller Übernahmekandidat

CPC International, General Mills, H.J. Heinz, Quaker Oats, Wrigley: Alles amerikanische Nahrungsmittelfirmen, deren Aktien in den letzten Monaten Kurssprünge verzeichneten, ohne dass fundamentale Gruende auszumachen wären. Sie alle haben in den letzten vier Monaten Avancen von rund 10 Prozent verzeichnet und gelten als potentielle Übernahmekandidaten.

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Do

25

Aug

1994

Die neue Sandoz-Tochter wurde mit püriertem Dosengemüse gross und stark

Anfangs September soll die Verschmelzung der amerikanischen Gerber Products Company mit dem Sandoz-Konzern Tatsache werden. Doch Gerber stellt nicht nur BabyFood her. Ob der auf Pharma, Chemie, Nahrungsmittel und Agrarprodukte spezialisierte Basler Multi aber auch noch Babykleider und Lebensversicherungen im Sortiment haben will, wird sich zeigen.

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Do

18

Aug

1994

Durch Iolab-Uebernahme jetzt Nummer 5 bei den Augenheilmitteln

Dass Schweizer Firmen in den USA einkaufen gehen, ist nichts Neues. Roche und Sandoz haben mit Syntex und Gerber bereits fette Fische an Land gezogen. Durch die Uebernahme eines Teils der Johnson & Johnson-Tochter Iolab-Corporation hat nun Ciba-Geigy die Voraussetzungen für ein zünftiges Wachstum im weltweiten Augenheilmittelmarkt geschaffen.

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Do

11

Aug

1994

Käsemarkt USA: Trotz Gatt wird sich für Schweizer Lieferanten wenig ändern

Länder wie Argentinien, Australien, Österreich, Kanada, Finnland, Island, Israel, Norwegen, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Irland, die Niederlande und die USA verkaufen ihren Käse als "Swiss Cheese".
Länder wie Argentinien, Australien, Österreich, Kanada, Finnland, Island, Israel, Norwegen, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Irland, die Niederlande und die USA verkaufen ihren Käse als "Swiss Cheese".

Seit Jahrzehnten ist der US-Markt für die Schweizer Käseexporte begrenzt. Es wird klar festgeschrieben, wie viele Tonnen jeder Sorte eingeführt werden dürfen. Diese Importquoten dürften mit dem Abschluss der Gatt-Verhandlungen bald der Vergangenheit angehören. Die Zukunft verspricht sogenannte "in-tariff-quotas".

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Do

23

Jun

1994

Von den vielen Schulterschlüssen im Multi-Media-Bereich überleben nur wenige

Das angekündigte Kooperationsabkommen zwischen der amerikanischen Sprint Corp. und der deutschen sowie französischen Telefongesellschaft ist nur das jüngste in einer langen Reihe. Doch das langfristige Gelingen des Vorhabens ist noch ungesichert. Schon oft scheiterten ähnliche Projekte in dieser Branche an vielfältigen Hindernissen, von unterschiedlicher Unternehmensphilosophie bis hin zu politischen Regulationen.

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Do

09

Jun

1994

Die Tage des Gemischtwarenladens könnten gezählt sein

Bis vor wenigen Jahren verhielt sich ITT gegenüber dem Aktienkurs mehr oder weniger gleichgültig. Seit aber der Verwaltungsrat auf Druck der Aktionäre eine neue Gehalts- und Kompensationsregelung definierte, scheint plötzlich der Aktienkurs das einzig Wahre zu sein. Dazu reissen Gerüchte ueber eine Aufteilung des Sammelbeckens verschiedenster Unternehmen nicht ab.

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Do

09

Jun

1994

Swatch in den USA: Geblendet

Auf die 1992 lancierte "Scuba" gab es in den USA einen Run.
Auf die 1992 lancierte "Scuba" gab es in den USA einen Run.

Bei der "Swatch" USA läuft es nicht rund. Das manifestiert sich unter anderem in einem rasanten Sesselwechsel. Mancheiner mag über solche kritische Worte erstaunt sein, ist doch der Run auf "Chrono" und "Scuba", wie er vor zwei Jahren zu beobachten war, in bester Erinnerung geblieben. Die Warteschlangen vor den "Swatch"-Ständen und das Schild "No Chrono Available" sorgten für Gesprächsstoff. 

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Mi

11

Mai

1994

Hauruck- und Vorwärtsstrategie der Netzwerkprofis

Bill Gates in früheren Jahren
Bill Gates in früheren Jahren

Der weltweite Software-Markt wächst und wächst. Auch 1994 wird da keine Ausnahme machen. Die International Data Corp. rechnet mit einem globalen Wachstum von 12,1%, womit das letztjährige Resultat von 11,5% sogar noch übertroffen würde. Profitieren werden in erster Linie die amerikanischen Hersteller mit ihrem Weltmarktanteil von 75%.

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Do

08

Jul

1993

Die Karten werden neu gemischt

Soviel ist inzwischen abzusehen: Das Kräfteverhältnis unter den amerikanischen Fernmeldegesellschaften wird sich markant verändern, gerade auch durch die Kooperation zwischen British Telecommunications (BT) und MCI Communications. Es wäre aber verfrüht, voreilige Schlüsse zu ziehen und vermeintliche Verlierer abzuschreiben. Das Wachstumspotential des Telecom-Marktes ist derart gross, dass sich mehr als zwei "satt essen" können. Hinzu kommen unschätzbare Diversifikationsmöglichkeiten in verwandte Bereiche, so dass sich die Akteure nicht nur im internationalen Telefongeschäft in die Quere kommen

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Do

07

Jan

1993

USA: Harte Zeiten für Werbeagenturen im Auto-Business

Die Werbeagenturen in den Vereinigten Staaten lassen sich, salopp gesagt, in zwei Kategorien unterteilen: Die Agenturen der einen Kategorie haben ein Auto-Etat zu betreuen, die anderen nicht. Wann immer ein Autoproduzent seine Werbeagentur wechselt, werden hohe Wellen geschlagen. In den letzten zwei Jahren ist dies besonders oft vorgekommen.

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Do

17

Dez

1992

Den Kabelnetzbetreibern erwächst eine ernstzunehmende Konkurrenz

Wer gewinnt den Kampf um die Telekommunikation der nächsten Generation?  In der einen Ecke sitzen die mächtigen regionalen Telefongesellschaften, auch "Baby bells" genannt, die mit ihrem Netz und ihren Schaltstationen innert Senkunden hunderte von Telefongesprächen rund um die Welt aufschalten können. In der anderen Ecke harren die hungrigen Kabelnetzbetreiber, deren Glasfaser-Leitungen (vorläufig) nur in der einen Richtung funktionieren, dafür aber hunderte von Video-Signalen zu transportieren vermögen.

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Claude Chatelain