Schweiz: Berufliche Vorsorge

So

01

Apr

2018

Gopfried Stutz: Entlassene über 58 sollten in der Pensionskasse bleiben dürfen

SVP-Nationalrat Thomas Aeschi will nicht, dass entlassene Arbeitnehmer über 58 in der Pensionskasse verbleiben dürfen.
SVP-Nationalrat Thomas Aeschi will nicht, dass entlassene Arbeitnehmer über 58 in der Pensionskasse verbleiben dürfen.

Mit dem Nein zur Rentenreform 2020 vom September sagten wir auch Nein zu vielen Verbesserungen, unter anderem für die Generation der über 58-Jährigen. Genauer: für die Entlassenen über 58.

 

 

 

mehr lesen

So

23

Jul

2017

Gopfried Stutz: Der Koordinationsabzug soll noch komplizierter werden

Heute wollen wir uns mit dem Koordinationsabzug in der beruflichen Vorsorge befassen. Wenn es Ihnen, liebe Leserschaft, bei dieser Wortschöpfung gleich ablöscht, habe ich volles Verständnis dafür. Doch wie wir wissen, strotzt die zweite Säule nicht nur von unverständlichen Fachbegriffen, sie ist auch heillos kompliziert. Und soll noch komplizierter werden.
mehr lesen

So

25

Jun

2017

Gopfried Stutz: Finger weg von Wirtschaftsförderung

Swissmem-Präsident Hans Hess will mit dem Geld der Versicherten Start-ups fördern.
Swissmem-Präsident Hans Hess will mit dem Geld der Versicherten Start-ups fördern.
Hans Hess kämpft schon lange vergebens dafür, dass nur ein einziges Prozent der Pensionskassengelder mit etwas mehr Risiko angelegt werden kann: zur Finanzierung von Start-ups oder KMU mit soliden Geschäftsplänen. Das sagte der Swissmem-Präsident im SonntagsBlick vom vergangenen Sonntag.
mehr lesen

So

12

Mär

2017

Gopfried Stutz: Witwe, kinderlos - und trotzdem gibts eine Rente

Frau, verheiratet, kinderlos, berufstätig, gut verdienend, Ü45. Ein solcher Steckbrief trifft auf immer mehr Frauen zu. Der Emanzipation sei Dank. Vieles hat sich verändert in den letzten Jahrzehnten. Nicht verändert hat sich aber die soziale Absicherung. 

mehr lesen

Di

13

Sep

2016

Vierte Säule: Von den drei Säulen verfügt die zweite über die stärkste Lobby

Was wurde doch unser Land von Pensionskassenskandalen heimgesucht: Ascoop, Eidgenössische Versicherungskasse, Bernische Lehrerversicherungskasse (BLVK), Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK), SBB-Pensionskasse und aktuell die Personalvorsorgestiftung Bolligen-Ittigen-Ostermundigen. 

mehr lesen

Mi

17

Aug

2016

"Diese Reform muss gelingen"

Asip-Direktor Hanspeter Konrad.
Asip-Direktor Hanspeter Konrad.

Der Pensionskassenverband appelliert an die Politik, bei der Rentenreform Kompromisse einzugehen. Das lässt sich locker sagen. Mit dem geplanten Paket können Pensionskassen gut leben.

mehr lesen

Di

16

Aug

2016

Vierte Säule: Arbeitgeber zahlen mehr in die 2. als in die 1. Säule

Bei der Volksinitiative «AHV plus», die am 25. September an die Urne kommt, sind die Meinungen gemacht: Die politische Linke ist dafür; die Rechte ist dagegen, und die Mitte hat derzeit nichts zu sagen. Es gibt nur Schwarz und Weiss.

mehr lesen

Di

09

Aug

2016

Banken zahlen keine Rente

Wer im Alter den Job verliert und keine neue Stelle mehr findet, kann nicht auf eine lebenslange Rente der Pensionskasse hoffen. Man muss das Kapital beziehen. Das könnte sich ändern.  Eine echte Besserung der Situation ist trotzdem nicht zu erwarten. 

mehr lesen

Mo

30

Mai

2016

Der Trend geht in Richtung mehr Risiko für die Versicherten

Die Lebensversicherer setzen in der beruflichen Vorsorge verstärkt auf teilautonome Lösungen, bei welchen der Kunde Teile des Anlagerisikos selber trägt.

mehr lesen

Do

17

Mär

2016

Standpunkt: Das Fortbestehen der Pensionskasse BIO ist nicht sinnvoll

Heute Abend stimmt die Gemeindeversammlung in Ittigen über die Sanierung der in desolatem Zustand befindlichen Personalvorsorgestiftung Bolligen-Ittigen-Ostermundigen (PSV BIO) ab. Für kommenden Dienstag ist das gleiche Thema an der Gemeindeversammlung in Bolligen traktandiert. Ostermundigen wird Mitte Jahr darüber befinden.

mehr lesen

Di

02

Feb

2016

Kapital oder Rente? 

