Schweiz: IV

Fr

15

Jul

2016

Das grosse Potenzial der IV-Klienten

Nicht nur die Invalidenversicherung ist bemüht, Personen mit gesundheitlichen Problemen im Arbeitsprozess zu behalten. Das gleiche Ansinnen hegt der Arbeitgeberverband, wohl aber aus anderen Gründen.

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Di

08

Dez

2015

Standpunkt: Bei der IV führt die Salamitaktik eher zum Ziel

Mit der Altersvorsorge 2020 will Bundesrat Alain Berset einen grossen Wurf landen und die Altersvorsorge wie auch die berufliche Vorsorge gemeinsam und gesamthaft reformieren. Bei der Invalidenversicherung hingegen wählt er eine Salamitaktik. Dies geschieht nicht ganz freiwillig. Das Parlament hat ihn dazu gezwungen.

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Di

04

Aug

2015

Gute Erfahrung mit Arbeitsversuch

Christine Begert im Restaurant Noa in Bern. Die Arbeitsversuche der IV sind für sie ein Win-win-Unterfangen.
Christine Begert im Restaurant Noa in Bern. Die Arbeitsversuche der IV sind für sie ein Win-win-Unterfangen.

Das Restaurant Noa an der Murtenstrasse in Bern hat Anfang Jahr mit vier Personen einen Arbeitsversuch der IV gestartet. Zwei davon haben unterdessen einen Arbeitsvertrag.

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Mo

03

Aug

2015

Zuerst der Versuch, dann der Vertrag

Ist der  angeschlagene Küchengehilfe auch wirklich zuverlässig? Die IV bietet Firmen die Möglichkeit an,  versicherte Personen  in Arbeitsversuchen zu testen – gratis und franko.
Ist der angeschlagene Küchengehilfe auch wirklich zuverlässig? Die IV bietet Firmen die Möglichkeit an, versicherte Personen in Arbeitsversuchen zu testen – gratis und franko.

Die Invalidenversicherung verfügt über diverse neuere  Instrumente, Personen mit einem gesundheitlichen Handicap in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eines davon ist der Arbeitsversuch. Eine erste Bilanz.

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Mo

04

Mai

2015

Die IV ermittelte 540 Scheininvalide - mehrheitlich Ausländer

Seit 2003 hat sich die Zahl neu gesprochener IV-Renten halbiert: 28200 waren es 2003; 14200 waren es im letzten Jahr. Die Meldung vom Freitag war nur eine Randnotiz wert. Die Tendenz zeichnet sich schon länger ab.

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Do

26

Feb

2015

Harzige Eingliederung von psychisch Kranken

Die Invalidenversicherung ist dank zahlreicher Revisionen auf Kurs. Doch mit der beruflichen Integration von Jugendlichen mit einem psychischen Leiden hapert es. Nun will der Bundesrat konkrete Massnahmen erarbeiten.

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Di

19

Aug

2014

Standpunkt: Das Hickhack um die IV-Revision rächt sich

"Wir haben es ja immer gesagt". Das werden jetzt Linke wie Rechte sagen, nachdem bekannt geworden ist, dass die Wirkung der IV-Revision 6a unter den Erwartungen liegt. Bis 2018 sollten rund 17 000 bestehende IV-Rentner dank Eingliederungsmassnahmen den Weg zurück ins Berufsleben finden. Nach erstem Zwischenstand wird dieses Ziel nicht erreicht. Die Linken fühlen sich bestätigt: Sie haben immer gesagt, die 17 000 Eingliederungen seien eine zu optimistische Zahl.

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Mi

04

Jun

2014

Kinderrenten sind wieder auf dem Tapet

Der Nationalrat will vom Bundesrat eine Botschaft zu einer neuen IV-Revision – und zwar innert Jahresfrist.

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Mo

02

Jun

2014

Das Gerangel um die IV-Revision

CVP-Ständerat Urs Schwaller verlangt eine Sanierung der IV, nachdem er sechs Monate zuvor mitgeholfen hatte, die geplante Sanierung zu bodigen.
CVP-Ständerat Urs Schwaller verlangt eine Sanierung der IV, nachdem er sechs Monate zuvor mitgeholfen hatte, die geplante Sanierung zu bodigen.

