Schweiz: Wirtschaftspolitik

So

12

Feb

2017

Die Unternehmenssteuern sinken so oder so

Wie immer die heutige Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform (USR) III ausgeht: Die Gewinnsteuern für Unternehmen werden so oder so geringer. Schon seit Jahren befinden sie sich im Sinkflug.                      
mehr lesen

Mi

01

Feb

2017

Swiss Health geht die Luft aus

Das Grand Resort Bad Ragaz ist noch Mitglied von Swiss Health.
Das Grand Resort Bad Ragaz ist noch Mitglied von Swiss Health.
mehr lesen

Di

17

Jan

2017

Vierte Säule: Wenn der Steuerabzug die effektiven Auslagen übertrifft

Die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten für Kinderdrittbetreuungskosten nehmen zu: aus arbeitsmarktpolitischen Gründen.
Die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten für Kinderdrittbetreuungskosten nehmen zu: aus arbeitsmarktpolitischen Gründen.
mehr lesen

Mi

09

Nov

2016

Der starke Franken war schlecht für die Uni-Abgänger

Die unteren Einkommen sind in den letzten Jahren stärker gestiegen als die höheren. Für die UBS ist das zum Teil auch auf den starken Franken zurückzuführen.

mehr lesen

Mo

15

Aug

2016

"Die Frankenstärke ist das kleinere Übel"

Eric Scheidegger: «Die anhaltende weltweite Tiefzinslage langfristig als das grössere Problem.»
Eric Scheidegger: «Die anhaltende weltweite Tiefzinslage langfristig als das grössere Problem.»
Reiner Eichenberger: «In der Gesamtheit müssen wir weniger arbeiten, können aber mehr konsumieren.»
Reiner Eichenberger: «In der Gesamtheit müssen wir weniger arbeiten, können aber mehr konsumieren.»

mehr lesen

Fr

15

Jul

2016

Das grosse Potenzial der IV-Klienten

Nicht nur die Invalidenversicherung ist bemüht, Personen mit gesundheitlichen Problemen im Arbeitsprozess zu behalten. Das gleiche Ansinnen hegt der Arbeitgeberverband, wohl aber aus anderen Gründen.

mehr lesen

Do

14

Jul

2016

Frauen erhöhen ihre Pensen - Männer reduzieren sie

Politik und Wirtschaft lassen nichts unversucht, damit Frauen die Arbeitspensen erhöhen. Doch Teile der Bemühungen verpuffen, weil mehr und mehr Männer ihren Beschäftigungsgrad reduzieren.

mehr lesen

Di

07

Jun

2016

Vierte Säule: Die falsche Debatte zum Grundeinkommen

Die Schweiz will nichts wissen von einem zusätzlichen Sozialwerk. Die Initianten haben ihr Ziel dennoch erreicht. Sie wollten lediglich eine Debatte lostreten, was ihnen gelungen ist. Ich hätte es aber lieber gesehen, wenn man die Gelegenheit wahrgenommen hätte, auch die bestehenden Sozialversicherungen zu hinterfragen.

mehr lesen

Fr

29

Apr

2016

Der klandestine Grossaktionär

Theo Siegert.
Theo Siegert.

Wer 6,6 Prozent des Kapitals einer börsenkotierten Aktiengesellschaft besitzt, kann mit Fug und Recht als Grossaktionär bezeichnet werden. Der deutsche Theo Siegert ist ein solcher Grossaktionär. Er ist dies aber nicht bei irgendeinem Unternehmen; er ist dies bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die heute in Bern ihre Generalversammlung durchführt. Ob der Wirtschaftsprofessor in Bern seine Aufwartung macht, will die SNB nicht verraten. Vermutlich nicht. Zumindest in den letzten Jahren war er nicht anwesend.

mehr lesen

Di

12

Jan

2016

Vierte Säule : Alle jammern wegen dem Franken. Niemand frohlockt wegen dem Öl

Leuten meines Alters ist der Ölschock von 1973 noch in lebendiger Erinnerung. Die arabischen Länder drehten den Ölhahn zu, um die westlichen Staaten wegen ihrer Unterstützung Israels zu bestrafen.

mehr lesen

Sa

09

Jan

2016

Riesenverlust der Nationalbank - und trotzdem gibts Geld

Die Schweizerische Nationalbank erleidet einen rekordverdächtigen Verlust von 23 Milliarden Franken - und doch kommen Bund und Kantone in den Genuss eines unverhofften Geldsegens von 1 Milliarde Franken. Davon gehen zwei Drittel an die Kantone.

mehr lesen

Fr

08

Jan

2016

Dank tiefer Erdölpreise sparen Energiekonsumenten 2000 Milliarden Dollar

Die Börsen sind nicht gerade hoffnungsvoll ins neue Jahr gestartet: Der Swiss Market Index (SMI) verlor an vier Handelstagen über 4 Prozent; der deutsche Aktienindex (DAX) 7 Prozent und der Dow Jones Industrial bis Redaktionsschluss ebenfalls 4 Prozent. Wie so oft ist der «Sünder» schnell ausgemacht: Diesmal ist es China. Dort befinden sich die Aktien im freien Fall, wobei an der Börse von Shanghai der freie Fall systembedingt immer nur kurz ist. Ein Schutzmechanismus stoppt den Handel bei einem Kursverlust von 5 Prozent.

