Grossbanken

Di

22

Aug

2017

Banken entdecken den Indexfonds

Indexfonds sind beliebt. Dies vor allem in der börsenkotierten Variante. Es gibt aber auch Indexfonds, die wie ein klassischer Anlagefonds funktionieren. Die Grossbanken haben solche eben erst lanciert.

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So

30

Apr

2017

Gopfried Stutz: Aktionärsdemokratie? Dass ich nicht lache

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Di

22

Nov

2016

Vierte Säule: Die UBS findet die Idee von Raiffeisen ein Spiel mit dem Feuer

Dank der sündhaft tiefen Zinsen scheint der Kauf eines Eigenheims auch für kleinere Budgets erschwinglich zu sein. Doch häufig macht der potenzielle Käufer die Rechnung ohne die Bank. Sie überprüft, ob man in der Lage wäre, mit seinem Lohn auch einen Hypothekarzins von 5 Prozent zu verkraften. Sie erstellt dazu eine sogenannte Tragbarkeitsrechnung.

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Di

01

Nov

2016

Vierte Säule: Warum vor allem die Raiffeisenbanken Strukis verkaufen

Pierin Vincenz hat eine Schwäche für strukturierte Produkte.
Pierin Vincenz hat eine Schwäche für strukturierte Produkte.

Mir ist seit je aufgefallen, dass Raiffeisen-Kunden oft strukturierte Produkte im Wertschriftendepot haben. Mehr als bei anderen Banken. Das sind komplexe Finanzkonstrukte mit hohen und versteckten Gebühren. Mitunter enthalten sie Garantien, die von einer Gegenpartei geleistet werden. Diese kann auch hops gehen. Lehman Brothers steht als Beispiel dafür.

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Fr

29

Jul

2016

Kommentar: UBS und CS sind wegen ihrer Komplexität kaum kontrollierbar

Die beiden Grossbanken haben diese Woche überraschend gute Quartalszahlen präsentiert. Gut deshalb, weil sie besser ausgefallen sind, als Analysten erwartet haben.

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Mo

11

Jul

2016

Die drei Hauptprobleme der Credit Suisse

Viel ist geschrieben worden über die Credit Suisse und deren Aktienkurs, der letzte Woche erstmals unter 10 Franken gefallen ist. Auf einen kurzen Nenner gebracht, kennt die zweitgrösste Bank der Schweiz drei Probleme: ein allgemeines, ein neues und ein altes.

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So

15

Nov

2015

Vierte Säule: Die Mediensprecherin hat das Machtspielchen gewonnen

Wir müssen uns etwa die Frage gefallen lassen, weshalb wir nur Anlageexperten von Regionalbanken zu Wort kommen liessen. Dabei hätten doch die beiden Grossbanken auch in Bern ausgewiesene Experten und würden grössere Kundenportefeuilles betreuen als Regionalbanken.

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Di

03

Nov

2015

Vierte Säule: EWS statt Urs Rohner

Eveline Widmer-Schlumpf für.....
Eveline Widmer-Schlumpf für.....

Vor vier Jahren schrieb ich in dieser Spalte: «Eveline Widmer-Schlumpf wünsche ich mir im Verwaltungsrat einer Grossbank». Ich schrieb das für den Fall, dass die Finanzministerin nicht wiedergewählt werden sollte. Nun, die BDP-Bundesrätin wurde im Herbst 2011 bestätigt. Jetzt aber, nach ihrem Rücktritt, will ich mein Anliegen wiederholen.


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Do

03

Sep

2015

Sollen die Fesseln von Postfinance gelockert werden?

Wenn Postfinance mit gleichen Ellen gemessen wird wie die Grossbanken, stellt sich die Frage, weshalb sie keine Kredite vergeben darf.

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Mi

02

Sep

2015

Kommentar: Postfinance im Topf der Grossbanken

Neben den beiden Grossbanken, der Zürcher Kantonalbank und der Raiffeisen-Gruppe gilt nun auch Postfinance als systemrelevant. Das verfügte die Schweizerische Nationalbank gestern. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Di

25

Nov

2014

Vierte Säule: Rezept gegen den Schuldenberg? Bussen für die Banken

Westliche Staaten leiden unter einer enormen Schuldenlast. Nach Lehrbuch gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Schuldenberg abzutragen:

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Di

19

Aug

2014

Vierte Säule: Man müsste die Grossbanken zerschlagen

Mit der Mitteilung der Nationalbank, dass neben UBS, CS und ZKB auch die Raiffeisen-Gruppe systemrelevant sei, ist die Debatte insbesondere um die Notfallkonzepte erneut entbrannt.

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Di

22

Jul

2014

Standpunkt: Nicht nur Dougan, auch Rohner sollte zurücktreten

Brady Dougan tritt also nicht zurück – noch nicht. Im Vorfeld der gestern veröffentlichten Quartalszahlen wurde verschiedentlich gemunkelt, der CEO der Credit Suisse würde nun seinen Rücktritt bekannt geben. Er tat es nicht, was insofern nicht überrascht, weil Rücktritte nur selten zur gleichen Zeit wie die Publikation miserabler Geschäftszahlen bekannt gegeben werden. Und zweitens verhalten sich Firmenmanager – wie übrigens auch die Politiker – störrisch, wenn die Medien ihre Demission verlangen.