Der Bundesrat will den Kapitalbezug in der 2. Säule einschränken. Laut Migros-Bank benachteiligt dies Leute mit tiefem Einkommen. Der Grund: Sie leben im Schnitt weniger lang.

mehr lesen

Di

15

Dez

2015

Nur wenige legen das Geld der 2. Säule selber an

Nach Gesetz könnten Angestellte mit hohem Einkommen die Anlagestrategie selber wählen. Doch die Arbeitgeber verspürten bisher wenig Lust, entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Dank einer Anpassung des Gesetzes könnte sich das ändern.

mehr lesen

Di

10

Nov

2015

Vierte Säule: Die unschöne Geschichte der Legal Quote

Alt Ständerätin Christine Egerszegi von der FDP kämpfte für eine höhere Legal Quote.
Alt Ständerätin Christine Egerszegi von der FDP kämpfte für eine höhere Legal Quote.

Heute wollen wir uns mit der Altersvorsorge 2020 beschäftigen. Der Bundesrat möchte nämlich die Legal Quote der Lebensversicherer von 90 auf 92 Prozent erhöhen. Davon war bisher kaum die Rede, obschon der Ständerat lange über diesen Punkt debattierte. Schliesslich schmetterte er den bundesrätlichen Vorschlag mit grossem Mehr ab.

mehr lesen

Di

14

Apr

2015

Die Auffangeinrichtung hat keinen Spielraum

Pro Jahr werden 3500 Betriebe zwangsweise der Auffangeinrichtung BVG unterstellt. Da sie nur das obligatorische Minimum versichert, muss die Auffangeinrichtung das ganze Kapital mit dem gesetzlichen Mindestsatz von 6,8 Prozent in eine Rente umwandeln.

mehr lesen

Di

07

Apr

2015

Vierte Säule: Axa weiss auf drei Kommastellen, wie lang ihre Versicherten leben

Zufällig gesehen, zu welchen Sätzen die Axa-Winterthur das überobligatorische Guthaben in Renten umwandeln will?  Heute beträgt der Umwandlungssatz für Männer 5,604 und für Frauen 5,601 Prozent. Der Unterschied beträgt hier also 0,003 Prozentpunkte, wenn ich das richtig verstanden habe. Frauen erhalten ein Mü weniger, weil sie länger leben und damit im Schnitt  länger eine Rente beziehen.

mehr lesen

Sa

04

Apr

2015

Axa Winterthur senkt bereits 2016 die Renten

Schlechte Nachricht für 418000 Versicherte der Axa-Winterthur. Sie müssen in der beruflichen Vorsorge mit tieferen Renten vorliebnehmen.  Das gilt selbst für Versicherte, die bereits im nächsten Jahr pensioniert werden.

mehr lesen

Di

04

Mär

2014

Vierte Säule: Der Pyrrhussieg der Gewerkschaften

Am Freitag jährt sich zum vierten Mal der grandiose Sieg der Gewerkschaften: Am 7. März 2010 gewannen sie die Abstimmung um den gesetzlichen Umwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge. Eine erdrückende Mehrheit — 73 Prozent — lehnte die Kürzung künftiger Renten ab.

mehr lesen

Di

11

Feb

2014

Vierte Säule: Hommage an den Bundesrat Anno 1976

Rudolf Gnägi war 1976 Bundespräsident
Rudolf Gnägi war 1976 Bundespräsident

Im Jahr 1985 ist das Gesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) in Kraft getreten. Damals liess sich das Gesetzeswerk auf 150 Seiten zusammenfassen. Wer sich aber heute im Detail mit den Regeln der 2.Säule befasst, muss einen 2000 Seiten umfassenden Wälzer durchackern: 1900 Seiten kommen als «Handkommentar» von 27 Autorinnen und Autoren daher, das Stichwortverzeichnis umfasst unglaubliche 60 Seiten; circa 8000 Fussnoten verweisen auf das Literaturverzeichnis mit 700 Einträgen von bereits publizierten Beiträgen.

