Kanton Bern: Soziales

Fr

03

Jun

2016

Aargau müsste für Bern bei der Prämienverbilligung ein Vorbild sein

 Der Grosse Rat will Konkubinats- und Ehepaare bei der Prämienverbilligung gleich behandeln. Gestützt auf ein Gutachten, erklärt die Regierung dieses Ansinnen als rechtswidrig. Der Aargau zeigt, dass es trotzdem geht.

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Di

31

Mai

2016

Kirchen helfen beim Bewerben

Richtig bewerben, auch bei Sprachproblemen. Hier hilft Triio.
Richtig bewerben, auch bei Sprachproblemen. Hier hilft Triio.

Die von Kirchen finanzierte Beratungsstelle Triio half im letzten Jahr über 13 000 Stellensuchenden. Nun ist die dreizehnjährige Institution ins Monbijou gezügelt.

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Di

24

Nov

2015

Der Grosse Rat erhöht die Prämienverbilligung

Der Grosse Rat hat am Montag das Budget für 2016 verabschiedet. Es sieht einen Überschuss von 218 Millionen Franken vor. Wobei der Regierungsrat mehr sparen muss, als ihm lieb ist.

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Fr

02

Okt

2015

Kita-Eltern profitieren gleich mehrfach

Kinder in  Betreuungsstätten werden sich später nicht beklagen können, der Staat habe zu wenig für ihre Betreuung getan.
Kinder in Betreuungsstätten werden sich später nicht beklagen können, der Staat habe zu wenig für ihre Betreuung getan.

Kindertagesstätten profitieren von einer Subventionitis: Gemeinden, Kanton und sogar der Bund machen dafür Geld locker. Darüberhinaus werden Kitaplätze mit steuerlichen Abzugsmöglichkeiten vergünstigt.

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Di

30

Jun

2015

Vierte Säule: Über grosszügige Prämienverbilligungen

Was für ein Aufschrei, als der Grosse Rat vor zwei Jahren den Rotstift bei den Prämienverbilligungen ansetzte. Mit einer Volksinitiative wollen nun die Linken diese Sparmassnahme rückgängig machen.

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Di

03

Feb

2015

Vierte Säule: Ausgerechnet das letzte soziale Netz wird nicht national geknüpft

Dorothee Guggisberg leitet die Skos-Zentrale in Bern mit ihren neun Mitarbeitern.
Dorothee Guggisberg leitet die Skos-Zentrale in Bern mit ihren neun Mitarbeitern.

Die Sozialversicherungen von der AHV, über die IV, berufliche Vorsorge, Arbeitslosenversicherung, Unfall- und Krankenversicherung  bis hin zur  Mutterschaftsversicherung sind nationale Angelegenheiten. Beiträge und Leistungen sind schweizweit identisch.

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Di

10

Jun

2014

Besoffene gehören in Ausnüchterungsstellen

Klares Verdikt:  Mit 108 zu 40 Stimmen bekräftigte der Grosse Rat seinen Willen, Ausnüchterungsstellen einrichten zu lassen.

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Di

10

Jun

2014

Der Regierungsrat will keine Ausnüchterungsstellen

Vor über drei Jahren hat sich der Grosse Rat dafür ausgesprochen,  im Kanton Bern zentrale Ausnüchterungsstellen einzurichten. Nun will der Regierungsrat die Motion abschreiben.

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Do

30

Mai

2013

Felix Wolffers zum Problemfall Biel

Felix Wolffers: «Bei Alleinerziehenden beträgt die Sozialhilfequote in der Stadt Biel über 46 Prozent.»
Felix Wolffers: «Bei Alleinerziehenden beträgt die Sozialhilfequote in der Stadt Biel über 46 Prozent.»

Felix Wolffers von der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe begründet die hohen Sozialhilfeausgaben der Stadt Biel mit der tiefen Steuerkraft und den grossen Haushalten.

 

Herr Wolffers, unsere Hypothese lautet: Wo es viele Sozialarbeiter gibt, gibt es viele Sozialfälle.

Felix Wolffers: So einfach ist das nicht: Im Kanton Bern gibt es überall gleich viele Sozialarbeiter: pro 80 bis 100 Dossiers eine Vollzeitstelle. Aber es gibt grosse Unterschiede bei der Sozialhilfequote.