mehr lesen

Mo

07

Dez

2015

Fachkräftemangel — von wegen

Nicht alle Pflegefachleute dürfen über das AHV-Alter hinaus arbeiten —auch wenn sie möchten
Nicht alle Pflegefachleute dürfen über das AHV-Alter hinaus arbeiten —auch wenn sie möchten

Kaum eine Branche ist derart auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen wie der Gesundheitssektor. Von Bemühungen, ältere Fachpersonen im Arbeitsmarkt zu behalten, ist freilich nichts zu spüren.

mehr lesen

Mo

30

Nov

2015

Finanzkonzerne torpedieren die Politik

Vertreter von Politik und Wirtschaft setzen sich dafür ein, dass ältere Arbeitnehmer länger dem Arbeitsmarkt erhalten bleiben. Die Bemühungen werden jedoch torpediert. Grossbanken schicken ihre Mitarbeiter immer noch vor dem AHV-Alter in Pension.

mehr lesen

Mo

26

Okt

2015

Vierte Säule: Widmer-Schlumpf setzte auf die Abgeltungssteuer - und die Banken setzten Millionen in den Sand

Eveline Widmer-Schlumpf agierte nicht in jedem Fall so glücklich, wie bei der Rettung der UBS.
Eveline Widmer-Schlumpf agierte nicht in jedem Fall so glücklich, wie bei der Rettung der UBS.

Heute wollen wir uns aus aktuellem Anlass mit einem Steuerthema befassen, mit der Abgeltungssteuer. Aktuell ist diese Steuer zwar in keiner Weise, doch jene Person, die sich dafür besonders starkmachte, ist derzeit in aller Munde: Eveline Widmer-Schlumpf.

mehr lesen

Di

06

Okt

2015

Vierte Säule: Über das Versagen der Geldpolitik

Janet Yellen hat in ihrer Zeit als Fed-Chef noch nie die Zinsen erhöht.
Janet Yellen hat in ihrer Zeit als Fed-Chef noch nie die Zinsen erhöht.

Am 17.September hat der Offenmarktausschuss der amerikanischen Notenbank zur Überraschung vieler die Zinsen nicht angehoben. Noch heute, drei Wochen später, ist das in Finanzmarktkreisen das grosse Thema. Und die Beobachter fragen sich, was der Nullentscheid für die Finanzmärkte bedeute, ob das gut oder schlecht sei für Aktien und Obligationen.

mehr lesen

Mo

17

Aug

2015

Der Franken ist nicht mehr so hart

Der Schweizer Franken hat sich im Vergleich zum Euro abgeschwächt und erreichte den tiefsten Stand seit der Aufhebung des Mindestkurses im Januar. Dennoch rechnet der Wirtschaftsminister mit mehr Arbeitslosen, aber nicht mit einer grossen Entlassungswelle.

mehr lesen

Di

28

Jul

2015

Der Gesetzgeber sollte Banken gar nicht erst zu gross werden lassen

Die Too-big-to-fail-Problematik ist in letzter Zeit etwas in Vergessenheit geraten. 2011 hatte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf in hohem Tempo die Grossbankenregulierung durch das Parlament geboxt. Damit hatte die Politik ihre Aufgabe fürs erste gemacht. Es lag seither an den systemrelevanten Grossbanken, die regulatorischen Vorgaben umzusetzen. Bis Ende 2018 haben sie Zeit.

mehr lesen

Mo

20

Jul

2015

Vierte Säule: Wir schlittern in eine Pro-Kopf-Rezession

Als die Schweizerische Nationalbank am 15.Januar die Eurountergrenze zum Franken aufhob, ertönten subito warnende Stimmen, die Schweiz könnte in eine Rezession schlittern. Das Wort Rezession lässt die Eidgenossen erschaudern.

mehr lesen

Sa

07

Mär

2015

UBS warnt vor einem Zinsschock

Lukas Gähwiler, CEO UBS Schweiz.
Lukas Gähwiler, CEO UBS Schweiz.

Die Einführung von negativen Zinsen hat  laut UBS noch gravierendere Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft als die Aufhebung der Eurountergrenze.

mehr lesen

Di

03

Mär

2015

Vierte Säule: Lerne zu jammern, ohne zu leiden

Die Aktienkurse steigen wieder - trotz der Hiobsbotschaft von Mitte Januar.
Die Aktienkurse steigen wieder - trotz der Hiobsbotschaft von Mitte Januar.