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Di

27

Mai

2014

Vierte Säule: Eine gute Nachricht, wenn die CS die Lizenz behalten darf?

Und dann noch eine gute Nachricht, sagte der Tagesschausprecher am letzten Dienstag: «Die Credit Suisse kann die Lizenz in den USA behalten.» Ist das wirklich eine gute Nachricht? Eine gute Nachricht für wen?

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Do

22

Mai

2014

«Ich frage mich auch, weshalb man keine US-Banker verurteilte»

Joseph Stiglitz beim Interview im Hotel Bellevue in Bern.
Joseph Stiglitz beim Interview im Hotel Bellevue in Bern.

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz wundert sich, dass US-Banken nicht so hart bestraft werden wie die Credit Suisse. Was den Euro betrifft, plädiert er für eine stärkere Integration Europas. Wir trafen ihn am Dienstag an einem Forum in Bern, wo auch die obersten Schweizer Banker zugegen waren.

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Fr

14

Mär

2014

Vierte Säule: Die Bank Vontobel weiss mit Deutschen umzugehen

Susanne Rohmund, ehemalige "Cash"-Reporterin.
Susanne Rohmund, ehemalige "Cash"-Reporterin.

Ausgerechnet die Bank Vontobel ist im Steuerbetrugsfall Uli Hoeness in ein schiefes Licht geraten. Das erinnert mich an eine Reportage vom 26. März 2000 der inzwischen eingestellten Wirtschaftszeitung «Cash». Die Deutsche Susanne Rohmund testete die Anlageberatung der Bank Vontobel. Der Berater liess meine damalige Redaktionskollegin spüren: Ausländerinnen nimmt er mit Kusshand. Hier ihr Erlebnisbericht in voller Länge:

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Mi

06

Nov

2013

Widmer-Schlumpf warf den Funken ins Pulverfass

Eveline Widmer-Schlumpf denkt laut darüber nach, die Kapitalanforderungen für Grossbanken zu erhöhen.
Eveline Widmer-Schlumpf denkt laut darüber nach, die Kapitalanforderungen für Grossbanken zu erhöhen.

UBS und CS sind im internationalen Vergleich punkto Kapitalausstattung ins Hintertreffen geraten. Anleger befürchten nun, dass den Banken strengere Auflagen gemacht werden. Das könnte einen längeren Verzicht auf Dividenden zur Folge haben.

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Di

15

Okt

2013

Vierte Säule: Die UBS nimmt es allzu genau

Die Banken beklagen die stetig strengeren Auflagen, wie sie von Gesetzgeber und  Aufsichtsbehörden verordnet werden. Ich habe freilich meine Zweifel, ob auch immer übergeordnete Stellen für den sinnlosen administrativen Aufwand verantwortlich sind. Mindestens in einem konkreten Fall, wie sie mir ein Kadermitarbeiter  einer Grossbank erzählte, ist der Leerlauf meines Erachtens hausgemacht.

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Fr

08

Feb

2013

Entlarvend und kontraproduktiv

Die UBS schreibt für 2012 einen Verlust von 2,5 Milliarden Franken und zahlt für den gleichen Betrag Boni aus. Das wurde am Dienstag bekannt. Doch wie viel die Topmanager, also die potenziellen Abzocker, erhalten sollen, wird erst am 14. März kommuniziert, knapp zwei Wochen nach der Abstimmung zur Abzockerinitiative.

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Do

07

Feb

2013

Kein Mitleid mit den Banken

Den Banken bleibt nichts erspart: Sie haben immer strengere regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Sie müssen sich auf eine Abgeltungssteuer einstellen, die zumindest für Deutschland dann doch nicht eingeführt wird. Sie müssen befürchten, von den USA verklagt zu werden. Sie müssen ausländische Kunden abweisen, weil diese ein Reputationsrisiko mit sich bringen.

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Mi

06

Feb

2013

Ermotti präsentiert Riesenverlust

Strenger Blick von Sergio Ermotti. Bei der Verteilung der Boni ist der UBS-Chef weniger streng.
Strenger Blick von Sergio Ermotti. Bei der Verteilung der Boni ist der UBS-Chef weniger streng.

Die UBS registriert den vierten Jahresverlust seit Ausbruch der Finanzkrise. Und doch ist das Ergebnis insgesamt als ermutigend zu werten.

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Di

05

Feb

2013

"Die Banken haben falsch gerechnet"

Susan Emmenegger, Bankenprofessorin an der Uni Bern.
Susan Emmenegger, Bankenprofessorin an der Uni Bern.

Die Banken sind unter Druck geraten, weil sie bei Vermögensverwaltungsmandaten die Kickbacks den Kunden zurückzahlen müssen. Dies verlangen Bundesgericht und Finanzmarktaufsicht (Finma). Bankrechtsprofessorin Susan Emmenegger findet: «Die Banken sind selber schuld.»