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Mo

25

Mär

2013

Der Kanton spart bei den Ärmsten

Rund 9 Prozent der EL-Bezüger im Kanton Bern haben Kürzungen in Kauf zu nehmen.
Rund 9 Prozent der EL-Bezüger im Kanton Bern haben Kürzungen in Kauf zu nehmen.

Ob wirtschaftliche Flaute oder konjunktureller Boom herrscht: Die Ausgaben für Ergänzungsleistungen (EL) zeigen nur in eine Richtung – nach oben. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Regierungsrat etlichen Bezügern die Leistungen kürzte.

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Di

02

Okt

2012

Vierte Säule: Berner wollen ein neues soziales Netz spannen

EVP-Grossrat Daniel Steiner-Brütsch
EVP-Grossrat Daniel Steiner-Brütsch

Worin liegt das Hauptproblem unserer Sozialwerke? Es ist nicht die demografische Entwicklung, es sind nicht die mangelhaften Finanzerträge, nicht die horrenden Defizite und auch nicht die eklatanten Deckungslücken. Das Hauptproblem unserer Sozialversicherungen ist deren Komplexität.

 

Der Grosse Rat des Kantons Bern ist anderer Meinung. Für ihn kann das soziale System nicht kompliziert genug sein. Er will es noch komplexer machen als es bereits schon ist. Er möchte jetzt auch noch Familien-Ergänzungsleistungen (EL) für Working Poors einführen. Das hat er in der zurückliegenden Session mit einer parlamentarischen Initiative bekräftigt.

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Do

22

Mär

2012

IV streicht 61-Jährigem die Rente

Es gibt sie noch: Kinder von Fahrenden, die nie in die Schule gingen, nie einer regelmässigen Arbeit nachgingen und seit über 40 Jahren von der Invalidenversicherung (IV) eine Rente erhalten. Der 61-jährige P.B. aus der Region Konolfingen ist ein solcher Fall.

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Do

02

Feb

2012

Die IV ist der günstigste Headhunter

Dieter Widmer, Chef der IV-Stelle Bern
Dieter Widmer, Chef der IV-Stelle Bern

Die Eingliederung von IV-Rentnern in den Arbeitsprozess kann für einen Arbeitgeber auch finanziell interessant sein.

 

Folgendes Beispiel: Eine Firma sucht für die Debitorenbuchhaltung eine Arbeitskraft mit einem Pensum von 60 Prozent. Wird die Stelle ausgeschrieben, so ist mit einer Flut von Bewerbungen und deshalb mit einem hohen Arbeitsaufwand zu rechnen. Was tun, um diese Rekrutierungskosten unter Kontrolle zu halten? Selbstverständlich könnte man einen Stellenvermittler einschalten. Barbara Mani von der Sihl Digital Imaging in Bern hatte eine bessere und auch kostengünstigere Idee: die IV-Stelle Kanton Bern.

 

Das zitierte Beispiel ist nicht erfunden: Auch die Invalidenversicherung (IV) vermittelt Arbeitskräfte. Barbara Mani ist Leiterin Zentrale Dienste der im digitalen Druck tätigen Produktionsfirma Sihl mit 85 Mitarbeitern. An einem Frühstück in Bern, zu welchem die Berner Sektion des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern (HIV) Arbeitgeber eingeladen hatte, erzählte sie gestern von ihrer positiven Erfahrung mit der IV-Stelle. Das Thema der Veranstaltung lautete «IV-Revision 6a und die unterstützenden Massnahmen für Arbeitgebende». Adrian Haas, Direktor des kantonalbernischen HIV, will aufgrund der gestrigen Erfahrung auch in anderen Städten ähnliche Informationsveranstaltungen durchführen.

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Di

24

Jan

2012

Vierte Säule: So verbilligt Bern die Prämien

Liebe Leser, diese Geschichte müssen Sie unbedingt lesen. Leider ist sie wahr.

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Mo

16

Mai

2011

Für Bern sind Mischehen schädlich

Wenn schon eine Krankenkassen-Hochzeit, so sollte sie unter Bernern stattfinden. Die sechs Krankenversicherer im Kanton beschäftigen über 1200 Leute und zahlen über 17 Millionen Franken Steuern.

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Di

10

Mai

2011

Berner Pensionskassen im Minus

EineUmfrage bei den staatsnahen Pensionskassen zeigt, dass sich der Deckungsgrad der zwei Pensionskassen des Kantons Bern 2010 verschlechtert hat.

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Di

15

Feb

2011

Vierte Säule: Über die wahren Kostentreiber im Gesundheitswesen

Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud.
Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud.