Für Ständerat Urs Schwaller ist «eine nachhaltige Sanierung der IV dringend notwendig». Doch seine Motion ist eine Mogelpackung. Morgen berät der Nationalrat darüber.

 

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Fr

17

Jan

2014

Zunehmender Stress und Burn-out erhöhen das Invaliditätsrisiko

Die Uni St.Gallen  wollte mit einer Studie herausfinden, ob sich die  Zahl neuer IV-Renten weiterhin bei 13000 stabilisieren wird.  Das Resultat ist widersprüchlich.

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Sa

07

Dez

2013

"Jährlich wird eine ganze Stadt berentet"

Alex Kuprecht, SVP-Ständerat.
Alex Kuprecht, SVP-Ständerat.

Sobald eine Person über längere Zeit arbeitsunfähig ist, sollten das Ärzte und Spitäler der IV melden. Das verlangt SVP-Ständerat Alex Kuprecht.

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Do

20

Jun

2013

Die CVP trägt die Hauptschuld am IV-Debakel

Die IV-Revision 6b ist gescheitert. National- und Ständeräte fanden in der Einigungskonferenz keinen Kompromiss. Sie haben sich für die schlechteste aller Lösungen entschieden.

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Mi

12

Jun

2013

Vierte Säule: Volle Rente ab IV-Grad von 70 Prozent? falsch

Der Nationalrat will eine volle Rente bereits ab einem IV-Grad von 70 Prozent zahlen, der Ständerat erst ab einem IV-Grad von 80 Prozent. Nach der Variante Nationalrat spart die Invalidenversicherung 20 Millionen Franken pro Jahr; sollte sich dagegen der Ständerat durchsetzen, werden 60 Millionen Franken eingespart. Damit könnte der Schuldenberg zwei Jahre früher abgetragen werden.

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Di

19

Mär

2013

Vierte Säule: Schafft für IV-Rentner die EL ab

Ab welcher Behinderung müsste eine behinderte Person Anspruch auf eine volle IV-Rente haben? Ab einem IV-Grad von 70 Prozent, wofür sich der Nationalrat in der Wintersession mit Knopfdruck und knapper Mehrheit ausgesprochen hatte? Oder ab einem Behinderungsgrad von 80 Prozent, wofür sich letzte Woche der Ständerat mit Handerheben und ebenfalls knapper Mehrheit starkmachte?

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Mi

13

Mär

2013

«Wer stellt schon eine schwer behinderte IV-Rentnerin an? Niemand»

Eva Aeschimann, Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit bei Agile.
Eva Aeschimann, Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit bei Agile.

Eva Aeschimann von der Behinderten-Selbsthilfe Schweiz (Agile) glaubt nicht daran, dass Leute mit einem IV-Grad von 70 Prozent auf dem Arbeitsmarkt eine Chance haben

 

Frau Aeschimann, wie es aussieht, gibt es künftig eine ganze IV-Rente nicht mehr ab einem IV-Grad von 70, sondern erst ab 80 Prozent.

Eva Aeschimann: Das ist sehr enttäuschend und schlicht inakzeptabel. Das bestraft besonders künftige Schwer- und Schwerstbehinderte mit IV-Graden zwischen 60 und 79 Prozent.

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Mi

23

Jan

2013

Ständeratskommission zieht der IV-Revision die giftigen Zähne

Es ist zu begrüssen, dass die Sozialkommission des Ständerats entgegen ihres früheren Entscheids die so genanten Kinderrenten in der Invalidenversicherung (IV) nun doch nicht kürzen will. Sie folgt damit dem Entscheid des Nationalrats in der Wintersession. 

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Do

13

Dez

2012

"Der Nationalrat hat nicht nur die giftigen Zähne gezogen"

BDP-Nationalrat Lorenz Hess.
BDP-Nationalrat Lorenz Hess.