Ich hoffe, Sie haben am 15.Januar tüchtig Schweizer Aktien gekauft. Nein? Selber schuld. Schliesslich lautet eine anerkannte Börsenregel «Buy on bad news». Bad News waren der Wortbruch der Nationalbank alleweil, den Euromindestkurs von 1.20 Franken nicht mehr zu garantieren, wie sie das an jenem Donnerstag bekannt gegeben hatte. Die schlechte Nachricht sorgte an der Schweizer Aktienbörse für einen Taucher von 15 Prozent.

mehr lesen

Fr

16

Jan

2015

Nationalbank gibt den Mindestkurs auf: Auch Aktien stürzten ab

Nicht nur der Eurokurs ist gestern in die Tiefe gesaust:  Schweizer Aktien verloren im Schnitt über 8 Prozent.  

mehr lesen

So

30

Nov

2014

Kommentar: Das Hamstern von Gold ist das falsche Rezept

Selbst bei den grössten Abstimmungsschlappen finden die Verlierer eines Volksbegehrens Argumente, weshalb ihre Initiative eine gute Sache war. Der St. Galler SVP-Nationalrat Lukas Reimann macht als Präsident des Initiativkomitees keine Ausnahme.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

18

Nov

2014

Vierte Säule: Zur Goldinitiative äussern sich vor allem Juristen

Jurist Lukas Reimann gibt sich als Experte für Notenbankpolitik.
Jurist Lukas Reimann gibt sich als Experte für Notenbankpolitik.

Mindestens 20 Prozent der Nationalbankreserven sollen in Gold angelegt sein. Das verlangt das Volksbegehren, über das wir am 30. November abstimmen. Ist das sinnvoll? Das wäre eine Frage für Ökonomen. Doch in den Parlamentsdebatten ergriffen vor allem Juristen das Wort.

mehr lesen

Mo

17

Nov

2014

Warum man Heu eben doch mit Gold vergleichen kann

So rabiat wie diese Frau das Heu wollen die Initianten der Goldinitiative das Edelmetall verteidigen und es selbst im Notfall nicht verkaufen.
So rabiat wie diese Frau das Heu wollen die Initianten der Goldinitiative das Edelmetall verteidigen und es selbst im Notfall nicht verkaufen.

Über den Abstimmungsversand der Goldinitianten, welcher mit ausländischem Geld finanziert wurde. Und über SVP-Nationalrat Hansruedi Wandfluh, der  die Unverkäuflichkeit des Goldes mit dem Heu im Schober vergleicht, das man selbst in der Not nicht brauchen darf.

mehr lesen

Mo

10

Nov

2014

Standpunkt: Gold glänzt nicht nur. Es verblendet auch.

Gold gehört in jedes Wertschriftenportefeuille. Deshalb ist es selbstverständlich, dass auch die Schweizerische Nationalbank einen Teil des Vermögens in Gold hält, wie das mit der Goldinitiative gefordert wird. Die Frage ist nur, wie weit dies in der Bundesverfassung festgeschrieben werden muss.

mehr lesen

Sa

01

Nov

2014

Nationalbank macht Kantone glücklich

Falls die Devisenmärkte bis Ende Jahr nicht in Turbulenzen geraten, kann die Nationalbank den Kantonen einen schönen Gewinn überweisen. Bei Annahme der Goldinitiative wären solche Zuwendungen kaum mehr möglich.

mehr lesen

Do

16

Okt

2014

Die Schweizer sind Weltmeister im Goldhorten

Keine andere Zentralbank der Welt hütet pro Kopf der Bevölkerung mehr Gold als die Schweiz. Geht es nach den Befürwortern der Goldinitiative, müsste der bereits stattliche Goldbestand fast verdreifacht werden.

mehr lesen

Mo

13

Okt

2014

Alles Gold in die Schweiz?

Nicht alles Gold liegt in der Schweiz.
Nicht alles Gold liegt in der Schweiz.

Die Initianten der am 30. November zur Abstimmung kommenden Goldinitiative wollen die Unabhängigkeit der Nationalbank stärken. Bundesrat und Parlament wollen aber deren Handlungsspielraum nicht einschränken.

mehr lesen

Di

10

Jun

2014

Vierte Säule: Zu den Motionen Badran

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran.

Ich komme nicht umhin, nochmals auf die Motionen der Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran zurückzukommen. Sie will ausländische Investoren vom Kauf börsenkotierter Immobilienaktien und Immobilienfonds fernhalten. Heimatschutz ist sonst nicht Sache der SP. Doch Badran macht die Ausländer dafür verantwortlich, dass die Häuserpreise derart in die Höhe schossen. Dies auch zum Nachteil unserer Pensionskassen. Letzte Woche versenkte der Ständerat die beiden Motionen.

mehr lesen

Di

03

Jun

2014

Jacqueline Badran lässt die Aktionäre kalt

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran aus Zürich vor dem Bundeshaus in Bern.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran aus Zürich vor dem Bundeshaus in Bern.