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Mi

31

Okt

2012

UBS mit abgespeckter Investmentbank lässt Anleger jubeln

Die UBS wird primär noch eine Vermögensverwalterin sein. Das risikoreiche Investmentbanking fährt die Grossbank massiv zurück. Von den aktuell rund 63 500 Mitarbeitern verlieren in den nächsten drei Jahren 9000 bis 10 000 ihren Arbeitsplatz. Die Börse reagierte mit einem Kurssprung der UBS-Aktie.

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Mi

31

Okt

2012

Die Handschrift von Axel Weber

Axel Weber, VR-Präsident der UBS
Axel Weber, VR-Präsident der UBS

Seit dem Platzen der Technologieblase Anfang Jahrhundert hat die UBS im Investmentbanking einen kumulierten Verlust von rund 30 Milliarden Franken erlitten. Bei anderen Universalbanken sieht der Leistungsausweis kaum besser aus. Und doch erklärten die Megabanken auch nach Ausbruch der Finanzkrise, am Investmentbanking festzuhalten. Sie wollen dieses umbauen, aber nicht abbauen. 

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Mo

24

Sep

2012

«Die Phase der Strenge ist etwas vorbei»

Finma-Chef Patrick Raaflaub.
Finma-Chef Patrick Raaflaub.

Patrick Raaflaub, Chef der Finanzmarktaufsicht, beobachtet, dass in der Politik das Interesse an einer strengen Bankenregulierung sinkt. «Man spürt, dass das Pendel wieder in die Gegenrichtung schwingt», sagt er.

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Di

28

Aug

2012

Vierte Säule: Jeder vierte Banker ist ein Informatiker

Jeder vierte Mitarbeiter einer Grossbank ist ein Informatiker. Streng genommen sind es sogar noch mehr, denn viele Informatikaufgaben werden ausgelagert. Das zeigt, wie schwierig das Bankwesen geworden ist. 

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Fr

10

Feb

2012

Der Blick von Brady Dougan sagt alles

CS-Chef Brady Dougan
CS-Chef Brady Dougan

Die Credit Suisse hat gestern ein enttäuschendes Jahresergebnis präsentiert, insbesondere auch im Vergleich zur UBS. Vor allem die Zahlen im vierten Quartal sind ernüchternd.

 

 

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Fr

10

Feb

2012

Die Börse zweifelt an der Einschätzung der CS-Spitze

Zur Beurteilung des Jahresergebnisses der Credit Suisse blickt man am besten auf den Tagesverlauf der Aktien: Gestern nach Börsenstart stürzte der Kurs um knapp 5 Prozent in die Tiefe. Dann holten die Händler und Aktionäre tief Luft, gingen nochmals über die Bücher, hörten CS-Chef Brady Dougan zu und gewannen das Vertrauen zurück.

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Mi

08

Feb

2012

Die UBS gewinnt Vertrauen zurück

Die UBS blickt auf ein wenig berauschendes Geschäftsjahr zurück. Der Reingewinn beträgt 4,23 Milliarden Franken, 44 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Investmentbanking drückt auf den Gewinn.

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Fr

03

Feb

2012

Postfinance hilft US-Kunden

Martin Naville, CEO der Schweizerisch-amerikanischen Handelskammer
Martin Naville, CEO der Schweizerisch-amerikanischen Handelskammer

Schweizer mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten sind bei Schweizer Banken unerwünscht. Nicht aber bei Postfinance. Sie nimmt höhere Risiken in Kauf als die Banken.

 

Für einmal kann Martin Naville mit einer positiven Nachricht aufwarten: Der CEO der Schweizerisch-amerikanischen Handelskammer schreibt seinen Mitgliedern, dass sie bei Postfinance Konti eröffnen und damit Transaktionen durchführen könnten. Das ist in der Tat eine gute Nachricht, denn die von Naville angeschriebenen Mitglieder sind in den USA steuerpflichtig und damit bei Schweizer Banken nicht mehr erwünscht. Dazu gehören Schweizer, die in den USA Wohnsitz haben. Dazu gehören aber auch Amerikaner, die in der Schweiz leben.

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Di

10

Jan

2012

Nur eine Minderheit ist am Zocken

Was machen eigentlich die beiden Grossbanken in den USA? Eine Serie in drei Teilen. Heute: dritter und letzter Teil. Die UBS betreibt in den USA nicht bloss das Investmentbanking.

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Sa

07

Jan

2012

Im Epizentrum des Beinahe-Kollapses

Der weltweit grösste Handelsraum: UBS in Stamford
Der weltweit grösste Handelsraum: UBS in Stamford

Was machen eigentlich Credit Suisse und UBS in den USA? Eine Serie in drei Teilen. Heute: Nirgends wird Bedeutung und Grösse der UBS so augenfällig wie in Stamford, im US-Staat Connecticut.