Laut dem Berner BDP-Nationalrat Lorenz Hess, Mitglied der Sozialkommission, wurden der IV-Revision nicht nur die giftigen, sondern sämtliche Zähne gezogen.

 

Herr Hess, warum sind Sie gegen das Splitting der IV-Vorlage?
Lorenz Hess: Weil ich nicht daran glaube, dass wir damit das Referendum verhindern können.

 

Bei der AHV hingegen machten Sie sich am Dienstag für ein Splitting stark, für eine Salamitaktik.
Nein, nicht für eine Salamitaktik, sondern für ein Vorziehen der Schuldenbremse, damit die Finanzen der AHV nicht aus dem Ruder laufen, falls die grosse Revision, wie sie der Bundesrat angekündigt hat, scheitern sollte.  

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Sa

08

Dez

2012

Die IV-Stellen konnten in einem Jahr 11500 Menschen integrieren

Knapp eine Woche vor der IV-Debatte im Nationalrat veröffentlicht das Bundesamt für Sozialversicherungen eine Studie mit erfreulichen Resultaten. Den Gegnern der Vorlage gibt das eine willkommene Munition.

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Di

16

Okt

2012

Je mehr Kinder, desto mehr Kinderrenten

Karate-Boys aus Bolligen: Dominik Rohrer und Marcel Chatelain
Karate-Boys aus Bolligen: Dominik Rohrer und Marcel Chatelain

Selbst wenn die Kinderrenten in der IV gekürzt werden, erhalten zahlreiche IV-Rentner trotzdem nicht weniger Geld: Was bei der IV gespart werden kann, wird von der Pensionskasse kompensiert.

 

Geht es nach den Vorstellungen des Bundesrats, des Ständerats und der Sozialkommission des Nationalrats, so sollen die Kinderrenten in der Invalidenversicherung gekürzt werden. Denn heute erhalten IV-Rentnerinnen und IV-Rentner zusätzlich zu ihrer Rente noch eine Rente pro unterstützungspflichtigem Kind, genannt Kinderrente. Die Höhe dieser «Zulage für Eltern» beträgt heute pro Kind 40 Prozent der IV-Rente. Sie soll auf 30 Prozent gesenkt werden.

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Sa

13

Okt

2012

Nationalräte wollen IV-Rente kürzen

EVP-Nationalrätin Maya Ingold
EVP-Nationalrätin Maya Ingold

Eine ganz knappe Minderheit der nationalrätlichen Sozialkommission will die IV-Revision 6b zweiteilen.

 

Rund dreissig Stunden hat die Sozialkommission des Nationalrats über die IV-Revision 6b beraten; die Verwaltung musste dazu 25 Zusatzberichte ausarbeiten, und die Kommission hatte total 31 Minderheitsanträge zu behandeln. Die Nationalräte nehmen die  Bemühungen zur Sanierung der Invalidenversicherung (IV) offensichtlich nicht auf die leichte Schulter. Die Vorlage enthält zwei einschneidende Massnahmen:

  • Einführung eines stufenlosen Rentensystems in Abhängigkeit des IV-Grades, weil das geltende System mit vier Rentenstufen zu Schwelleneffekten führt.
  • Kürzung der Kinderrenten von 40 auf 30 Prozent der IV-Rente.  Diese Kinderrenten sollen zudem in «Zulage für Eltern» umbenannte werden.
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Do

02

Feb

2012

Die IV ist der günstigste Headhunter

Dieter Widmer, Chef der IV-Stelle Bern
Dieter Widmer, Chef der IV-Stelle Bern

Die Eingliederung von IV-Rentnern in den Arbeitsprozess kann für einen Arbeitgeber auch finanziell interessant sein.

