Schweiz: Gesundheits- und Sozialpolitik

So

11

Mär

2018

Gopfried Stutz: Arbeitslose: Bis zu 9880 Franken pro Monat

Und was machen Sie beruflich?» In seinem Buch mit diesem Titel beschreibt Rolf Dobelli einen Marketingmanager, der mit 40 Jahren arbeitslos wurde. Gehrer, so heisst Dobellis Romanfigur, habe überlegt, ob er sich bei der Arbeitslosenkasse anmelden soll: «Einbezahlt hätte er genug über all die Jahre, und es wäre nun einmal an ihm, an diesen vollen Eutern zu saugen.» Volle Euter? Wie wahr!

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So

01

Okt

2017

Gopfried Stutz: Die Frauen profitieren auch ohne Rentenreform

Liebe Babyboomerinnen, viele unter Ihnen werden also das Privileg behalten, ein Jahr vor den Männern die volle AHV-Rente zu bekommen. Das haben die Stimmbürger und insbesondere die Stimmbürgerinnen vor Wochenfrist so entschieden. Sie wollten sich nicht mit 70 Franken ködern lassen.

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So

20

Aug

2017

Gopfried Stutz: Ab welchem Jahrgang gibts 70 Franken mehr?

Rechte werden die Altersreform am 24. September tendenziell ablehnen, Linke eher mit Ja stimmen. Ebenso die Katholiken, da Ehepaare in Zukunft 225 Franken mehr erhalten, falls sie Anspruch auf eine maximale Vollrente haben
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So

25

Jun

2017

Gopfried Stutz: Finger weg von Wirtschaftsförderung

Swissmem-Präsident Hans Hess will mit dem Geld der Versicherten Start-ups fördern.
Swissmem-Präsident Hans Hess will mit dem Geld der Versicherten Start-ups fördern.
Hans Hess kämpft schon lange vergebens dafür, dass nur ein einziges Prozent der Pensionskassengelder mit etwas mehr Risiko angelegt werden kann: zur Finanzierung von Start-ups oder KMU mit soliden Geschäftsplänen. Das sagte der Swissmem-Präsident im SonntagsBlick vom vergangenen Sonntag.
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So

07

Mai

2017

Gopfried Stutz: Ich hasse den Begriff «schwaches Geschlecht» - ich nehme Frauen anders wahr

Es könnte grotesker nicht sein: Ausgerechnet linke junge Frauen, die sich gerne modern geben und gegen Hausfrauen schnöden, wollen nach wie vor eine Privilegierung des schwachen Geschlechts. Ich hasse zwar diesen Begriff «schwaches Geschlecht». Ich nehme Frauen anders wahr. Doch wenn Frauen solche Privilegien nötig hätten, müssten sie ja schwach sein.

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So

16

Apr

2017

Gopfried Stutz: Warum die älteren Arbeitnehmer teurer sind

Statistiker mögen uns noch lange etwas anderes vorrechnen. Wir wissen es besser: Personen über 55 Jahren haben es auf dem Arbeitsmarkt schwer. Deshalb wollen die Gewerkschaften einen Ü-50-Kündigungsschutz einführen. Ausgerechnet. Da würde ich es mir als Arbeitgeber zweimal überlegen, einen über 50-jährigen anzustellen, wenn dieser einen besonderen Kündigungsschutz geniesst.

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Do

09

Feb

2017

«Swiss Health wurde falsch aufgegleist»

Beat Huber, seit 25 Jahren Direktor in  der Privatklinik Pyramide am See.
Beat Huber, seit 25 Jahren Direktor in der Privatklinik Pyramide am See.

Beat Huber von der Zürcher Privatklinik Pyramide am See erklärt, weshalb er nicht Mitglied von Swiss Health werden wollte. Und warum viele seiner Partienten russisch sprechen. 

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Sa

31

Dez

2016

Der Senevita-Chef eilt von der einen Schlüsselübergabe zur nächsten

Hannes Wittwer, seit vier Jahren CEO der Senevita-Gruppe.
Hannes Wittwer, seit vier Jahren CEO der Senevita-Gruppe.

Die Pflegeheimgruppe Senevita übernimmt ein Heim nach dem andern. Doch die grösste Herausforderung für Chef Hannes Wittwer ist nicht die Finanzierung des starken Wachstums, es ist die Rekrutierung von Pflegefachleuten.