mehr lesen

Mo

20

Jan

2014

Berset kommt älteren Angestellten zu Hilfe

Ein über 55-jähriger Angestellter kommt den Arbeitgeber bei gleichem Lohn und gleicher Qualifikation teurer zu stehen als ein 50-Jähriger.
Ein über 55-jähriger Angestellter kommt den Arbeitgeber bei gleichem Lohn und gleicher Qualifikation teurer zu stehen als ein 50-Jähriger.

Arbeitgeber müssen für ältere Angestellte höhere Sozialbeiträge abliefern. Das will Bundesrat Alain Berset mit der Altersvorsorge 2020 ändern. In der Öffentlichkeit wurde sein Vorschlag bisher kaum wahrgenommen.

mehr lesen

Di

05

Nov

2013

Ein Fonds fürs Wohl der Angestellten

Arbeitgeber mit einer sozialen Ader gründen einen Wohlfahrtsfonds. So jedenfalls war es früher. Heute finden kaum mehr Gründungen statt, weil dem Arbeitgeber immer mehr Auflagen gemacht werden.

mehr lesen

Di

29

Okt

2013

Vielen Arbeitgebern ist die Sicherheit wichtiger als die Rendite

Travailsuisse lässt nicht locker: Alle Jahre stellt der Gewerkschaftsdachverband die Lebensversicherer an den Pranger. Er wirft ihnen vor, in der beruflichen Vorsorge zu viel Geld zu verdienen. Allein im letzten Jahr seien es 661 Millionen Franken gewesen, die dem Kreislauf der beruflichen Vorsorge entzogen worden seien. Das Geld fehle nun für die Finanzierung der Renten.

mehr lesen

Mo

01

Jul

2013

Den Pensionskassen werden immer neue Aufgaben übertragen

Den Pensionskassen werden immer neue Aufgaben übertragen – gleichzeitig stehen sie wegen hoher Verwaltungskosten in der Kritik. Nun sollen die Vorsorgeeinrichtungen auch noch im Kinderschutz ihren Beitrag leisten.

mehr lesen

Di

14

Mai

2013

Vierte Säule: Die Erhebung der Kosten verursacht auch Kosten

Linke Kreise beklagen die hohen Verwaltungskosten der Pensionskassen. Zu Recht. Die Verwaltungskosten sind  zu hoch. Doch das ist nicht die Schuld der Vorsorgeeinrichtungen, sondern der Politiker. Sie sind es, die den Pensionskassen laufend neue Auflagen machen. Die Politiker waren es, die die 2.Säule derart kompliziert ausgestalteten, dass Vorsorgeeinrichtungen auf kostspielige Berater angewiesen sind.

mehr lesen

Mi

08

Mai

2013

Die Aufsicht der Aufsicht verlangt mehr Transparenz

Kommissionspräsident Pierre Triponez.
Kommissionspräsident Pierre Triponez.

2012 war für Pensionskassen ein guter Jahrgang. Handlungsbedarf besteht noch bei der Transparenz der Vermögensverwaltungskosten. Dies das Fazit der Ober- aufsichtskommission BVG nach dem ersten Jahr ihrer Tätigkeit.

mehr lesen

Di

05

Feb

2013

Vierte Säule: Abzockerinitiative bedeutet höhere Verwaltungskosten

Thomas Minder.
Thomas Minder.

Die SP unterstützt die Abzockerinitiative. Die SP ist aber auch jene Partei, die keine Gelegenheit auslässt, den Pensionskassen zu hohe Verwaltungskosten vorzuwerfen. Das passt  nicht zusammen. 