Die Kurse von Immobiliengesellschaften und Immofonds steigen munter weiter. Die drohende Einschränkung für ausländische Investoren scheint die Börse nicht zu kümmern.

mehr lesen

Mo

19

Mai

2014

Sogar die Jurassier sagten Nein

76,3 Prozent der Stimmbürger in der Schweiz wollen keinen gesetzlichen Mindestlohn. Das deutliche Ergebnis überrascht.

mehr lesen

Di

22

Apr

2014

Standpunkt: Die Schweiz braucht keinen gesetzlichen Mindestlohn

Eine Annahme der Mindestlohninitiative wäre schädlich für die Schweizer Wirtschaft. Das sagen die Wirtschaftsvertreter. Sie warnen immer, wenn sie direkt betroffen sind. Sie warnten bei der Abzockerinitiative, bei der 1:12-Initiative, bei der Masseneinwanderungsinitiative, und sie malten den Teufel an die Wand, als der Franken immer stärker und der Euro immer schwächer wurde.

mehr lesen

Do

17

Apr

2014

«Eine Lohnerhöhung würde direkt auf die Preise überwälzt»

Boris Zürcher: "Es gibt Branchen, die wollen keinen GAV, das heisst nicht, dass sie schlechte Arbeitsbedingungen haben."
Boris Zürcher: "Es gibt Branchen, die wollen keinen GAV, das heisst nicht, dass sie schlechte Arbeitsbedingungen haben."

 «Das Ziel muss nicht nur darin bestehen, jedem einen möglichst hohen Lohn zu zahlen, sondern jedem wenn möglich auch eine Beschäftigung zu bieten», sagt Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco.

Herr Zürcher, steigt die Arbeitslosigkeit, wenn das Volk die Mindestlohninitiative annimmt?

Ein Ja würde zu einem massiven Strukturwandel am unteren Ende der Lohnskala führen. Selbstverständlich würde dadurch die Arbeitslosigkeit steigen.

Sind Sie da so sicher?
Bei einem gesetzlichen Mindestlohn von monatlich 4000 Franken würden nicht nur die tiefsten Löhne angepasst. Das gesamte Lohnniveau würde erhöht. Das führt zu höheren Kosten, die ein Unternehmen nur mit einer erhöhten Produktivität ausgleichen kann. Wenn die ungelernten Arbeitskräfte nicht produktiv genug sind, um die 4000 Franken zu rechtfertigen, so müssen sie entlassen werden.

mehr lesen

Do

17

Apr

2014

Standpunkt: Es fehlt an Arbeitskräften, nicht an Arbeitsplätzen

Die Grossbank UBS widmete sich gestern an einem Medienfrühstück dem Arbeitsmarkt und stellte lapidar fest: «In der Schweiz fehlt es an Arbeitskräften.» Der Grund dieses nicht ganz neuen Befundes liegt weniger darin, dass das Schweizervolk mit dem Ja zur SVP-Initiative die Zuwanderung bremste. Der Grund ist vielmehr demografisch bedingt. Aufgrund der alternden Bevölkerung und einer fallenden Geburtenrate sinkt in vielen Industriestaaten die Erwerbsbevölkerung. Das wird sich in den kommenden Jahren akzentuieren, wenn die Generation der Babyboomer ins Rentenalter kommt.

mehr lesen

Di

08

Apr

2014

Nur jeder zweite Schweizer hat einen GAV

Nach der Meinung der Gewekschaften mangelt es insbesondere im Detailhandel an Gesamtarbeitsverträgen.
Nach der Meinung der Gewekschaften mangelt es insbesondere im Detailhandel an Gesamtarbeitsverträgen.

Die Gewerkschaften setzen sich nur deshalb für einen gesetzlichen Mindestlohn ein, weil in der Schweiz bloss jedes zweite Arbeitsverhältnis mit einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geregelt ist. Im Ausland ist der sogenannte Abdeckungsgrad häufig höher.

mehr lesen

Mo

24

Mär

2014

"Wer mit dem Lohn nicht zufrieden ist, soll die Stelle wechseln"

"Es ist falsch, einem 20-Jährigen, der nichts gelernt hat, von Anfang an einen Monatslohn von 4000 Franken zu garantieren. "
"Es ist falsch, einem 20-Jährigen, der nichts gelernt hat, von Anfang an einen Monatslohn von 4000 Franken zu garantieren. "

Migros-Chef Herbert Bolliger will nichts wissen von gesetzlichen Mindestlöhnen, obschon die Migros die Vorgaben schon heute erfüllt. Und was das Westside in Bern-Brünnen betrifft, würde er beim nächsten Mal dem  Architekten etwas mehr auf die Füsse trampen.

mehr lesen

Do

13

Mär

2014

Standpunkt: Die Zweitauflage von «Too big to fail» kommt zu früh

Der Ständerat debattierte gestern über das Trennbankensystem. Also über die Frage, wie weit man die Grossbanken dazu zwingen müsste, das mit einigen Risiken behaftete Investmentbanking abzuspalten. Der Beobachter reibt sich die Augen: Hat das Bundesparlament nicht eben erst die Grossbankenregulierung «Too big to fail» durchgewinkt? Haben die National- und Ständeräte sich nicht eben erst gegen das Trennbankensystem ausgesprochen und stattdessen beschlossen, dass die Banken das Eigenkapitalpolster vergrössern und Notfallszenarien ausarbeiten müssen?

mehr lesen

Mi

26

Feb

2014

«Beschäftigung ist das beste Mittel gegen Armut»

Lieber eine schlecht bezahlte Arbeit als keine Arbeit. Bundesrat Johann Schneider-Ammann sagt klar Nein zur Mindestlohninitiative der Gewerkschaften.
Lieber eine schlecht bezahlte Arbeit als keine Arbeit. Bundesrat Johann Schneider-Ammann sagt klar Nein zur Mindestlohninitiative der Gewerkschaften.

Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann eröffnete gestern den Abstimmungskampf gegen die Mindestlohninitiative und nannte zahlreiche Gegenargumente. Für das Anliegen der Gewerkschaften, die Gesamtarbeitsverträge zu fördern, präsentierte er kein Rezept.

mehr lesen

Sa

11

Jan

2014

Die Wirtschaftslobby jammert auf Vorrat

Die Swatch Group erzielte im zurückliegenden Geschäftsjahr einen rekordhohen Umsatz. Das ist bemerkenswert, weil die Uhrenindustrie in ausgesprochenem Mass vom Export abhängig ist. Konzernchef Nick Hayek erklärte, dass ihm die Währungssituation zu schaffen mache. Alleine im zweiten Halbjahr hätten die Wechselkurse Umsatzeinbussen von über 100 Millionen Franken verursacht, klagte er.

mehr lesen

Mo

16

Dez

2013

"Meine Vorfahren waren gar keine sympathischen Zeitgenossen"

Für Daniel Lampart vom Gewerkschaftsbund sind Gesamtarbeitsverträge der Königsweg – und gesetzliche Mindestlöhne nur die zweite Wahl.
Für Daniel Lampart vom Gewerkschaftsbund sind Gesamtarbeitsverträge der Königsweg – und gesetzliche Mindestlöhne nur die zweite Wahl.

Daniel Lampart kämpft für einen gesetzlichen Mindestlohn. Noch lieber wären ihm Gesamtarbeitsverträge. Sorgen bereiten dem Chefökonomen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) ausserdem der Beschäftigungsabbau in der Maschinenindustrie. Und doch könnte sich der 45-Jährige keine befriedigendere Arbeit vorstellen als jene beim SGB.

mehr lesen

Fr

29

Nov

2013

Standpunkt: Den Gewerkschaften gehts nur in zweiter Linie um den Mindestlohn

Das Drama «Die Weber» von Gerhard Hauptmann handelt von den schlimmen Zuständen der Arbeiterschaft in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals wäre aus heutiger Sicht ein gesetzlicher Mindestlohn opportun gewesen.

mehr lesen

Do

28

Nov

2013

Linke Mindestlohn-Initiative sorgt für rote Köpfe

Ein Mindestlohn von 4000 sei schlecht für die Wirtschaft, sagen bürgerliche Politiker. Ein Mindestlohn sei gut für die Wirtschaft, kontern die Linken.

mehr lesen

Mi

27

Nov

2013

Die Mode-Milliardäre zahlen die tiefsten Löhne

Die Gewerkschaften beklagen die Lohnsituation im Detailhandel, zumal die Besitzer sehr wohl in der Lage wären, mehr zu bezahlen.

mehr lesen

Di

26

Nov

2013

Die Mindestlohn-Initiative hat ihr Ziel schon fast erreicht

Die Löhne im Gastgewerbe liegen noch deutlich unter den Vorstellungen der Gewerkschaften.
Die Löhne im Gastgewerbe liegen noch deutlich unter den Vorstellungen der Gewerkschaften.

An den kommenden zwei Tagen debattiert der Nationalrat über die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften. Etliche Branchen erfüllen die Forderung schon heute.

mehr lesen

Mi

25

Sep

2013

Der Ständerat will kein Lohndiktat des Staates

Die St.Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter: «Wenn man jetzt einen staatlichen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde festlegen würde, träfe es gerade junge Leute, die ihre Ausbildung eben erst abgeschlossen haben.»
Die St.Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter: «Wenn man jetzt einen staatlichen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde festlegen würde, träfe es gerade junge Leute, die ihre Ausbildung eben erst abgeschlossen haben.»

Die Mindestlohninitiative sei der falsche Weg dazu, die Armut zu bekämpfen. Deshalb lehnt der Ständerat die Initiative mit 31 zu 13 Stimmen ab.

mehr lesen

Do

11

Jul

2013

Mit 3400 Franken Lohn bleibt noch Geld fürs Sparen

Viele Gastarbeiter würden auch zu einem tieferen Lohn arbeiten, wenn sie nur eine Stelle fänden.
Viele Gastarbeiter würden auch zu einem tieferen Lohn arbeiten, wenn sie nur eine Stelle fänden.