 

Die drei Buchstaben UBS sind von weit sichtbar. «Hier sind wir. Und wir sind wer», scheint die Schweizer Grossbank sagen zu wollen. Der Wolkenkratzer steht in Manhattan an der 1285 Avenue of the Americas, an nobelster Lage gegenüber der Radio City Hall und unterirdisch mit dem weltberühmten Rockefeller Center verbunden. Nichts deutet beim Anblick des fantastischen Gebäudes darauf hin, dass die mächtige Grossbank am Rande des Abgrunds stand und nur dank einer beherzten Rettungsaktion der kleinen Eidgenossenschaft gerettet werden konnte.

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Do

05

Jan

2012

"Die CS ist schweizerischer als die UBS"

Die Credit Suisse an der Madison Avenue.
Die Credit Suisse an der Madison Avenue.

Was machen eigentlich Credit Suisse und UBS in den USA? Worin liegt der Unterschied dieser beiden Riesen? Eine Serie in drei Teilen. Heute: Die Credit Suisse.

 

Schon die Adresse der Credit Suisse in New York ist eine Geschichte für sich: 11 Madison Avenue, die offizielle Postanschrift, ist zwar noch nicht sonderlich aufregend. Doch Eleven Madison ist auch der Name des Gebäudes. So wie das Empire State Building oder der Bank of America Tower hat auch das im Stil des Art Deco errichteten Gebäude der Credit Suisse einen eigenständigen Namen – und erst noch einen originellen: Eleven Madison. Weil die Amerikaner noch ein grösseres Flair für Abkürzungen haben als die Bildungspolitiker in der Schweiz, nennen CS-Angestellte ihr 30-stöckiges Gebäude keck EMA.  

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Di

22

Nov

2011

"Dividenden sind wieder mehr im Fokus"

Roland Heiniger, bei der CS Leiter Private Banking Region Mittelland.
Roland Heiniger, bei der CS Leiter Private Banking Region Mittelland.

Roland Heiniger, Leiter Private Banking Region Mittelland der CS, favorisiert Aktien der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Software, Metall und Bergbau. Er erklärt, wie sich der Beratungsprozess seit dem Lehman-Kollaps verändert hat.

 

Herr Heiniger, wann wird Credit Suisse in ihren Kundenportefeuilles die Drachme wieder einbauen?

Roland Heiniger: Das hängt von der Politik ab. Vieles ist möglich: Wir haben grundsätzlich zwei Szenarien: Der Euro bleibt, wie er ist. Oder Griechenland führt wieder die Drachme ein. Wir als Bank geben diesbezüglich keine Prognose ab.

 

 

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Fr

18

Nov

2011

Die neue UBS-Strategie ist ein Triumpf der Politik

Das tönt doch ganz vernünftig: eine weniger komplexe Investmentbank, deren Kapital von 300 Milliarden auf 145 Milliarden Franken halbiert wird; und eine explizite Konzentration auf das Vermögensverwaltungsgeschäft. Mehr, zum Beispiel eine vollständige Abspaltung des risikoträchtigen Investmentbankings, konnte realistischerweise nicht erwartet werden.

 

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Mi

16

Nov

2011

Villiger geht früher - das ist gut so

Kaspar Villiger, Verwaltungsratspräsident der UBS.
Kaspar Villiger, Verwaltungsratspräsident der UBS.

Eine durchzogene und zwei gute Nachrichten verkündete gestern die UBS. Durchzogen ist die Wahl von Sergio Ermotti als Konzernchef. Aus Sicht des Steuerzahlers ist zu wünschen, dass die UBS das gewinnträchtige, aber gleichzeitig riskante Investmentbanking zurückstutzt. Doch Ermotti ist im Investmentbanking gross geworden. Von aussen betrachtet muss man befürchten, dass er das Investmentbanking nur halbherzig zurückfahren wird. Oder ist der Tessiner aufgrund seiner langjährigen Erfahrung bei Merrill Lynch für den Umbau dieses sensiblen Bereichs geradezu prädestiniert? Diese Frage wird womöglich bereits morgen Donnerstag, am Investorentag in New York, beantwortet. 

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Mi

02

Nov

2011

Die CS macht eine Schlankheitskur

Die Credit Suisse verkleinert das Investmentbanking, wie das von der Politik erwünscht wird. Doch wer einzig auf den Aktienkurs schielt, hat am Quartalsergebnis keine Freude.

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Mo

26

Sep

2011

UBS: Villiger ist das Problem, nicht Grübel

Darf man nun aufatmen, weil Oswald Grübel seine Demission eingereicht hat? Nein. Kaspar Villiger ist das Problem, nicht Grübel.

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Di

20

Sep

2011

Too big to fail: Immerhin die zweitbeste Lösung

Als ob in London nichts passiert wäre, als ob Kweku Adoboli keine 2,3 Milliarden Dollar versenkt hätte, zog der Nationalrat gestern sein vorgespurtes Programm zur Grossbankenregulierung durch. Er will nichts davon wissen, den Eigenhandel einzuschränken.  