 

Folgendes Beispiel: Eine Firma sucht für die Debitorenbuchhaltung eine Arbeitskraft mit einem Pensum von 60 Prozent. Wird die Stelle ausgeschrieben, so ist mit einer Flut von Bewerbungen und deshalb mit einem hohen Arbeitsaufwand zu rechnen. Was tun, um diese Rekrutierungskosten unter Kontrolle zu halten? Selbstverständlich könnte man einen Stellenvermittler einschalten. Barbara Mani von der Sihl Digital Imaging in Bern hatte eine bessere und auch kostengünstigere Idee: die IV-Stelle Kanton Bern.

 

Das zitierte Beispiel ist nicht erfunden: Auch die Invalidenversicherung (IV) vermittelt Arbeitskräfte. Barbara Mani ist Leiterin Zentrale Dienste der im digitalen Druck tätigen Produktionsfirma Sihl mit 85 Mitarbeitern. An einem Frühstück in Bern, zu welchem die Berner Sektion des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern (HIV) Arbeitgeber eingeladen hatte, erzählte sie gestern von ihrer positiven Erfahrung mit der IV-Stelle. Das Thema der Veranstaltung lautete «IV-Revision 6a und die unterstützenden Massnahmen für Arbeitgebende». Adrian Haas, Direktor des kantonalbernischen HIV, will aufgrund der gestrigen Erfahrung auch in anderen Städten ähnliche Informationsveranstaltungen durchführen.

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Mo

19

Dez

2011

Weniger IV; dafür mehr EL - das ist keine gute Lösung

Heute Nachmittag wird der Ständerat das zweite Massnahmenpaket der 6. IV-Revision an die Hand nehmen. Das erste Paket tritt am 1. Januar 2012 in Kraft. Danach sollen rund 17 000 IV-Rentnerinnen und IV-Rentner in den Arbeitsprozess integriert werden.

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Mi

16

Nov

2011

Geringerer Spardruck für die IV

Die Sozialkommission des Ständerats will in der IV weniger sparen als der Bundesrat – für die Linken aber immer noch zu viel.

 

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Do

30

Jun

2011

Der Hörmittelbranche weht rauherer Wind um die Ohren

Die Hörgerätegeschäfte erhalten weniger von der IV.
Die Hörgerätegeschäfte erhalten weniger von der IV.

Auf den 1. Juli wird bei den Hörgeräten eine neue Pauschalvergütung eingeführt. Verlierer sind alle ausser der überschuldeten IV. Sie will damit jährlich 30 Millionen Franken einsparen.

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Sa

14

Mai

2011

Der IV geht es besser als befürchtet

Die IV-Rechnung präsentiert sich deutlich rosiger als erwartet. Auch die Prognosen stimmen zuversichtlich. Es muss weniger gespart werden.

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Do

31

Mär

2011

Mit dem Assistenzbeitrag werden Behinderte selbständiger

Behinderte Menschen, welche auf fremde Hilfe angewiesen sind, werden neu von der IV einen Assistenzbeitrag erhalten. Sie können damit Leute entschädigen, die ihnen für lebensnotwendige Verrichtungen behilflich sind.

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Sa

19

Mär

2011

17'000 IV-Bezüger brauchen einen Job

Schleudertrauma?
Schleudertrauma?

Gegen das erste Massnahmenpaket der 6. IV-Revision wurde schon mal das Referendum angekündigt. Es wird vor dem Volk kaum eine Chance haben. Nicht einmal die Behindertenverbände wollen es unterstützen.

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Fr

24

Dez

2010

Preisüberwacher will Staatseinkauf

Preisüberwacher Stefan Meierhans
Preisüberwacher Stefan Meierhans

Nun mischt sich auch der Preisüberwacher in die Debatte um die Vergütung für Hörgeräte ein. Er plädiert für die staatliche Ausschreibung und macht sich damit nicht nur Freunde.

 

Der Preisüberwacher hat am neuen Vergütungssystem für Hörgeräte keine Freude. Er bezweifelt, dass das neue Pauschalsystem den Wettbewerb stärken und die Preise senken wird, wie vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) erhofft.

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Sa

18

Dez

2010

Die IV spart bei den Hörgeräten

Das Bundesamt für Sozialversicherungen sorgt für mehr Wettbewerb bei den Hörmitteln. Den Akustiker stört aber, dass keine Mindestanforderungen gestellt werden.