Sollte die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften angenommen werden, würde das Gastgewerbe besonders darunter leiden. Hoteliers finden, der heutige Mindestlohn im Gastgewerbe sei hoch genug.

mehr lesen

Di

30

Apr

2013

Auch die Hotels lassen das Hilfspaket ungenutzt

Von den 100 Millionen Franken, die im Herbst 2011 für die Gesellschaft für Hotelkredit zur Abfederung der Frankenstärke gesprochen wurden, sind 2012 nur 18,1 Millionen beansprucht worden.

mehr lesen

Mo

29

Apr

2013

Das Hilfspaket bleibt ungeöffnet

Die Klagen der Exportwirtschaft wegen des starken Frankens blieben nicht ungehört: Steuergelder von 500 Millionen Franken flossen im Herbst 2011 in die Arbeitslosenkasse für die Entschädigung bei Kurzarbeit. Das Geld wurde nicht benötigt

mehr lesen

Do

29

Nov

2012

Thomas Jordan warnt die Kantone vor zu hohen Erwartungen

Notenbankpräsident Thomas Jordan im Kultur-Casino Bern.
Notenbankpräsident Thomas Jordan im Kultur-Casino Bern.

Nationalbankpräsident Thomas Jordan erklärte gestern in Bern, weshalb das Eigenkapital auch für eine Notenbank wichtig ist.  Man kann dies als ein Signal an die Kantone interpretieren. 

 

Die Kantone vertrauen darauf, alle Jahre einen schönen Zustupf aus den Gewinnen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu erhalten. Das ist verfänglich: Gemäss Nationalbankgesetz hat die SNB die Preisstabilität zu gewährleisten und dabei der konjunkturellen Entwicklung Rechnung zu tragen. Und es ist ausdrücklich nicht ihre Aufgabe, eine bestimmte Rendite zu erzielen und jährliche Ausschüttungen in einer vorbestimmten Höhe vorzunehmen.

mehr lesen

Mi

31

Okt

2012

Zürich ist zu beneiden im Vergleich zu Visp

UBS-Hauptsitz an der Bahnhofstrasse in Zürich
UBS-Hauptsitz an der Bahnhofstrasse in Zürich

Streicht die UBS im Raum Zürich 2000 Arbeitsstellen, so wird das auf dem Bankenplatz Spuren hinterlassen. Noch grössere Spuren gibt es aber im Oberwallis, wenn die Lonza 400 Stellen abbaut.

 

Ein grosser Teil der Investmentbanker in Zürich ist sehr gut bezahlt; einige davon haben in der Vergangenheit derart viel verdient, dass sie zumindest aus finanziellen Gründen kaum mehr zu arbeiten brauchen. Andere können in die Heimat zurückkehren, denn der Ausländeranteil auf dem Zürcher Finanzplatz ist gross. Und nochmals andere werden problemlos eine neue Stelle finden. Jeder vierte Grossbanker ist ein Informatiker. So ist davon auszugehen, dass eine Vielzahl der in Zürich entlassenen Leuten einen IT-Background besitzt. Sie haben grosse Chancen, innerhalb oder ausserhalb der Branche einen neuen Job zu finden.

 

mehr lesen

Di

30

Okt

2012

Vierte Säule: Kapitalisten sind keine Marktwirtschafter

Als die SP die Abschaffung des Kapitalismus ins Parteiprogramm geschrieben hatte, wurde sie von Mitteparteien bis ins rechte Lager verhöhnt. Sogenannte Liberale dürfen dafür ungestraft Kapitalismus mit Marktwirtschaft gleichsetzen.

mehr lesen

Mo

06

Aug

2012

Nur ein Ausbrechen aus dem Hamsterrad bremst die Zuwanderung

Wie viele Menschen haben Platz in der Schweiz? Übers Wochenende haben etliche Politiker ihre diesbezüglichen Vorstellungen via Sonntagspresse kundgetan.

mehr lesen

Sa

21

Jul

2012

Im Hamsterrad des Wachstumswahns

Nur nicht ausbrechen aus dem Rennen: immer mehr, immer schneller, immer.....
Nur nicht ausbrechen aus dem Rennen: immer mehr, immer schneller, immer.....

Jedermann ist klar, dass die Wirtschaft nicht immer wachsen kann. Die Ressourcen sind nicht unendlich vorhanden. Die Produktivität kann nicht unendlich gesteigert werden. Und doch hat der Wachstumswahn kaum abgenommen. Warum eigentlich?

mehr lesen

Mi

18

Jul

2012

Das Bankgeheimnis kommt die Banken teuer zu stehen

Die Banken sind mit Hochdruck damit beschäftigt, sich für die Abgeltungssteuer fit zu trimmen. Das ist mit hohen Kosten verbunden. Mehr und mehr Institute überlegen sich daher, auf das Bankgeheimnis teilweise zu verzichten.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