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Sa

17

Sep

2011

"Das Fukushima der Banken"

Blick-Redaktor Henry Habegger
Blick-Redaktor Henry Habegger

Henry Habegger vom "Blick" ist ein Freund von mir. Politisch sind wir häufig nicht gleicher Meinung. Doch was er heute auf dem Boulevard kommentiert, kann ich unterschreiben. Hier sein Kommentar:

 

"Ob skrupelloser Einzeltäter, ob Zockerei einer Abteilung, ob unter Duldung der Chefetage – klar ist nach dem neusten Milliarden-Flop bei der UBS: Die Grossbanken sind Zeitbomben. Sie sind für die Volkswirtschaft ebenso gefährlich wie Atomkraftwerke für die Umwelt. 

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Fr

16

Sep

2011

Das Parlament sollte den Eigenhandel einschränken

Ironischer könnte das Schicksal nicht sein: Während der Nationalrat zur Grossbankenregulierung «Too big to fail» debattiert, fliegt der Skandal der Investmentbank der UBS auf: Ein 31-jähriger Händler hat zwei Milliarden Dollar in den Sand gesetzt.

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Fr

16

Sep

2011

Eveline Widmer-Schlumpf ist fast am Ziel

Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf
Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf

Die Grossbankenregulierung ist auf bestem Weg, nach dem Gusto des Bundesrats abgesegnet zu werden. Der Nationalrat wird am Montag die Beratung fortsetzen.

 

Im Frühling präsentierte der Bundesrat die Botschaft zur Grossbankenregulierung. Der Ständerat hat dann in der Sommersession die Gesetzesänderungen durchgewinkt. Und jetzt deutet alles darauf hin, dass der Nationalrat am Montag die gestern in Angriff genommenen Beratungen ohne grössere Differenzen zum Ständerat abschliessen wird. Die Gesetzesvorlage könnte damit bereits auf Anfang 2012 in Kraft treten. Somit hätte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ihr sportliches Ziel erreicht und die Vorlage im Schnellzugstempo durch die politischen Mühlen getrieben.

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Di

05

Jul

2011

Vierte Säule: Eigenmittelquoten sind manipulierbar

In der Debatte zur Bankenregulierung «Too big to fail» ist bloss von der Stärkung der Eigenmittel die Rede.

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Sa

02

Jul

2011

Axel Weber ist eine gute Wahl

Axel Weber
Axel Weber

Ohne den Mann näher zu kennen, darf man schon heute die Prognose wagen, dass die UBS mit Axel Weber eine gute Wahl getroffen hat. Der Deutsche soll in zwei Jahren das Verwaltungsratspräsidium von Kaspar Villiger übernehmen. Man könnte höchstens das Bedauern ausdrücken, dass der Wechsel nicht schon früher stattfindet.

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Fr

17

Jun

2011

Die kleine Kammer will die grossen Banken nicht aufspalten

Der Ständerat lehnt ein gesetzlich verordnetes Trennbankensystem ab. Er stimmt der vom Bundesrat vorgeschlagenen Gesetzesvorlage mit 36 zu 0 Stimmen zu.

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Mi

15

Jun

2011

Too big to fail: Ein Restrisiko bleibt

Der Ständerat ist gestern auf die bundesrätliche Vorlage zur Grossbankenregulierung eingetreten. Zu diskutieren gab die Eigenmittelquote von 19 Prozent.

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Di

24

Mai

2011

"Beim Ausfall einer Grossbank wäre die Geldversorgung sichergestellt"

Jürg Bucher
Jürg Bucher

Post-Chef Jürg Bucher erklärt, wie Postfinance bei der Rettung der systemrelevanten Teile einer Grossbank wie der UBS mitwirken könnte. Ihr Beitrag wäre substanziell.

 

Herr Bucher, Postfinance ist einer der führenden Akteure im Zahlungsverkehr. Würde dieser wirklich zusammenbrechen, wenn eine der beiden Grossbanken zugrunde ginge?

Jürg Bucher: Wichtig ist mir die Feststellung, dass wir hier von einem Krisenszenario sprechen. Wenn eine Grossbank zugrunde geht, dann würde das in der inländischen Bankversorgung grosse Turbulenzen verursachen. Aber zusammenbrechen würde die Geldversorgung nicht.

 

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Di

17

Mai

2011

Vierte Säule: Über den irreführenden Begriff "Too big to fail"

Der Begriff «Too big to fail» ist irreführend. Nicht weil die UBS zu gross ist, konnte sie nicht fallen gelassen werden, sondern weil sie zu wichtig ist. «Too important to fail», müsste es folgerichtig heissen. Nestlé ist grösser als die UBS und könnte trotzdem fallen gelassen werden, ohne dass durch eine Kettenreaktion die gesamte Volkswirtschaft bis ins Mark getroffen würde.

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Mi

11

Mai

2011

"Der Bürger will, dass wir handeln"

BDP-Ständerat Werner Luginbühl.
BDP-Ständerat Werner Luginbühl.

Die ständerätliche Wirtschaftskommission hielt gestern Hearings zur Grossbankenregulierung ab. Der Berner BDP-Ständerat Werner Luginbühl verteidigt die Vorlage.