Der Regierungsrat erwartet von den Krankenkassen, dass sie die Prämien im Kanton Bern ab 2014 senken. Konkret müssten die Versicherten «um deutlich mehr als 200 Franken pro Jahr entlastet werden», schreibt er in seiner Antwort auf eine Interpellation. Das tönt besser, als es ist.

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Fr

28

Jan

2011

"Schwer Alkoholisierte sind Hochrisikopatitenten"

Notfallärzte haben die grössten Erfahrungen mit schwer alkoholisierten Säufern. Gegenüber Ausnüchterungsstellen ausserhalb der Spitalmauern sind sie kritisch.

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Do

27

Jan

2011

Säufer werden zur Kasse gebeten

EVP-Grossrat Ruedi Löffel kämpft gegen Alkohol-Exzesse.
EVP-Grossrat Ruedi Löffel kämpft gegen Alkohol-Exzesse.

Schwer Alkoholisierte sollen in Zukunft nicht mehr automatisch ins Spital eingeliefert werden. Und sie sollen für die Kosten selber aufkommen. Das forderte gestern der Grosse Rat in einer Motion.

 

Seit 17 Jahren beschäftigt sich Ruedi Löffel beim Blauen Kreuz mit Suchtprävention. Als Folge seiner langjährigen Erfahrung hat er sich in einer Motion für die Errichtung einer zentralen Ausnüchterungsstelle (ZAS) starkgemacht. Gleichzeitig fordert er, dass die Kosten den Säufern in Rechnung gestellt werden.

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Di

25

Jan

2011

Komasäufer sollen selber zahlen

Ausgelassene Stimmung muss nicht zu Exzessen führen.
Ausgelassene Stimmung muss nicht zu Exzessen führen.

Leute mit exzessivem Alkoholkonsum sollen die medizinisch überwachte Ausnüchterung selber bezahlen, wie das in der Stadt Zürich zum Teil geschieht. Das fordern eidgenössische und kantonalbernische Politiker.

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Fr

21

Jan

2011

Ein Projekt gegen den Ärztemangel

Gesundheitszentrum Meiringen
Gesundheitszentrum Meiringen

Im ehemaligen Spital Meiringen ist gestern das Gesundheitszentrum offiziell eröffnet worden. Ein zukunftweisendes Projekt.

 

Ein Gesundheitszentrum ist gewissermassen ein abgespecktes Spital. Doch das gestern eingeweihte Ärztezentrum Oberhasli in Meiringen ist mehr als das: Es ist ein Pilotprojekt; ein zukunftsweisendes Vorhaben. Besonders und einzigartig ist der Umstand, dass drei erprobte Hausärzte aus Meiringen und Innertkirchen ihre eigene Praxis aufgaben und ins Gesundheitszentrum zügelten. «Nicht aus persönlichem Interesse,

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Di

05

Okt

2010

Berner büssen für die Vergangenheit

Die Krankenkassenprämien steigen 2011 im Kanton Bern um durchschnittlich 8,6 Prozent. Für Erwachsene mit ordentlicher Franchise von 300 Franken bedeutet dies einen Anstieg von Fr. 33.25 im Monat. Im schweizerischen Mittel steigen die Prämien um 6,5 Prozent. Der Berner Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud macht für den Anstieg die zu tiefen Prämien in der Vergangenheit und so indirekt Ex-Bundesrat Pascal Couchepin verantwortlich

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Sa

02

Okt

2010

«Die Prämien sind generell zu tief, nicht nur in Bern»

Visana-Chef Peter Fischer: "Wir haben im Kanton Bern ingesamt höhere Spitalkosten".
Visana-Chef Peter Fischer: "Wir haben im Kanton Bern ingesamt höhere Spitalkosten".

«Im Kanton Bern haben die meisten Krankenkassen zu tiefe Reserven, nicht jedoch die Visana», sagt Peter Fischer, der Direktionsvorsitzende der Visana. Müssten die Reserven geäufnet werden, würden die Prämien noch stärker steigen.

 

Herr Fischer, warum steigen die Prämien im Kanton Bern überdurchschnittlich stark?

Peter Fischer: Wir haben im Kanton insgesamt höhere Spitalkosten, insbesondere wegen der vielen Privatspitäler. Die Kosten der Privatspitäler zahlen die Krankenkassen vollumfänglich; bei den öffentlichen Spitälern bezahlt der Kanton 55 Prozent.