19

Jun

2012

Vierte Säule: Thomas Jordan ist nicht Alt-Bundesrat Merz

Thomas Jordan
Thomas Jordan

Nationalbankpräsident Thomas Jordan sagte vergangene Woche an der Medienkonferenz im Berner Bellevue: «Die Schweizerische Nationalbank hält am Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro unverändert fest und wird ihn mit aller Konsequenz durchsetzen.» Er sagte diesen Satz, sooft ihn die Journalisten hören wollten. Insbesondere die Medienleute vom grossen Kanton wollten das wiederholt hören. Immer wieder stellten sie entsprechende Fragen, die unweigerlich zu dieser Antwort führen mussten. 

mehr lesen

Fr

15

Jun

2012

Gezielte Eingriffe ins Bankensystem sind nötig

Die Politik hat nach dem Ausbruch der Finanzkrise mit der «Too-big-to-fail»-Vorlage klar gesagt, was sie von den Grossbanken erwartet: mehr Eigenkapital. Nach Ansicht der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vermögen UBS und Credit Suisse diese Vorgaben noch nicht zu erfüllen. Das verlusttragende Kapital liegt laut SNB «unterhalb des Niveaus, das eine ausreichende Widerstandskraft gewährleisten würde».

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

12

Mär

2012

Fünf Wochen Ferien wären besser

Teneriffa - Blick vom Hotel meines Webmasters.
Teneriffa - Blick vom Hotel meines Webmasters.

Es ist doch seltsam: Da werden auf dem Silbertablett zusätzliche Ferien offeriert, und das Schweizervolk lehnt dankend ab. Das wird im Ausland Verwunderung hervorrufen. Und im Inland wird man sich fragen, weshalb der Souverän ein solches Geschenk schnöde ablehnt.

 

Hauptursache der Absage liegt in der überrissenen Forderung: Sechs statt vier Wochen entspricht einer 50-prozentigen Erhöhung des gesetzlichen Ferienanspruchs. Der Gewerkschaftsdachverband Travailsuisse hat wohl damit spekuliert, dass das Parlament auf einen indirekten Gegenvorschlag von fünf Wochen eintreten wird. Damit hätten die Gewerkschafter einen Teilerfolg verbucht. So à la Teppichhändler in arabischen Souks: Man verlangt einen überrissenen Preis, um nach hartnäckigem Feilschen mit der Hälfte des Preises mehr als zufrieden zu sein. Ein Gegenvorschlag war im Bundesrat und im Parlament kein Thema. 

mehr lesen

Mo

12

Mär

2012

Ferieninitiative: Es gab noch grössere Schlappen

Martin Flügel ist trotz vernichtender Niederlage stolz.
Martin Flügel ist trotz vernichtender Niederlage stolz.

Die Ferieninitiative ist mit einem wuchtigen Nein-Anteil von 66,5 Prozent abgelehnt worden. Von 27 Volksinitiativen der letzten zehn Jahre wurden 8 noch brutaler bachab geschickt.

 

Es ist die Kunst von Abstimmungsverlierern, trotz vernichtendem Urteil die abgeschmetterte Initiative positiv zu werten. Travailsuisse-Präsident Martin Flügel zeigte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA «stolz darauf, die Frage nach der Überbelastung am Arbeitsplatz thematisiert zu haben». 

mehr lesen

Do

16

Feb

2012

Sechs Wochen Ferien für alle ist überrissen

Arbeitnehmer in der Schweiz haben heute einen gesetzlichen Ferienanspruch von vier Wochen. Am 11. März wird das Schweizervolk darüber befinden, ob dieser Anspruch gleich um 50 Prozent auf sechs Wochen erhöht werden soll, wie das die Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle» vom Gewerkschaftsdachverband Travailsuisse verlangt.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

03

Feb

2012

Uniprofessor: «Pausen sind wichtiger als Ferien»

Arbeitspsychologe Norbert Semmer wird bei der Initiative «6 Wochen Ferien für alle» Ja stimmen.
Arbeitspsychologe Norbert Semmer wird bei der Initiative «6 Wochen Ferien für alle» Ja stimmen.

Herr Semmer, wie stimmen Sie am 11. März bei der Ferieninitiative?
Norbert Semmer: Nach Abwägung aller Gesichtspunkte werde ich wohl Ja stimmen.

 

Warum? Ferien bedeuten doch häufig auch Stress?
Man muss das Thema Ferien in die Erholungsforschung einbetten. Entscheidend ist, wie der Mensch mit der Belastung umgeht und wie er sich erholt. Man weiss, dass die Produktivität steigt, wenn häufig kurze Pausen eingeschaltet werden, zum Beispiel jede Stunde fünf Minuten. Die Ermüdung steigt nicht linear, sondern exponentiell. Das heisst, man ist nach vier Stunden nicht doppelt so müde wie nach zwei Stunden.

mehr lesen

Do

19

Jan

2012

Josef Ackermann: "Es wird sich noch viel ändern"

Josef Ackermann
Josef Ackermann

Die Bank der Zukunft werde sich ganz anders präsentieren als heute, nicht nur wegen strengerer Gesetze. Das sagte gestern Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann am Alpen-Symposium in Interlaken.

mehr lesen

Mo

16

Jan

2012

Too big to fail: Ein politisches Meisterstück

Das Einzige, was das Parlament in der vergangenen Legislatur zustande gebracht habe, sei die Abschaffung der Velovignette, schrieb ein Leser sarkastisch. Nun, so schlimm war es wohl nicht.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

16

Dez

2011

Warum die Nationalbank den Mindestzins nicht erhöht

Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand.
Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand.