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Mo

19

Sep

2016

Vierte Säule: Ein Gespräch über AHV-plus

Kürzlich fand mit einem Redaktionskollegen ungefähr folgendes Gespräch statt:

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Mo

05

Sep

2016

«Es ist gut, wenn nachts auch der Vater aufsteht»

Der 36-jährige Huttwiler Adrian Wüthrich ist seit einem Jahr Präsident von Travailsuisse, des zweitgrössten Gewerkschaftsdachverbands der Schweiz.
Der 36-jährige Huttwiler Adrian Wüthrich ist seit einem Jahr Präsident von Travailsuisse, des zweitgrössten Gewerkschaftsdachverbands der Schweiz.

Seit einem Jahr ist der neue Präsident von Travailsuisse im Amt. Adrian Wüthrich erklärt, warum die Beziehung von Vater und Kind schon in den ersten Lebensmonaten wichtig ist. Und dass es zwei Gewerkschaftsdach-verbände braucht.

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Di

16

Aug

2016

Vierte Säule: Arbeitgeber zahlen mehr in die 2. als in die 1. Säule

Bei der Volksinitiative «AHV plus», die am 25. September an die Urne kommt, sind die Meinungen gemacht: Die politische Linke ist dafür; die Rechte ist dagegen, und die Mitte hat derzeit nichts zu sagen. Es gibt nur Schwarz und Weiss.

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Do

19

Mai

2016

Standpunkt: Die Schweiz braucht kein weiteres Sozialwerk

Die Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens machten nie einen Hehl daraus, dass sie nicht mit einem Ja rechnen. Mehr noch: Sie glauben selber nicht an die politische Machbarkeit. Jedenfalls nicht heute. Und schon gar nicht im Alleingang. Eine Zustimmung von 20 Prozent betrachten sie bereits als Erfolg.

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Fr

29

Apr

2016

Grundeinkommen statt Sozialwerke?

Die verschiedenen historisch gewachsenen Sozialversicherungen sind teuer. Nicht nur die Renten fallen ins Gewicht, sondern all die administrativen Arbeiten rundherum. Würden all die Sozialwerke abgeschafft, könnte man das Geld jedem einzelnen Bürger als Grundeinkommen schenken. Mit wie vielen Franken könnte jeder Einzelne rechnen? Eine Milchbüchleinrechnung.

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Di

26

Jan

2016

Vierte Säule: Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Schlechte liegt so nah

In der Volkswirtschaftslehre lernt man die Unterschiede zwischen Markt- und Planwirtschaft kennen. Und wenn der Lehrer nicht ein verkappter Kommunist ist, so wird er den Schülerinnen und Schülern zu verstehen geben, dass Planwirtschaft bisher nicht wirklich funktionierte. Als Tatbeweis wird er womöglich den Untergang der Sowjetunion ins Feld führen.

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Di

29

Sep

2015

Vierte Säule: "Herr Chatelain, was haben Sie eigentlich gegen Witwen?"

Neulich geträumt:
Ständerat S: Herr Chatelain, was haben Sie eigentlich gegen Witwen?
Chatelain: Nichts.
SRS: Weshalb wollen Sie dann die Witwenrenten streichen?

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Mi

16

Sep

2015

«Mit der Witwenrente kann man offenbar sehr gut Emotionen schüren»

Ruth Humbel, Argauer Nationalrätin der CVP.
Ruth Humbel, Argauer Nationalrätin der CVP.

Die erste Runde im Poker um die Renten geht heute zu Ende. Das Reformpaket steht: Die Frauen müssen bis 65 arbeiten, alle zahlen höhere Steuern und Lohnbeiträge, das Rentenniveau soll erhalten bleiben. Bei den Witwen zu kürzen, getraut sich nur der Bundesrat.

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Di

08

Sep

2015

Wie man im Alter Steuern spart

Rentner haben in der Steuererklärung kaum Abzugsmöglichkeiten.  Es sei denn, sie gehen jobben.
Rentner haben in der Steuererklärung kaum Abzugsmöglichkeiten. Es sei denn, sie gehen jobben.

Rentnerinnen und Rentner können in der Steuererklärung nicht so sehr von Abzügen profitieren wie Erwerbstätige. Und doch verfügen auch sie über Möglichkeiten, die Steuerbelastung zu optimieren

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Di

25

Aug

2015

Auch ohne Kinder gibts Witwenrente

Auch Karrierefrauen wie Karin Keller-Sutter, FDP-Ständerätin aus dem Kanton St. Gallen, erhielte eine Rente, wenn sie Witwe würde.
Auch Karrierefrauen wie Karin Keller-Sutter, FDP-Ständerätin aus dem Kanton St. Gallen, erhielte eine Rente, wenn sie Witwe würde.