 

 

mehr lesen

Di

15

Jan

2013

Die Abzocker-Initiative setzt Pensionskassen unter Druck

Kleiner und in geringerem Mass auch grössere Pensionskassen haben  an der Abzockerinitiative keine Freude: Sie müssten bei deren Annahme höhere Verwaltungskosten in Kauf nehmen.

mehr lesen

Mi

02

Jan

2013

Wird die Abzockerinitiative angenommen, zahlen Pensionskassen die Zeche

Die SP unterstützt die Abzockerinitiative. Die SP ist aber auch jene Partei, die den Pensionskassen zu hohe Verwaltungskosten vorwirft. Das passt  nicht zusammen. Denn sollte die Volksinitiative des Schaffhauser Unternehmers und heutigen Ständerats Thomas Minder angenommen werden, hätte das für etliche Vorsorgeeinrichtungen höhere Verwaltungskosten zur Folge.

mehr lesen

Fr

28

Dez

2012

Politiker sollten mehr an ihre Kinder denken

In den letzten Tagen und Wochen war auf der sozialpolitischen Bühne einiges los: Der Nationalrat lehnt weitere Sparmassnahmen in der IV ab; eine bürgerliche Allianz durchkreuzt die Pläne von Sozialminister Alain Berset und  will das Frauenrentenalter sofort erhöhen und auch die Schuldenbremse in der AHV vorzeitig einführen. Und gerade rechtzeitig vor diesen Debatten schlagen Wissenschafter der Universität St.Gallen Alarm und erklären: «In der zweiten Säule beziehen Rentner heute im Schnitt rund 40000 Franken zu viel.»

mehr lesen 1 Kommentare

Mi

05

Dez

2012

Rentner erhalten 40'000 Franken zu viel

Rentnerinnen und Rentner am Strand
Rentnerinnen und Rentner am Strand

Die Lücken in der staatlichen und in der beruflichen Vorsorge sind insofern verheerend, als künftige Generationen die Zeche dafür bezahlen müssen. Die Universität St.Gallen stellte gestern eine neue Studie vor.

mehr lesen

Do

18

Okt

2012

Für die KMU ist die Sicherheit wichtiger als die Rendite

Die Gewerkschaften möchten die Lebensversicherungen aus der zweiten Säule verbannen. Doch der Markt verlangt etwas anderes: Die Lebensversicherer verzeichnen in der beruflichen Vorsorge sogar eine Zunahme, wie eine Umfrage dieser Zeitung ergab.

mehr lesen

Do

18

Okt

2012

2. Säule: Die Versicherer haben die Kunden auf ihrer Seite

Die Gewerkschaften haben viele Feindbilder. Eines davon – vielleicht sogar das grösste – sind die Lebensversicherungen. Die Linken sähen es am liebsten, wenn sich die Versicherungen von der 2.Säule verabschieden und dort nur noch als Rückversicherer agieren würden. Weil dieses Ansinnen politisch keine Chancen hat, attackieren die Gewerkschaften die Versicherungsgesellschaften, wo sie nur können. So auch gestern, als der Dachverband Travailsuisse an der Medienkonferenz vorrechnete, dass die Lebensversicherer in der beruflichen Vorsorge zu hohe Gewinne erzielten – über 600 Millionen im vergangenen Jahr.

mehr lesen

Sa

14

Jul

2012

Sichere Renten statt unsicheres Kapital

Der Bundesrat will die Finanzierung von Wohneigentum mit Pensionskassengeldern einschränken. Die logische Folge wäre, auch den Kapitalbezug bei der Pensionierung zu limitieren.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

13

Jul

2012

Wohnbauförderung ist nicht die Aufgabe von Pensionskassen

Der Bundesrat will den Vorbezug von Pensionskassengeldern für die Finanzierung von Wohneigentum einschränken. Noch besser wäre es, diese Art von Wohneigentumsförderung würde gänzlich abgeschafft.

mehr lesen 1 Kommentare

Di

20

Mär

2012

Banken und Versicherungen lachen sich ins Fäustchen

Der Gewerkschaftsbund hat seine alte Platte aufgelegt: Zur Senkung der Pensionskassenrenten fehlten die Argumente, schrieb er gestern in einer Pressemitteilung.

mehr lesen 0 Kommentare

Do

03

Nov

2011

Wenn der dritte Beitragszahler ausfällt

Viele lange Jahre betrug der Mindestzins 4 Prozent. Nämlich seit der Einführung des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge (BVG) im Jahr 1985 bis ins Jahr 2002, als Bundesrätin Ruth Metzler den gesetzlichen Mindestzins auf 3,25 Prozent senkte. Der Begriff «Rentenklau» war geboren. 

mehr lesen 0 Kommentare

Do

03

Nov

2011

Mindestzins fällt auf historisches Tiefst

Der Mindestzins in der beruflichen Vorsorge wird von 2 auf 1,5 Prozent gesenkt – so tief wie noch nie. Das war aufgrund der Marktsituation zu erwarten. Ebenfalls zu erwarten war, dass Versicherer und Gewerkschaften den Entscheid kritisieren.

mehr lesen

Di

18

Okt

2011

Weshalb die älteren Arbeitnehmer benachteiligt sind

Die CVP will vom Alter unabhängige Beitragssätze in der beruflichen Vorsorge. Das erklärt sie in ihrem Wahlprogramm. Unklar ist, wie ernst sie es mit diesem Anliegen meint.