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Fr

17

Dez

2010

Keine Quote für Behinderte

Der Nationalrat will die Arbeitgeber für die Integration von IV-Rentnerinnen und IV-Rentnern nicht in die Pflicht nehmen. Er lehnte gestern die von der Sozialkommission vorgeschlagene Quotenregelung mit 114 zu 74 ab – deutlicher als vermutet. Damit wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

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Di

14

Dez

2010

"Quoten in der IV verfehlen das Ziel"

Rudolf Stämpfli
Rudolf Stämpfli

Strittiger Punkt der IV-Revision ist die Quotenregelung, wonach Arbeitgeber verpflichtet werden, eine bestimmte Zahl IV-Rentner anzustellen. Für Arbeitgeberpräsident Rudolf Stämpfli sind Quoten der falsche Weg.

 

Herr Stämpfli, was halten Sie von der vorgeschlagenen Quotenregelung für IV-Rentner?

Rudolf Stämpfli: Ich bin gegen eine Quotenregelung …

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Di

14

Dez

2010

Vierte Säule: Man könnte meinen, die IV spart nur bei den Hörmitteln

Man könnte meinen, bei der laufenden IV-Revision gehe es nur um Hörgeräte. Man könnte meinen, nur Ohrenärzte, Akustiker und Hörgerätehersteller würden durch die Sparmassnahmen in der IV tangiert.

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Sa

27

Nov

2010

"Unsere Geräte sind nicht schlechter"

Christian Stromsted hat eine 15-jährige Berufserfahrung in der Hörmittelbranche.
Christian Stromsted hat eine 15-jährige Berufserfahrung in der Hörmittelbranche.

Sonetik-Gründer Christian Stromsted erklärt, weshalb seine Hörgeräte viel billiger sind als die bei der Konkurrenz. Und warum die IV nicht nur Hörgeräte, sondern auch die Dienstleistung des Akustikers entschädigt.

 

Herr Stromsted, können Sie noch ohne Bodyguard herumlaufen?

Christian Stromsted: Ja, problemlos.

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Do

18

Nov

2010

Besser hören für weniger Geld

Garagier Roland Schuck ist auf der Suche nach passenden Hörgeräte auf erstaunliche Resultate gestossen.
Garagier Roland Schuck ist auf der Suche nach passenden Hörgeräte auf erstaunliche Resultate gestossen.

Leser Roland Schuck erhielt vom Akustiker eine Offerte von über 9000 Franken für zwei Hörgeräte. So stark will er die Sozialversicherungen nicht belasten. Er entschied sich für ein Gerät bei einem Apotheker für 790 Franken.

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Sa

06

Nov

2010

Nationalräte wollen Quoten-Behinderte

Die Sozialkommission des Nationalrats will Unternehmer in die Pflicht nehmen: 1 Prozent der Belegschaft sollte mit IV-Rentnern bestückt werden. Sonst heisst es: Geld her.

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Di

02

Nov

2010

Hersteller, Akustiker, Ohrenarzt - alle verdienen kräftig mit

Richtig gehört? Patienten müssen mehrere teure Tests machen.
Richtig gehört? Patienten müssen mehrere teure Tests machen.

700 Franken zahlt die IV dem Ohrenarzt für zwei Expertisen hörgeschädigter Personen. Umstritten ist, ob wirklich zwei Expertisen nötig sind, da der Akustiker selber auch Hörtests durchführt. Wen störts? Die IV zahlt.

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Di

20

Jul

2010

Vierte Säule: Falsche Anreize bei der IV

Schwangere Frauen haben ein monetäres Interesse, während der Schwangerschaft eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. So werden Selbstständigerwerbende flugs die Gattin auf die Lohnliste nehmen, sobald sich in ihrem Bauch etwas tut. Das wird nach der Niederkunft von der Mutterschaftsversicherung 14 lange Wochen fürstlich belohnt.