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Fr

17

Sep

2010

Der Chef ist untragbar geworden

Fredy Furrer, Noch-Chef der Spital Netz Bern AG.
Fredy Furrer, Noch-Chef der Spital Netz Bern AG.

Die Spital Netz Bern AG sucht einen neuen Chef: CEO Fredy Furrer tritt Ende September ab. Offenbar ist Furrer für den Verwaltungsrat untragbar geworden, weil er nicht mit dem Kanton zusammenarbeiten wollte.

 

Das Communiqué war dürr und enthielt die üblichen Floskeln: Nach «erfolgreich abgeschlossener Aufbauarbeit» verlasse Fredy Furrer die Spital Netz Bern AG auf Ende September in «gegenseitigem Einvernehmen». Doch wie meist bei solchen Mitteilungen steckt erheblich mehr dahinter – selbst wenn Verwaltungsratspräsident Daniel Hoffet gestern Nachmittag in den elektronischen Medien versicherte, es gebe keinen weiteren Grund als den genannten. Doch wie mehrere gut informierte Quellen unabhängig voneinander bestätigen, wurde Furrer vom Verwaltungsrat am Mittwochabend entlassen, weil er untragbar geworden ist. Nachdem sich der Verwaltungsrat drei Jahre lang vor Furrer gestellt hatte, brachte dessen gestörte Kommunikation mit der kantonalen Gesundheitsdirektion GEF das Fass zum überlaufen.

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Sa

11

Sep

2010

Prêles: Mehr Angestellte als Heimbewohner

Direktor Laszlo Polgar in einem der neuen Zimmer.
Direktor Laszlo Polgar in einem der neuen Zimmer.

Ein Augenschein im Jugendheim Prêles. Dort investiert der Kanton Bern 35 Millionen Franken.

 

Heute spricht man vom Jugendheim Prêles. Besser bekannt ist die Erziehungsanstalt am Südfuss des Chasserals unter dem Namen Tessenberg. Es ist jene Institution im Kanton Bern, wo die schwierigsten Jugendlichen aus der ganzen Schweiz einquartiert werden. Wer auf den Tessenberg kommt, wurde von einem Jugendgericht eingewiesen.

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Di

24

Aug

2010

Mister AHV geht in Pension

Der Luzerner Heinz Burkhard wirkte schon bei der Ausgleichskasse des Kantons Bern, als Missbräuche in den Sozialversicherungen noch ein Fremdwort waren. Gestern wurde Mister AHV im Berner Rathaus feierlich verabschiedet.

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Mo

16

Aug

2010

Heinz Locher verteidigt den Sonnenhof

Heinz Locher nimmt kein Blatt vor den Mund.
Heinz Locher nimmt kein Blatt vor den Mund.

Privatspitäler übten Kritik an die Adresse des Privatspitals Sonnenhof, weil es mit Krankenkassen einen angeblich zu tiefen Tarif ausgehandelt hatte. Gesundheitsökonom Heinz Locher findet diese Kritik «hanebüchen».

 

Herr Locher, was halten Sie vom Vorgehen des Privatspitals Sonnenhof, im Alleingang mit Visana und KPT einen neuen Tarifvertrag auszuhandeln?

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Fr

13

Aug

2010

Regierungsrat Neuhaus lässt die Gemeinden gewähren

Im Kanton Bern gibt es zu viele Zweigstellen der AHV. Dagegen vorgehen will der Justizdirektor und oberste Chef der kantonalen Ausgleichskasse nicht. Christoph Neuhaus hofft vielmehr auf freiwillige Gemeindefusionen.

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Di

13

Jul

2010

AHV: Mini-Zweigstellen sind Luxus

Im Kanton Bern gibt es um die 30 Gemeinden, deren AHV-Zweigstelle kaum etwas zu tun hat. Die Ausgleichskasse des Kantons Bern kann an dieser Ineffizienz nichts ändern. Bezahlt werden die Zweigstellen von der Gemeinde.

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Sa

26

Jun

2010

Gratis Spitex - das war einmal

Spitex-Patienten werden ab kommendem Jahr einen Teil der Kosten aus dem eigenen Sack bezahlen müssen. Vor einem Jahr war die Gesundheitsdirektion noch der Meinung, auf diese Kostenbeteiligung verzichten zu können.

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Mi

09

Jun

2010

Zu viel Stress in den Spitälern

Die Bevölkerung des Kantons Bern weiss um die hohe Arbeitsbelastung der Spitalärzte und sieht die Behandlungsqualität gefährdet. Dies ergab eine Umfrage des Verbands der Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte.