 

«Wir kämpfen dafür, dass ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr benachteiligt sind, und fordern einen linearen und einheitlichen Beitragssatz für alle.» Dies fordert die CVP auf ihrer Wahlplattform.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

13

Sep

2011

Jeder Vierte weiss nicht, wo sein Geld liegt

Verständliche Unterlagen über die Pensionskasse sind wichtiger als die Rendite. Das ergab eine Umfrage.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

06

Sep

2011

Vierte Säule: Die Kürzung der PK-Rente muss ein Tabu bleiben

Der Bundesrat muss dem Parlament alle zehn Jahre über die Festlegung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge Bericht erstatten. So will es das Gesetz. Für die Wintersession sollte dieser Bericht fertig sein. Was soll der Bundesrat zum gesetzlichen Umwandlungssatz von 6,8 Prozent noch sagen, was nicht schon hinlänglich bekannt ist?

mehr lesen

Di

23

Aug

2011

Vierte Säule: Die zweite Säule ist stärker als ihr Ruf

Wann immer die Börsenkurse in die Tiefe sausen, treten die Schwarzmaler auf den Plan, verweisen auf den desolaten Zustand der Pensionskassen und drohen mit Rentenkürzungen in der beruflichen Vorsorge.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

31

Mai

2011

Je höher die Kosten, desto tiefer die Rendite

Die tatsächlichen Kosten für die Vermögensverwaltung sind viermal höher als die ausgewiesenen. Laut Bundesamt für Sozialversicherungen ist das unbefriedigend.

mehr lesen

Fr

08

Apr

2011

Bauleute gehen mit 60 in Pension

Pio Brönnimann, VR-Präsident von Weiss + Appetito in Bern,  lobt das Modell.
Pio Brönnimann, VR-Präsident von Weiss + Appetito in Bern, lobt das Modell.

Wenn Arbeitgeber und Gewerkschaften in gleichem Masse von einem Modell schwärmen, so muss dieses gut sein. Die Rede ist hier von FAR, dem frühzeitigen Altersrücktritt.

 

Seit Jahren stockt die AHV-Revision, weil sich die Parlamentarier über die soziale Abfederung von Frühpensionierungen nicht zu einigen vermögen. Derweil hat die Baubranche ihren Akteuren wirtschafts- und sozialverträgliche Frühpensionierungen schon längst ermöglicht. Davon profitieren können jene Arbeiter, die eine vorzeitige Pensionierung am ehesten verdient haben: Bauleute, die bei jeder Witterung ihren Körper schinden. Das Modell wird von Arbeitgebern wie auch von Gewerkschaften in den höchsten Tönen gelobt. Das Modell heisst FAR, frühzeitiger Altersrücktritt.

mehr lesen

Mo

10

Mai

2010

KMU bleiben Versicherern treu

Die Lebensversicherungen geniessen in der beruflichen Vorsorge weiss Gott nicht den besten Ruf. Daraus zu schliessen, die Nachfrage nach deren Angeboten würde abnehmen, wäre verwegen. Das Gegenteil ist der Fall.

mehr lesen

Mo

08

Mär

2010

«Wir haben ein Vertrauensproblem»

 Freiburger CVP-Ständerat Urs Schwaller
Freiburger CVP-Ständerat Urs Schwaller

Drei von vier Schweizern zeigten dem Bundesrat die rote Karte: Sie wollen nichts wissen von einer Rentenkürzung in der beruflichen Vorsorge. Verlierer und Gewinner sind sich einig: Die Transparenz muss erhöht werden.

mehr lesen

Di

23

Feb

2010

Vierte Säule: Über die Verwaltungskosten der Pensionskassen

Bei der Debatte über den Umwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge sind auch die Verwaltungs- und Beratungskosten der Pensionskassen zu einem Thema gemacht worden. Der ehemalige Preisüberwacher Rudolf Strahm hat im «Tages-Anzeiger» vorgerechnet, dass die Pensionskassen im Schnitt pro Person 770 Franken Verwaltungskosten verrechnen.

mehr lesen

Di

16

Feb

2010

Rita Schiavi: "Auch die heutigen Rentner müssten bluten"

Gewerkschafterin Rita Schiavi: "Unsere Pensionskassen sind kein Selbstbedienungsladen für Lebensversicherer".
Gewerkschafterin Rita Schiavi: "Unsere Pensionskassen sind kein Selbstbedienungsladen für Lebensversicherer".