 

Herr Luginbühl: Sind Sie nach den Hearings gescheiter als vorher?

Werner Luginbühl: Die meisten Positionen waren mir schon vorher bekannt. Allerdings wurde ich in meiner vorherigen Haltung noch gestärkt.

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Do

05

Mai

2011

Die Post pflegt das Eigengewächs

Jürg Bucher stellt seinen Nachfolger Hansruedie Köng vor.
Jürg Bucher stellt seinen Nachfolger Hansruedie Köng vor.

Mit dem bisherigen Finanzchef Hansruedi Köng als neuem Chef der Postfinance setzt der Staatsbetrieb auf Kontinuität.

 

Externe Kandidaten haben häufig die besseren Karten für Führungspositionen. Man erhofft sich von ihnen einen frischen Wind und neue Ideen. Externen Führungskräften traut man eher zu, verkrustete Strukturen aufzubrechen und von fest getrampelten Pfaden abzuweichen. Nicht so bei der Post: «Wir haben nur interne Kandidaten angehört», sagte gestern Verwaltungsratspräsident Peter Hasler bei der Vorstellung von Hansruedi Köng, dem künftigen Chef von Postfinance. Und: «Ich bin überzeugt, wir haben den bestmöglichen Kandidaten gefunden.»

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Mo

02

Mai

2011

Zuerst schauen, was die Briten tun

Bürgerliche Politiker wollen die Gesetzesvorlage «Too big to fail» dem Ausland anpassen. Damit wird aber das Ziel nicht erreicht.

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Fr

29

Apr

2011

Kaspar Villiger enttäuscht nicht zum ersten Mal

Alt-Bundesrat und Mehrfach-Verwaltungsrat Kaspar Villiger.
Alt-Bundesrat und Mehrfach-Verwaltungsrat Kaspar Villiger.

Politiker von links bis rechts sind enttäuscht von Kaspar Villigers Leistung als Präsident der UBS. Fragt sich bloss, weshalb man in den Alt-Bundesrat darart hohe Erwartungen steckte.

 

Als ehemaliger Finanzminister der Eidgenossenschaft schien Kaspar Villiger wie kein anderer dazu prädestiniert zu sein, gerade in Bundesbern den Ruf der UBS wieder zu verbessern. Auf die Grossbank waren vor allem auch die Parlamentarier schlecht zu sprechen, musste doch der Bund mit hohen Risiken einspringen, um einen Kollaps mit einer verheerender Kettenreaktion zu verhindern.

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Mi

27

Apr

2011

Oswald Grübel gewinnt das Vertrauen zurück

Oswald Grübel
Oswald Grübel

Noch nie seit der Finanzkrise hat die Grossbank UBS so viele Kundengelder anziehen können wie im zurückliegenden Quartal.

 

Wie schon Anfang Februar bei der Bekanntgabe des Jahresergebnisses 2010 kletterten die Aktien der UBS auch bei der gestrigen Publikation des Resultats für das erste Quartal 2011 in die Höhe: plus 5,5 nach Eröffnung; plus 3,9 Prozent bei Börsenschluss.

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Do

21

Apr

2011

So sollen die Grossbanken nicht mehr fallen

Die Botschaft zur Stärkung der Stabilität im Finanzsektor – kurz «Too big to fail» – basiert im Wesentlichen auf den Vorschlägen der Expertenkommission Siegenthaler. Nur die SVP und die UBS stellen sich quer.

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Mo

11

Apr

2011

"Ich kann nicht sagen, ich zahle Mitarbeitern nur noch die Hälfte"

Brady Dougan
Brady Dougan

Credit-Suisse-Chef Brady Dougan befürwortet – anders als die UBS – die Eigenkapitalregeln, die der Bund einführen will. Sie seien streng, aber umsetzbar. Zudem verteidigt er die hohen Bankerlöhne: «Wir richten uns nach den Löhnen aus, die guten Leute weltweit bezahlt werden», sagt er.

 

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Sa

09

Apr

2011

"Langfristig bringt der Eigenhandel keinen Gewinn"

Pirmin Bischof, CVP-Nationalrat aus Solothurn.
Pirmin Bischof, CVP-Nationalrat aus Solothurn.

Der Solothurner CVP-Nationalrat Pirmin Bischof will den hochriskanten Eigenhandel der Grossbanken nicht verbieten. Die strengeren Eigenmittelvorschriften genügten.

 

Herr Bischof, wären Sie erfreut, wenn die UBS ihren Sitz ins Ausland verlegen würde, wie CEO Oswald Grübel gedroht hat?

Pirmin Bischof: Nein, aber ich rechne auch nicht damit.

 

Würde Oswald Grübel Ernst machen, hätten wir ein Problem weniger und müssten die UBS bei einem drohenden Konkurs nicht mehr retten.

Nur ein Teil der UBS ist ein Problem. Die UBS ist zusammen mit der CS sehr wichtig für den Finanzplatz Schweiz. Auch punkto Steuerkraft und Arbeitsplätze.