Stirbt der Ehemann, hat die Witwe Anspruch auf eine Rente. Häufig gibt es sogar zwei Renten. Und manchmal überhaupt keine.

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Di

25

Aug

2015

Vierte Säule: Urs Schwaller als Architekt des Kompromissvorschlags?

Ständerat Urs Schwaller.
Ständerat Urs Schwaller.

Was für eine Überraschung: Die Sozialkommission des Ständerats hat es geschafft, ohne Gegenstimmen einen Kompromissvorschlag zur Altersvorsorge 2020 auszuhecken. Laut «10vor10» ist Urs Schwaller der Architekt dieses Husarenstücks. Das verheisst nichts Gutes. Der Freiburger Ständerat war schon einmal der Architekt eines verwegenen Vorschlags. Einem, der tüchtig in die Hosen ging.



 

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Di

24

Feb

2015

Keine Zulage bei zu hohem Verdienst

Mindestens 20 Stunden müssen Studenten für die Ausbildung aufwenden, sonst gibt es keine Ausbildungszulage.
Mindestens 20 Stunden müssen Studenten für die Ausbildung aufwenden, sonst gibt es keine Ausbildungszulage.

Wer hat Anspruch auf die Ausbildungszulage, über deren Besteuerung am 8. März abzustimmen ist? Nicht alle, die sich in Ausbildung befinden.

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Di

03

Feb

2015

Vierte Säule: Ausgerechnet das letzte soziale Netz wird nicht national geknüpft

Dorothee Guggisberg leitet die Skos-Zentrale in Bern mit ihren neun Mitarbeitern.
Dorothee Guggisberg leitet die Skos-Zentrale in Bern mit ihren neun Mitarbeitern.

Die Sozialversicherungen von der AHV, über die IV, berufliche Vorsorge, Arbeitslosenversicherung, Unfall- und Krankenversicherung  bis hin zur  Mutterschaftsversicherung sind nationale Angelegenheiten. Beiträge und Leistungen sind schweizweit identisch.

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Mi

10

Sep

2014

Kommentar: Wer weniger Einwanderung will, muss in Kitas investieren

Christoph Blocher pflegt sich zu mokieren, dass das einzig Dauerhafte in der Politik die befristeten Massnahmen seien. «Die Befristung ist bloss ein Taschenspielertrick», sagte der SVP-Stratege an einer Albisgüetlitagung. Auch bei den Kindertagesstätten drohen die befristeten Subventionen dauerhaft zu werden: 2003 trat das Gesetz über die Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung in Kraft; 2011 wurde es um vier Jahre verlängert; und gestern hat nun der Nationalrat mit deutlichem Mehr einer erneuten Verlängerung bis 2019 zugestimmt. Dies als Folge einer parlamentarischen Initiative.

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Fr

20

Jun

2014

«Die echten Probleme bleiben ungelöst»

SP-Nationalrat Matthias Aebischer: "Die echten Probleme, die bei Trennungen oder Scheidungen anfallen, wird auch das neue Gesetz nicht lösen können."
SP-Nationalrat Matthias Aebischer: "Die echten Probleme, die bei Trennungen oder Scheidungen anfallen, wird auch das neue Gesetz nicht lösen können."

SP-Nationalrat Matthias Aebischer lebt in einer Patchworkfamilie und gehört zu jenen getrennt lebenden Vätern, die auch Betreuungsaufgaben wahrnehmen.

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Do

12

Dez

2013

Die Mehrheit der Schweizer will nichts wissen von einem höheren Rentenalter

Claude Longchamp
Claude Longchamp

Die meisten Stimmberechtigten sind der Meinung, dass die Altersvorsorge gut funktioniert. Sie gehen davon aus, dass sich ihre Pläne nach der Pensionierung erfüllen lassen. Das geht aus dem erstmals publizierten Altersvorsorgemonitor hervor.

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Do

21

Nov

2013

Alain Berset macht den Frauen eine Freude

Sozialminister Alain Berset will den Kreis der Versicherten in der 2.Säule erweitern.
Sozialminister Alain Berset will den Kreis der Versicherten in der 2.Säule erweitern.

Geht es nach den Vorstellungen des Bundesrats, sollen künftig rund 90 Prozent der Arbeitnehmenden der beruflichen Vorsorge unterstellt sein. Das ist eine gute Nachricht, insbesondere für Frauen und Teilzeitbeschäftigte.