Bei einem Ja am 7. März müssten nicht nur die künftigen Rentner büssen, sondern auch die heutigen, meint Rita Schiavi von der Gewerkschaft Unia. Sie müssten auf Jahre hinaus auf den Teuerungsausgleich verzichten.

 

Frau Schiavi, die Unia spricht von Rentenklau: Wie vielen Pensionären würden die Renten geklaut, falls das Schweizervolk am 7. März der Senkung des Umwandlungssatzes zustimmt?

Rita Schiavi: Allen zukünftigen Rentnern. Schon heute sinkt die Rente von Jahr zu Jahr. Sollte der gesetzliche Mindestumwandlungssatz gar auf 6,4 Prozent gesenkt werden, haben die Leute, die ab 2016 in Pension gehen, eine weitere drastische Rentenkürzung in Kauf zu nehmen.

mehr lesen

Mo

15

Feb

2010

"Vergessen Sie die Witwen nicht"

Weshalb benötigen Pensionskassen eine Rendite von 4,9 Prozent, um den Umwandlungssatz zu finanzieren? Schuld sind –unter anderem – frisch verliebte Senioren. Und junge Russinnen.
mehr lesen

Do

04

Feb

2010

"Ein Nein bestraft die Falschen"

Nicht die Versicherungsgesellschaften wären die Leidtragenden, wenn der Umwandlungssatz nicht gesenkt werden kann, sondern die erwerbstätige Bevölkerung. Dies sagt Ivo Furrer, CEO Swiss Life Schweiz.

mehr lesen

Sa

30

Jan

2010

«Das Leistungsprimat ist ein Auslaufmodell»

Die hitzige Debatte zum Umwandlungssatz, über den am 7.März abzustimmen ist, blendet eine Tatsache aus: Viele Bernerinnen und Berner sind im Leistungsprimat versichert. Dort gibt es keinen Umwandlungssatz.

mehr lesen

Di

19

Jan

2010

Standpunkt zur Abstimmung: Die Suppe wird nicht so heiss gegegessen

Angesichts der Emotionen und Intensität des Abstimmungskampfes zum Umwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge könnte man meinen, es gehe um Sein oder Nichtsein der 2.Säule. Dem ist nicht so. Die Bedeutung dieser Urnenabstimmung vom 7.März 2010 wird total überschätzt.

mehr lesen

Do

07

Jan

2010

Beitragsklau, nicht Rentenklau

Rudolf Stämpli, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.
Rudolf Stämpli, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

Die Renten der Pensionskassen müssen nach Ansicht der Wirtschaftsverbände sinken. Sonst müssten die Arbeitnehmer die Renten der Pensionierten mitfinanzieren. Das wäre dann nicht ein Rentenklau, sondern ein Beitragsklau.

mehr lesen

Di

22

Dez

2009

Wie die SBB, so auch die Ascoop

Wie steht es eigentlich mit der versprochenen Bundeshilfe für die konzessionierten Privatbahnen, die bei der Ascoop-Sammelstiftung versichert sind? Die Hilfe kommt frühestens dann, wenn auch die SBB Hilfe bekommt.

mehr lesen

Di

08

Dez

2009

Wenn die Waage kippt

Je stärker die Alterung wiegt und je weniger stark die Anlagerenditen zu Buche schlagen, desto eher kippt die Waage – desto dringender müssen künftige Renten der Entwicklung angepasst werden. Das letzte Wort hat das Volk.

mehr lesen

Do

24

Sep

2009

Wie in der zweiten Säule Misstrauen geschaffen wird

Swisscanto erhebt in regelmässigen Abständen den durchschnittlichen Deckungsgrad bei Pensionskassen.
Swisscanto erhebt in regelmässigen Abständen den durchschnittlichen Deckungsgrad bei Pensionskassen.