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Fr

11

Feb

2011

Die Aktionäre sind vom Resultat der Credit Suisse masslos enttäuscht

Tieferer Reingewinn als erwartet, kleinere Dividende als im Vorjahr. Das Jahresergebnis 2010 der CS entspricht nicht dem Gusto der Aktionäre. Doch im Unterschied zur UBS verzeichnet die CS in allen Regionen einen Zuwachs an Kundengeldern.

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Mi

09

Feb

2011

Grübel stoppt den Geldabfluss

Nach drei verlustreichen Jahren schrieb die UBS im zurückliegenden Jahr einen Gewinn von 7,2 Milliarden Franken. Der Neugeldabfluss konnte gestoppt werden. Unbefriedigend bleibt das Investmentbanking.

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So

06

Feb

2011

Wo schlechte Zahlen eine gute Nachricht sind

Diese Woche ist Bankenwoche. Morgen Dienstag wird die UBS und am Donnerstag die Credit Suisse ihre Zahlen für das zurückliegende Jahr bekannt geben. Die Erwartungen sind gedämpft.

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Fr

04

Feb

2011

Geldtransferfirmen sind für Postfinance ein Reputationsrisiko

Jürg Bucher stellt die Poststelle der Zukunft vor.
Jürg Bucher stellt die Poststelle der Zukunft vor.

Postfinance will von Geldtransferfirmen nichts mehr wissen. Sie hat die Geschäftsbeziehung mit solchen Betrieben wegen des Reputationsrisikos aufgelöst.

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Mo

18

Okt

2010

Die CS prüft den Ernstfall

US-Präsident Roosevelt unterschreibt 1933 den Glass-Steagall-Act.
US-Präsident Roosevelt unterschreibt 1933 den Glass-Steagall-Act.

Die Grossbanken müssen Vorkehrungen treffen, wie die systemrelevanten Bereiche in einer Krise zu retten sind. Die CS könnte sich vorstellen, die heiklen Geschäfte im Krisenfall an die Neue Aargauer Bank zu übertragen.

 

Glass Steagall. Die Namen früherer Abgeordneter der USA stehen für ein spezielles Bankengesetz: den Glass-Steagall Act. Sie verlangte die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken in den USA. Mit diesem 1933 erlassenen Gesetz sollte verhindert werden, dass die Geldhäuser zu viel Macht bekommen und zu hohe Risiken darstellen.

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Do

16

Apr

2009

In Bern sind schon viele gegangen

Bern und Solothurn dürften von den Entlassungen bei der UBS nicht so stark betroffen sein. Zum einen, weil die UBS nicht beim Frontpersonal abbauen will. Zum anderen, weil viele UBS-Banker schon gegangen sind.

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Di

10

Mär

2009

Vierte Säule: Über den zweifelhaften Leistungsausweis von Kaspar Villiger

Die Börse hat kein Vertrauen in Kaspar Villiger - warum sollte sie?
Die Börse hat kein Vertrauen in Kaspar Villiger - warum sollte sie?

«Trotz der Nominierung des ehemaligen Schweizer Finanzministers zum neuen Verwaltungsratspräsidenten (…) stürzten die UBS-Aktien über die Woche gesehen 18,2 Prozent ab», schreibt die NZZ. Warum «trotz Villiger»? Müsste es nicht heissen «wegen Villiger»?

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Mo

08

Dez

2008

Grösse kann teuer werden

Heute und morgen wird im Parlament über die Finanzmarktkrise debattiert. Traktandiert ist dabei auch ein Vorstoss der SP-Fraktion. Sie plädiert für eine Trennung des Investmentbankings vom Kredit- und Depotgeschäft.

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Fr

17

Okt

2008

Die Details zum UBS-Hilfspaket

«Too big to fail» gilt auch für die UBS. Sie ist zu gross, um scheitern zu dürfen. Also müssen Eidgenossenschaft und Nationalbank stützend eingreifen und der gebeutelten Grossbank mit 68 Milliarden Franken Hilfe leisten.

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Fr

02

Mai

2008

UBS: Zückerchen für unzufriedene Kunden

Nach den Milliarden-Abschreibern laufen der UBS die Kunden scharenweise davon. Zu Recht, wenn man die Konditionen anschaut – auch wenn es erste Schönheitskorrekturen gibt.

 

Zuerst auf den 28. März, dann auf den 15. April und jetzt auch noch auf den 25. April. Gleich dreimal innerhalb eines Monats erhöht die UBS die Zinssätze für Kassenobligationen, ohne dass sich das Zinsniveau in dieser Zeitspanne signifikant verändert hätte. Keine Frage: Die UBS hat eine Imageaufbesserung nötig. Ihr laufen die Kunden davon. Die Konkurrenz freuts: «Der Zustrom an neuen Kunden ist weiter anhaltend», sagt Franz Würth vom Raiffeisenverband. Und die Migros-Bank konnte im Februar die Zahl der Neukunden auf einen neuen Höchstwert steigern: 5730 waren es, 53 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch im März hielt der Trend an.