Keine Erhöhung des Euro-Mindestkurses; nach unten korrigierte Konjunkturprognosen; ungenügendes Eigenkapital bei den Grossbanken. Dies die wichtigsten Botschaften der Nationalbank.

 

Legendär sind die Auftritte von Alan Greenspan, dem ehemaligen Chef der US-Notenbank, vor diversen Ausschüssen. Er formulierte seine Sätze mit vorsichtig gewählten Worten. Danach orakelte eine Heerschar von Beobachtern, was der starke Mann des Federal Reserve System mit den verklausulierten Sätzen wohl gemeint haben mochte. Sie wollten aus seinen Worten Detailinformationen über den Zustand der Volkswirtschaft und der Finanzmärkte erhaschen. Die Zunft, die solche Aufgaben wahrnimmt, hat sogar einen Namen: Fed-Watcher.

mehr lesen

Mi

21

Sep

2011

Hilfspaket kann bald geöffnet werden

Der Nationalrat wird heute das Hilfspaket von 870 Millionen Franken weiterberaten. Nach dem Verlauf der gestrigen Debatte ist davon auszugehen, dass er das Paket im Sinne des Bundesrats und des Ständerats absegnen wird.

mehr lesen

Mo

19

Sep

2011

Christoph Blocher setzt seine SVP unter Zugzwang

SVP-Vordenker Christoph Blocher
SVP-Vordenker Christoph Blocher

Meinen es Christoph Blocher und seine SVP wirklich ernst mit der gesetzlich verordneten Abspaltung der Investmentbanken? Aufgrund des gestrigen Interviews in der «SonntagsZeitung» könnte man es meinen. Verfolgt man jedoch die bisherige Strategie der SVP in der «Too big to fail»-Debatte, sind Zweifel angebracht. Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, die SVP wolle nur den Gesetzgebungsprozess verzögern, was sie auch mit ihrem Rückweisungsantrag bekräftigte.

mehr lesen

Fr

16

Sep

2011

Eveline Widmer-Schlumpf ist fast am Ziel

Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf
Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf

Die Grossbankenregulierung ist auf bestem Weg, nach dem Gusto des Bundesrats abgesegnet zu werden. Der Nationalrat wird am Montag die Beratung fortsetzen.

 

Im Frühling präsentierte der Bundesrat die Botschaft zur Grossbankenregulierung. Der Ständerat hat dann in der Sommersession die Gesetzesänderungen durchgewinkt. Und jetzt deutet alles darauf hin, dass der Nationalrat am Montag die gestern in Angriff genommenen Beratungen ohne grössere Differenzen zum Ständerat abschliessen wird. Die Gesetzesvorlage könnte damit bereits auf Anfang 2012 in Kraft treten. Somit hätte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ihr sportliches Ziel erreicht und die Vorlage im Schnellzugstempo durch die politischen Mühlen getrieben.

mehr lesen

Do

15

Sep

2011

Ständeräte stützen den Bundesrat

Der Ständerat will keine Senkung der Mehrwertsteuer und heisst das Hilfspaket von 870 Millionen Franken gut.

mehr lesen

Do

01

Sep

2011

Gut, dass der Bundesrat nicht mit der Giesskanne fuhrwerkt

Es hätte schlimmer kommen können: Nachdem der Bundesrat vor zwei Wochen verkündet hatte, die unter dem starken Franken ächzende Exportwirtschaft mit 2 Milliarden Franken zu unterstützen, war der Ideenwettbewerb lanciert: Lobbyisten von links bis rechts witterten Morgenluft und führten mehr oder weniger originelle Ideen ins Feld, wie die Steuerfranken verteilt werden könnten.

mehr lesen 0 Kommentare

Do

01

Sep

2011

"Nur" 870 Millionen statt 2 Milliarden

Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann
Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann

Nicht 2 Milliarden, sondern vorläufig erst 870 Millionen Franken will der Bundesrat als Hilfeleistung für die Exportwirtschaft bereitstellen. Die Reaktionen sind gemischt.

 

«Die Kurzarbeit hat sich in der letzten Rezession als taugliches Instrument erwiesen, um bei vorübergehenden Schwierigkeiten Arbeitsplätze zu erhalten», erklärte gestern Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (FDP). Deshalb will der Bund 500 Millionen Franken für Kurzarbeitsentschädigung lockermachen. Und sollte dieses Geld nicht benötigt werden, so bleibt es im Fonds der Arbeitslosenversicherung.

mehr lesen 0 Kommentare

Claude Chatelain