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Mi

14

Jul

2010

IV spart, Bund und Kantone zahlen

Die Zahl der IV-Bezüger ist seit fünf Jahren rückläufig. Nichtsdestotrotz nimmt die Zahl der Bezüger von Ergänzungsleistungen in der IV von Jahr zu Jahr zu. Das war auch im zurückliegenden Jahr 2009 nicht anders.

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Do

24

Jun

2010

Die IV will bei den Kindern sparen

Die IV muss 800 Millionen Franken sparen: Je nach IV-Grad werden Rentner bluten. Auch Kinder kommen nicht ungeschoren davon.

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Mi

16

Jun

2010

Der Staat darf Hörgeräte einkaufen

Christine Egerszegi: «Ein Gerät, dessen Herstellungskosten in China 50 Franken betragen, wird hier für über 2000 Franken verkauft. Da muss man Massnahmen ergreifen».
Christine Egerszegi: «Ein Gerät, dessen Herstellungskosten in China 50 Franken betragen, wird hier für über 2000 Franken verkauft. Da muss man Massnahmen ergreifen».

16 500 IV-Rentner sollen in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Doch mehr zu reden im Ständerat gaben die Hörgeräte.

 

Die IV muss ab 2018 jährlich 1,1 Milliarden Franken sparen. In jenem Jahr wird die befristete Zusatzfinanzierung via Mehrwertsteuer auslaufen. Wie diese 1,1 Milliarden eingespart werden sollen, ist noch offen. Bekannt ist nur, wie der Bundesrat 500 Millionen einzusparen gedenkt: Je 230 Millionen mit der Eingliederung von rund 16 500 IV-Rentnern in den Arbeitsprozess und mit der Einführung eines neuen Finanzierungsmechanismus. Weitere 35 bis 50 Millionen Franken sollen mit Hilfsmitteln eingespart werden.

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Di

08

Jun

2010

Der Staat will die Preise drücken

Was ist zu tun, wenn ein Hörgerät in der Schweiz zehnmal teurer ist als zum Beispiel in England? Das Bundesamt für Sozialversicherungen weiss die Antwort: Masseneinkauf durch den Staat. So will es die 6.IV-Revision.

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Fr

07

Mai

2010

Yves Rossier: "Quoten funktionieren nicht"

16000 IV-Rentner sollen bis 2018 wieder in den Arbeitsprozess integriert werden. Ohne Anreize für Arbeitgeber sei dies «wirklichkeitsfremd», behaupten Behindertenverbände. Fragwürdig sind aber auch Quotensysteme.

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Mo

28

Sep

2009

IV-Zusatzfinanzierung: Die schwierigste Etappe kommt erst

BDP-Nationalrätin Ursula Haller beharrt darauf, dass in der IV jährlich 1,4 Milliarden eingespart werden.
BDP-Nationalrätin Ursula Haller beharrt darauf, dass in der IV jährlich 1,4 Milliarden eingespart werden.

Die knappe Zustimmung zur Mehrwertsteuererhöhung ist nur ein Etappensieg. Die schwierige Bergetappe steht noch bevor: die Beseitigung des jährlichen IV-Defizits von rund 1,4 Milliarden Franken bis ins Jahr 2018.

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Di

22

Sep

2009

Herr Pfeifer, kann man Schmerzen simulieren?

Ralp Pfeifer im Schmerzzentrum Interlaken.
Ralp Pfeifer im Schmerzzentrum Interlaken.

Chronische Schmerzen berechtigen nicht mehr automatisch zu einer IV-Rente. Ralf Pfeifer, Leiter des Schmerzzentrums in Interlaken, findet dies teilweise berechtigt. In vielen Fällen kommt er aber zu einem anderen Schluss als die IV.

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Mo

14

Sep

2009

Ein Ja zur Zusatzfinanzierung entlässt IV in die Eigenständigkeit

Stimmen die Schweizer Stimmbürger in zwei Wochen der Zusatzfinanzierung für die IV zu, wird der IV-Fonds von der AHV abgekoppelt und mit einem Startkapital von 5 Milliarden ausgerüstet – bezahlt von der AHV.