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Sa

22

Mär

2008

Standpunkt: Kriminelle Hände

Um ganze 11 Prozent ist der Kurs der CS-Aktie vorgestern in den Keller gesaust, nachdem Konzernchef Brady Dougan erklärt hatte, im ersten Quartal 2008 gebe es womöglich keinen Gewinn; vielleicht gebe es einen Verlust.

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Mo

10

Mär

2008

«Die Kontrolle wird überschätzt»

Die Krise der UBS hat die Grenzen der Eidgenössischen Bankenkommission schonungslos aufgedeckt. Die Aufsichtsbehörde ist gar nicht in der Lage, die Banken so zu beaufsichtigen, wie dies von der Öffentlichkeit erwartet wird.

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Sa

08

Mär

2008

Die SP greift Eugen Haltiner an

Umstrittener Bankenaufseher - Eugen Haltiner
Umstrittener Bankenaufseher - Eugen Haltiner

Der oberste Bankenaufseher Eugen Haltiner kommt zunehmend unter Beschuss. 30 Jahre hat er für die UBS gewirkt – und jetzt sollte er über ebendiese UBS wachen. Die SP wirft ihm Befangenheit vor.

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Fr

22

Feb

2008

Der UBS-Verwaltungsrat versagt

Die Anträge des UBS-Verwaltungsrates für die ordentliche GV vom 23.April kommen mit der Zuckerbrot-Peitsche-Methode daher. Das Zuckerbrot ist der Antrag, die Amtsdauer von Verwaltungsräten von drei Jahren auf eins zu reduzieren. Dies entspricht einer modernen Corporate Governance. Die UBS wurde in der Öffentlichkeit derart gebeutelt, dass sie etwas tun musste.

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Fr

15

Feb

2008

Die UBS muss günstiger werden

Eine der wichtigsten Fragen wurde gestern an der Medienkonferenz der UBS nicht beantwortet – konnte nicht beantwortet werden. Die Frage, wieweit der Reputationsschaden des Investmentbankings aufs Private Banking übergreift. Die offizielle Antwort ist frühestens in einem halben Jahr zu erwarten.

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Fr

15

Feb

2008

«Ich rechne nicht damit, dass Ospel schon bald zurücktritt»

Bankenkenner Dirk Schütz
Bankenkenner Dirk Schütz

Marcel Ospel ist auf der Kommandobrücke der UBS sehr gefragt, meint «Bilanz»-Chefredaktor und Buchautor Dirk Schütz.

 

Herr Schütz, Marcel Ospel sitzt immer noch im Sattel. Erstaunt?

Dirk Schütz: Überhaupt nicht.

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Di

12

Feb

2008

Die Bank ohne Lizenz gibt nicht auf

77 Prozent der Postmitarbeiter sähen es gerne, wenn Postfinance eine Banklizenz erhalten würde. Bundesrat und Parlament werden diesen Wunsch indes kaum erfüllen. Dafür ist mit mehr Freiheiten zu rechnen.

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Sa

02

Feb

2008

Chatelain rät: Soll ich mich von der UBS abwenden?

Frage: Ich bin sehr beunruhigt über die Situation bei der UBS. Ich habe dort die Hypothek, das Wertschriftendepot und auch das Konto 3a. Ich habe das Vertrauen in diese Bank total verloren. Raten Sie, die Bank zu wechseln? D. N., Oerlikon ZH

 

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Do

31

Jan

2008

Lauter Ruf nach strengeren Regeln

Die UBS weist für 2007 einen Rekordverlust von 4,4 Milliarden Franken aus. Verursacht wurde er von ein paar Händlern aus den USA. Manche sähen es gern, die UBS würde sich vom Investmentbanking trennen.

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Sa

26

Jan

2008

Heute 8 Milliarden; das nächste Mal 50?

Kann ein einzelner Händler eine Grossbank um 8 Milliarden Franken prellen? Aufsichtsbehörden und Bankenexperten hätten diese Frage bis vorgestern vermutlich verneint. Heute wissen wir es besser: Er kann. Zumindest bei der Société Générale, der zweitgrössten Bank Frankreichs, war das möglich. Wie es so weit kam, interessiert vorerst nicht. Alarmierend ist allein die Tatsache, dass so etwas überhaupt passieren kann.

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Sa

13

Jan

2007

Wie die UBS mit dem Kunden umspringt

Ich wiederhole mich: Anlagefonds sind etwas vom Besten, was die Finanzindustrie für den Kleinsparer kreiert hat. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Jüngstes Beispiel liefert uns die UBS. Sie ändert die Fondsstrategie und stellt den Anleger vor neue Tatsachen.

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Fr

22

Nov

2002

Da warens noch drei

Youtrade ist nicht der erste Onlinebroker, dem der Stecker rausgezogen wird - und vermutlich nicht der letzte. E-Sider.com lebt dank der Zusammenarbeit mit der Post. Bei der Direkt Anlage Bank und Swissquote ist die Zukunft hingegen ungewiss. Kunden haben längst nicht mehr die Qual der Wahl.

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Claude Chatelain