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Di

01

Jun

2010

Selbst die Privatisierung ist kein Tabu

Philippe Perrenoud
Philippe Perrenoud

Der Berner Regierungsrat will die Organisation der öffentlichen Spitäler durch die Firma PricewaterhouseCoopers (PwC) überprüfen lassen. Laut Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud wird PwC ohne Tabu vorangehen.

 

2012 tritt das teilrevidierte Krankenversicherungsgesetz (KVG) in Kraft. Es stellt die Kantone vor grosse Herausforderungen. Direkt betroffen sind unter anderen auch die öffentlichen Spitäler. Der Kanton Bern kennt sieben regionale Spitalzentren, die alle im Besitz des Kantons Bern sind. Die Zentren sind als eigenständige Aktiengesellschaften konzipiert. Der Regierungsrat bestimmt die Verwaltungsräte, die dann die Strategie für das entsprechende Regionalzentrum festlegen. Nun will der Regierungsrat die Rollen der Entscheidgremien Eigentümer, Verwaltungsrat und Geschäftsleitung überprüfen. Als vorsorgliche Massnahme hat er beschlossen, bei den Verwaltungsräten der regionalen Spitalzentren vorerst generell auf Neu- und Ergänzungswahlen zu verzichten.

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Di

18

Mai

2010

Vierte Säule: Das Inselspital will das Beitragsprimat

Die knapp 6500 Angestellten des Inselspitals sind bei der Bernischen Pensionskasse (BPK) versichert. Freilich nicht mehr lange. Das Management will weg vom unflexiblen Leistungsprimat. Es will das transparente Beitragsprimat.

 

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Mo

03

Mai

2010

Heinz Locher: "Die Grundversorgung ist gefährdet"

Gesundheitsökonom Heinz Locher ruft Krankenkassen und Spitäler dazu auf, sich auf einen neuen Tarif zu einigen. Die Privatspitäler könnten nicht warten, bis das Gericht den viel zu tiefen Tarif anpassen wird.

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Mo

01

Mär

2010

Zu viele Ärzte arbeiten viel länger, als sie dürften

Assistenz- und Oberärzte dürften laut Arbeitsgesetz nicht länger als zwölf Stunden am Stück arbeiten. Und sieben aufeinanderfolgende Arbeitstage gelten auch für diese Berufsgruppe als Maximum. Ein frommer Wunsch.

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Di

29

Dez

2009

Höheres Einkommen für Landärzte

Liegt ein Visana-Kunde auf dem Schragen, verdient der Oberländer Hausarzt mehr als bei einem Kunden einer anderen Krankenkasse. So will es ein Pilotprojekt der Visana bei 80 Grundversorgern im Berner Oberland.

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Mo

07

Dez

2009

Viel Arbeit für den Kanton

Nicht die Zahl der zu beaufsichtigenden Pensionskassen ist massgebend, sondern deren Komplexität, meint der Pensionskassenspezialist Werner C. Hug.
Nicht die Zahl der zu beaufsichtigenden Pensionskassen ist massgebend, sondern deren Komplexität, meint der Pensionskassenspezialist Werner C. Hug.

Was derzeit Bundesangestellte erledigen, muss künftig von Kantonsmitarbeitern bewerkstelligt werden. Die Rede ist von der Aufsicht schweizweit tätiger Pensionskassen. Für den Kanton Bern heisst das: viel Arbeit.

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Sa

21

Nov

2009

Schweinegrippe: "Der Flaschenhals lag beim Umpacken"

Zu Beginn der kommenden Woche soll der Engpass beim Impfstoff auch im Kanton Bern beseitigt sein.

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Do

19

Nov

2009

"Wir Ärzte hängen in der Luft"

Albert Weil
Albert Weil

«Wir Ärzte sind nicht richtig informiert worden. Wir hängen völlig in der Luft», kritisiert der langjährige Kinderarzt Albert Weil aus Bern. In seiner Praxis gehen wegen der Schweinegrippe tagtäglich mindestens 50 Telefonate ein – Tendenz steigend.

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Sa

24

Okt

2009

Neue Spitalabteilung mit Fragezeichen

Das Spital Münsingen investiert 2 Millionen für die neue Abteilung Sportorthopädie.
Das Spital Münsingen investiert 2 Millionen für die neue Abteilung Sportorthopädie.