Jede vierte Kasse habe einen Deckungsgrad von unter 90 Prozent und müsste daher saniert werden, verlautete Swisscanto im Februar auf Grund einer ersten Stichprobe. Im Juni, nachdem 272 Vorsorgeeinrichtungen befragt und deren Ergebnisse hochgerechnet worden waren, war es dann nur noch jede fünfte Pensionskasse, die per Ende 2008 einen kritischen Deckungsgrad von unter 90 Prozent aufwies.

mehr lesen

Mi

16

Sep

2009

Für die Bahnen ist es «fünf vor zwölf»

Die bei Ascoop versicherten Transportunternehmen begehren Hilfe vom Bund. Doch der Bundesrat wartet ab.

mehr lesen

Mo

20

Jul

2009

Gewerkschafter: «Rentner zur Kasse»

Hubert Giger ist selber Lokomotivführer und Präsident des Verbandes.
Hubert Giger ist selber Lokomotivführer und Präsident des Verbandes.

Der oberste Lokführer verlangt für die Pensionskasse SBB eine Rentnerkasse. Sonst müssten auch Rentnerinnen und Rentner für die Sanierung verpflichtet werden. Anders gehe es nicht, sagt Gewerkschafter Hubert Giger.

mehr lesen

Do

16

Jul

2009

Klaffende Löcher in der Vorsorge

Die Kantone stehen in der Pflicht, denn die privaten Transportunternehmen stehen mit ihren Pensionskassen noch schlechter da als die SBB – und doch erhalten sie von der öffentlichen Hand keine Unterstützung – noch keine.

mehr lesen

Mi

15

Jul

2009

Ascoop-Präsident: «Jeder Abgang ist schmerzhaft»

André Jaeggi
André Jaeggi

André Jaeggi ist neuer Stiftungsratspräsident der Ascoop. Er erklärt, wie die Vorsorgeeinrichtung der Privatbahnen den Aderlass stoppen will und was die Ascoop mit der Gründung einer zweiten Stiftung bezweckt.

 

Herr Jaeggi, wann wechseln Sie den Namen «Ascoop» aus?

mehr lesen

Sa

04

Jul

2009

«Der Bund müsste auch uns helfen»

Kurt Fluri: "«Zuerst hatte der Bund zur Verschlechterung der Situation beigetragen, und jetzt will er nur der einen Seite helfen."
Kurt Fluri: "«Zuerst hatte der Bund zur Verschlechterung der Situation beigetragen, und jetzt will er nur der einen Seite helfen."

In einem Postulat verlangte der Solothurner FDP-Nationalrat Kurt Fluri, dass sich der Bund bei der Sanierung der Ascoop ähnlich beteilige wie bei der Pensionskasse SBB. Davon will der Bundesrat jedoch nichts wissen.

mehr lesen

Do

25

Jun

2009

1,1 Milliarden für die SBB

Die Pensionskasse SBB hat überdurchschnittlich viele Rentner.
Die Pensionskasse SBB hat überdurchschnittlich viele Rentner.

Der Bundesrat gibt sich generös: Nicht 662 Millionen, wie ursprünglich vorgeschlagen, sondern 1,148 Milliarden Franken will er für die Sanierung der Pensionskasse SBB bezahlen. Die Gewerkschaft will noch mehr.

mehr lesen

Di

23

Jun

2009

Vierte Säule: Über den Umwandlungssatz der Post

Nehmen wir das Beispiel der Post. Mit über 46000 aktiv versicherten Frauen und Männern führt sie eine der bedeutendsten Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz. Wer den Geschäftsbericht eben dieser Kasse liest, wird Erstaunliches feststellen: Für Angestellte, welche im laufenden Jahr das 65. Altersjahr erreichen, beträgt der Umwandlungssatz 6,82 Prozent.

mehr lesen

Do

14

Mai

2009

Standpunkt: Georg Fischer kürzt Renten zu Recht

Der Stiftungsrat der Pensionskasse von Georg Fischer verdient grosses Lob. Er hat einen seltenen Entscheid gefällt, der ihm Ungemach bereiten wird. Nicht nur die aktiv Versicherten sollen die unterfinanzierte Kasse sanieren, sondern auch die passiv Versicherten – sprich: die Rentner. Für manche ist das ein Tabubruch und äusserst verpönt. So spricht die Gewerkschaft Unia von einem «groben Foul». Der Deckungsgrad per Ende 2008 beträgt 87,7 Prozent.