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Mi

23

Okt

2013

Gewerbler fordern höheres Rentenalter ohne Obergrenze

Gewerbeverbandspräsident Jean-François Rime (SVP, FR) unterstützt seinen Fraktionskollegen Thomas de Courten (BL) bei seinem Bemühen, das Rentenalter zu erhöhen.
Gewerbeverbandspräsident Jean-François Rime (SVP, FR) unterstützt seinen Fraktionskollegen Thomas de Courten (BL) bei seinem Bemühen, das Rentenalter zu erhöhen.

Der Schweizerische Gewerbeverband kritisiert den bundesrätlichen Vorschlag zur Rentenreform. Er will die AHV allein über das Rentenalter sanieren.

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Sa

22

Jun

2013

Acht Vorschläge zur Rentenreform

Sozialminister Alain Berset
Sozialminister Alain Berset

Unbestritten ist, dass die Menschen immer älter werden. Unbestritten ist ebenfalls, dass dadurch bei den Sozialwerken Finanzierungslücken entstehen. Bestritten ist lediglich, welche Massnahmen dagegen zu ergreifen sind. Der Bundesrat gab gestern seine Vorschläge bekannt.

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Fr

24

Mai

2013

An der Rente wird nicht gerüttelt

Martin Flügel, Travail Suisse.
Martin Flügel, Travail Suisse.

Ende Jahr will der Bundesrat die Reform der  Altersvorsorge in die Vernehmlassung schicken. Gestern erklärten nun Travail Suisse und der KV Schweiz, welche Massnahmen sie vorschlagen.

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Mi

12

Dez

2012

Mit Salamitaktik kommt man bei der AHV eher ans Ziel

"Wenn das nur gut kommt. Der Bundesrat traut sich zu, die Altersvorsorge mit einem einzigen grossen Wurf auf Vordermann zu bringen». Das  schrieb diese Zeitung vor drei Wochen, als Sozialminister Alain Berset sein Revisionspaket für die staatliche erste und berufliche zweite  Vorsorge vorstellte. Denn bei Paketlösungen bestehe  immer die Gefahr, dass Teile davon auf Ablehnung stiessen und damit das gesamte Paket abgelehnt würde.

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Fr

04

Jun

2010

Register verhindert Missbrauch

Nur ein Elternteil darf Familienzulagen beantragen, aber nicht beide zusammen. Wenn es doch beide tun, wird das kaum aufgedeckt. Das soll sich ändern: Ein zentrales Familienzulagenregister wird Abhilfe schaffen.

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Fr

12

Jun

2009

Die Linke bekämpft den Sozialabbau

Linke und Grüne möchten das Unfallversicherungsgesetz lassen, wie es ist. Eine Teilrevision, wie sie zur Debatte steht, hätte einen Abbau der Leistungen zur Folge. Nun ist der Ball wieder bei der vorberatenden Kommission.

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Mo

20

Apr

2009

Neuer Hausärzte-Verband soll es richten

Marc Müller, Hausarzt in Grindelwald
Marc Müller, Hausarzt in Grindelwald

Statt nur zu reagieren, wollen die Hausärzte vermehrt politisch agieren und an konstruktiven Lösungen mitwirken. Zu diesem Zweck soll im September in Basel ein Berufsverband für Hausärzte gegründet werden.

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Do

26

Mär

2009

Ärzte verteidigen ihre Pfründe

In bester Bauernmanier werden die Ärzte am 1. April 2009 einen Protestmarsch durch die Bundesstadt veranstalten. Eigentlich möchten Ärzte Unternehmer sein; sie benehmen sich aber wie Gewerkschafter.

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Mo

25

Aug

2008

Alternativmediziner sind gefragt, aber nicht anerkannt

Die Dienste von Alternativmedizinern und Komplementärtherapeuten erfreuen sich einer grossen Nachfrage. Allerdings sind sie eidgenössisch nicht anerkannt. Bundespräsident Pascal Couchepin stellt sich quer.

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Do

09

Nov

2006

Meinung: Zu viel Wettbewerb im UVG ist ungesund

Das Kartellgesetz untersagt es dem Versicherungsverband künftig, die Prämie der Unfallversicherung vorzugeben. Somit werden ab 2007 die Unfallversicherer die Prämien selbst berechnen, was zu einem schärferen Wettbewerb führt. Sieht gut aus, aber leider nur auf den ersten Blick.

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Claude Chatelain