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Sa

12

Sep

2009

IV kann sparen - aber nicht sofort

Es gibt sie, die Scheininvaliden, die ein Leiden vortäuschen und sich eine Rente erschleichen. Und ja: Es gibt auch jene, denen trotz chronischer Schmerzen eine Rente verweigert wird, weil die Rechtsprechung den Anspruch auf eine Rente neu definiert hat und die IV-Stellen die Schraube angezogen haben. Doch im Hinblick auf die Abstimmung zur Zusatzfinanzierung der IV vom 27.September ist dies die falsche Diskussion. 

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Fr

11

Sep

2009

Dieter Widmer: "Die IV braucht keinen Spardruck"

Dieter Widmer: «Die IV braucht Zeit, um den Sparauftrag umzusetzen.»
Dieter Widmer: «Die IV braucht Zeit, um den Sparauftrag umzusetzen.»

Auch mit einem verschärften Einsatz von Detektiven lässt sich das Defizit in der IV nicht eliminieren, sagt Dieter Widmer, seit Anfang April Chef der IV-Stelle Bern. Er plädiert dafür, der Zusatzfinanzierung für die IV zuzustimmen.

 

Herr Widmer, wie stimmen Sie am 27.September zur Zusatzfinanzierung der IV?

Dieter Widmer: Ich werde selbstverständlich mit Überzeugung Ja stimmen.

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Sa

05

Sep

2009

«Wir wollen der IV Druck aufsetzen»

Albert Rösti: "Wir haben ein Ausgaben- und nicht ein Einnahmenproblem."
Albert Rösti: "Wir haben ein Ausgaben- und nicht ein Einnahmenproblem."

Der Berner SVP-Regierungsratskandidat Albert Rösti erklärt, weshalb seine Partei gegen eine Zusatzfinanzierung der IV ist. Sie will den Spardruck erhöhen. Für Rösti hat die IV ein Ausgaben- und nicht ein Einnahmenproblem.

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Mo

31

Aug

2009

Weniger IV dank strengerer Richter

Nicht dem Bundesamt und schon gar nicht dem Parlament ist zu verdanken, dass die Zahl der IV-Neurentner markant abgenommen hat. Zuzuschreiben ist dies vielmehr der dritten Kraft im Lande: den Bundesrichtern.

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Mo

24

Aug

2009

Die IV profitiert von jedem Kauf

Auf 13 Milliarden Franken beläuft sich der Schuldenberg der IV. Dieser wird sich jährlich um 1,4 Milliarden Franken vergrössern. Es sei denn, das Schweizervolk stimmt am 27. September der Zusatzfinanzierung für die IV zu.

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Di

21

Apr

2009

So werden Betrüger entlarvt

Das Fahnden nach IV-Betrügern zeigt erste Erfolge. In einem halben Jahr wurden in der Schweiz 80 Betrüger entlarvt und damit 24 Millionen Franken Renten gespart. Pro Jahr könnten so rund 50 Millionen gespart werden.

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Do

29

Jan

2009

IV-Abstimmung: Hüst und hott à la Couchepin

Der Bundesrat befürchtet, das Volk könnte die Mehrwertsteuererhöhung für die IV wegen der Wirtschaftslage ablehnen. Deshalb verschiebt er die für den 17.Mai vorgesehene Abstimmung und gibt den Ball dem Parlament weiter.

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Mo

14

Jul

2008

«Heute muss alles sehr schnell gehen»

Markus Gamper: "Wir erhalten pro Woche zwei bis drei Meldungen von möglichem Rentenmissbrauch."
Markus Gamper: "Wir erhalten pro Woche zwei bis drei Meldungen von möglichem Rentenmissbrauch."

Das revidierte IV-Gesetz ist seit Anfang Jahr in Kraft. Was hat sich für den Praktiker geändert? Laut Markus Gamper von der IV-Stelle Bern melden sich heute vermehrt Leute an, die ihre Arbeitsstelle noch haben.

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Claude Chatelain