mehr lesen

Do

09

Apr

2009

Kampf der Rentenkürzung

Das Referendum gegen die Rentensenkung in der beruflichen Vorsorge ist mit der beachtlichen Zahl von 205000 Unterschriften zu Stande gekommen – die dritthöchste je gesammelte Unterschriftenzahl. Das letzte Worte hat das Volk.

mehr lesen

Do

19

Feb

2009

Immer mehr Kassen sind im roten Bereich

Der durchschnittliche Deckungsgrad der Pensionskassen ist im zurückliegenden Jahr von 112 auf 94,4 Prozent gefallen. Jede vierte Kasse müsste laut Swisscanto saniert werden. Doch der Deckungsgrad ist nicht das Mass aller Dinge.

mehr lesen

Di

03

Feb

2009

Vierte Säule: Vernichtungsmaschine zweite Säule?

Der Schredder der Notenbank an der Expo 02 in Biel.
Der Schredder der Notenbank an der Expo 02 in Biel.

Was wurde da angeblich nicht alles vernichtet bei den Pensionskassen in der Schweiz. 80 Milliarden Franken sollen es sein, suggeriert der Pensionskassen-Index der Credit Suisse. Laut dem Pensionskassenberater Graziano Lusenti könnten es sogar 90 Milliarden sein, wie er der NZZ sagte.

mehr lesen

Sa

01

Nov

2008

Berufliche Vorsorge: Rentner zur Kasse

Sollen Rentner für die Sanierung der Pensionskasse beitragen?
Sollen Rentner für die Sanierung der Pensionskasse beitragen?

Mancher Rentner hat dieser Tage schlecht geschlafen. Dass es den Pensionskassen wegen der globalen Finanzkrise nicht sonderlich gutgeht, dürfte er zwar schon länger wissen. Nun musste er aber lesen, dass für die Sanierung von Einrichtungen der beruflichen Vorsorge verstärkt auch Rentnerinnen und Rentner zur Kassen gebeten werden sollten. Dies forderte unter anderem der Pensionskassenverband Asip.

mehr lesen

Do

03

Jul

2008

Vater Staat kann zahlen

Soll der Steuerzahler für die Sanierung der Pensionskasse SBB 3,2 Milliarden, 0 Franken oder einen Betrag dazwischen beisteuern? Der Bundesrat schickt vier Varianten in die Vernehmlassung und plädiert für 662 Millionen.

mehr lesen

Do

10

Apr

2008

Muss der Steuerzahler blechen?

SBB Cargo ist nur das kleinere Problem der SBB. Schwerer wiegt das Loch in der Pensionskasse. Die SBB-Führung will den Steuerzahler zur Kasse bitten. Ob es so weit kommt, wird der Bundesrat demnächst entscheiden.

mehr lesen

Sa

05

Apr

2008

Weitere Rentenkürzung in Sicht

Rentenkürzung ja, aber nicht in so rigorosem Stil, wie das die SVP gerne sähe. Das beschloss gestern die Sozialkommission des Nationalrats. Das Hickhack um die Höhe des Umwandlungssatzes kommt zu keinem Ende.

mehr lesen

Mi

23

Jan

2008

Die Versicherungsverband fordert tiefere Renten

Die Lebensversicherer unterliegen in der beruflichen Vorsorge strengeren Richtlinien als betriebseigene Pensionskassen. Deshalb fordern sie eine rigorose Senkung des Umwandlungssatzes, was gleichzeitig tiefere Renten bedeutet.

mehr lesen

Mi

16

Jun

2004

Chatelain rät: Die geschiedene Frau ist die Betrogene

SP-Nationalrat Rudolf Rechsteiner.
SP-Nationalrat Rudolf Rechsteiner.

«Rentenklau an der geschiedenen Frau» - der im BLICK vom 17. März 2004 publizierte Fall beschäftigte auch den Bundesrat. Der Basler SP-Nationalrat Rudolf Rechsteiner wollte in einer einfachen Anfrage wissen, wie bei Scheidungen die obligatorischen Ansprüche der Pensionskasse geschützt seien. Die Antwort des Bundesrates wird geschiedene Frauen teuer zu stehen kommen.

mehr lesen

Claude Chatelain