Im Kanton Bern besteht ein Überangebot an Spitalleistungen. Das hindert die Spital Netz Bern nicht daran, in Münsingen eine Abteilung für Sportorthopädie zu eröffnen. Ein Ausbau, der nicht überall auf Begeisterung stösst.

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Do

24

Sep

2009

«Wieder tiefere Prämien ab 2012»

Christoph Bangerter: "Wir haben ganz einfach zu viele Spitalbetten im Kanton, vor allem in der Agglomeration Bern."
Christoph Bangerter: "Wir haben ganz einfach zu viele Spitalbetten im Kanton, vor allem in der Agglomeration Bern."

Ab 2012 werden im Kanton Bern die Krankenkassenprämien eher wieder sinken, sagt Christoph Bangerter, Chef der KPT. Der Grund liegt darin, dass der Kanton neu auch die Privatspitäler mitfinanzieren muss.

 

 

Herr Bangerter, in einem Satz: Warum sind im Kanton Bern die Krankenkassenprämien überdurchschnittlich hoch?

Christoph Bangerter: Weil die Spitalplanung im Kanton Bern noch nicht geregelt ist, namentlich auf dem Platz Bern.

 

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Mo

06

Jul

2009

Berner Spitäler brauchen Geld

Die öffentlichen Spitäler im Kanton Bern werden dem Steuerzahler eine bittere Rechnung präsentieren. Sollen sie im Wettbewerb bestehen, müssen sie sich erst aufmöbeln. Dazu brauchen sie Geld – über eine Milliarde Franken.

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Di

16

Jun

2009

Vierte Säule: Möchten Sie auf die Prämienverbilligung verzichten?

«Möchten Sie auf die Prämienverbilligung verzichten, teilen Sie uns dies bitte telefonisch oder schriftlich mit.» So steht es auf einem Informationsblatt des Amts für Sozialversicherung und Stiftungsaufsicht in Bern.

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Mi

20

Mai

2009

"Stabilisierung, nicht Sanierung"

Hansjürg Schwander.
Hansjürg Schwander.

Die Bernische Pensionskasse will die Beiträge erhöhen – zwecks «Stabilisierung» der Kasse. Müsste sie saniert werden, würde die Erhöhung der Beiträge doppelt so hoch ausfallen, sagt der neue Direktor Hansjürg Schwander.

 

Herr Schwander, Sie leiteten während sechs Jahren die Pensionskasse von Valora. Wie oft sind Sie vor dem Management angetreten, um eine Zusatzfinanzierung zu beantragen?

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Do

19

Mär

2009

Noch profitiert der Kanton Bern

Im Kanton Bern müssten auf Grund der Kostenstruktur höhere Krankenkassenprämien bezahlt werden. Er ist damit Nutzniesser von Quersubventionierungen. Der Ständerat will solche Verzerrungen abschaffen.

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Sa

04

Okt

2008

Bern zahlt mehr als der Durchschnitt

Die Prämien der obligatorischen Grundversicherung steigen 2009 im Mittel um 2,6 Prozent. Im Kanton Bern liegt der Prämienanstieg mit plus 3,8 Prozent darüber – und dürfte auch in Zukunft über dem Durchschnitt liegen.

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Mo

14

Jul

2008

«Heute muss alles sehr schnell gehen»

Markus Gamper: "Wir erhalten pro Woche zwei bis drei Meldungen von möglichem Rentenmissbrauch."
Markus Gamper: "Wir erhalten pro Woche zwei bis drei Meldungen von möglichem Rentenmissbrauch."

Das revidierte IV-Gesetz ist seit Anfang Jahr in Kraft. Was hat sich für den Praktiker geändert? Laut Markus Gamper von der IV-Stelle Bern melden sich heute vermehrt Leute an, die ihre Arbeitsstelle noch haben.

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Di

16

Jul

2002

Die Kommission verliert ihre Funktion

«Abschaffen»: Der Könizer Gemeinderat Daniel Pauli (SVP) will der Fürsorgekommission ans Lebendige.
«Abschaffen»: Der Könizer Gemeinderat Daniel Pauli (SVP) will der Fürsorgekommission ans Lebendige.

 

Braucht es die Fürsorgekommissionen noch? Vermutlich nicht. Dennoch werden diese Gremien noch nicht abgeschafft, da sie meist auch Aufgaben im Vormundschaftsbereich wahrnehmen.

 

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Claude Chatelain