Persönlich - Berufliches

Teide - höchster Berg auf Teneriffa
Teide - höchster Berg auf Teneriffa

1974: Kontrolleur im Hotel “Eurotel-Interpalace”, Puerto de la Cruz, Teneriffa, Spanien.

 

Nach der Matura im Collège St. Michel in Fribourg schrieben sich meine Schulkollegen an der Uni ein. Mich zog es dagegen ins Ausland. Mein Bruder René, der bei der Hotelkette Eurotel mit Sitz in Steffisburg arbeitete, vermittelte mir einen Job im Eurotel auf Teneriffa. Ich blieb allerdings nur ein halbes Jahr. Vater Staat gönnte mir keinen längeren Aufenthalt. Statt in Puerto de la Cruz weilte ich darauf in der Dufourkaserne in Thun.

 

 

 

1977-79: Mitarbeit beim “Schweizerischen Fremdenverkehrsverband in Bern (heute Schweizer Tourismus-Verband STV):   

 

Im Studium beschäftigte ich mich intensiv mit theoretischen und politischen Fragen des Tourismus. Damals sagten wir Fremdenverkehr. Ich studierte beim legendären Jost Krippendorf, der durch zahlreiche Publikationen wie etwa "Die Landschaftsfresser" berühmt wurde. Als Teilzeit-Mitarbeiter beim Schweizerischen Fremdenverkehrsverband lernte ich während des Studiums die praktische Seite kennen.

 

 

 

Früher sah der Peugeot leicht anders aus.
Früher sah der Peugeot leicht anders aus.

1975-80: Taxichauffeur bei der “Bären-Taxi AG” in Bern.

 

Ich könnte mir auch im Nachhinein nichts besseres vorstellen, als das Studium mit "Täxele" zu verdienen:

  • Man kann beim Warten auf Kundschaft lernen oder lesen und ist erst noch  bezahlt dafür.
  • Man lernt die Stadt kennen und entdeckt Flecken, zu denen man sonst nie kommen würde.
  • Man trifft auf allerhand komische, lustige, mürrische, wichtige uns gewöhnliche Menschen.
  • Unvergesslich sind die Einsätze am Heiligen Abend. Über diese Erlebnisse könnte man n Buch schreiben.

 

 

Kamel am tunesischen Strand.
Kamel am tunesischen Strand.

1980-82: Rundreiseleiter und Resident Manager bei Hotelplan

 

Nach dem Studienabschluss zum lic.rer.pol zog es meine Studienkollegen zur Schweizerischen Bankgesellschaft, zu IBM oder zu Unilever. Mich zog es dagegen wiederum ins Ausland: Bei der Migros-Tochter Hotelplan liess ich mich an einem Seminar zum Reiseleiter ausbilden. Zuerst verschlug es mich nach Togo, wo ich Woche für Woche eine internationale Gästeschar durchs Land führte. Darauf verbrachte ich einen Sommer auf Kreta und schliesslich ein Jahr als Operation-Manager in Tunesien mit Sitz in Sousse.

 

 

 

Dorint Aparthotel Blüemlisalp in Beatenberg
Dorint Aparthotel Blüemlisalp in Beatenberg

1983/84 Verkaufsleiter Schweiz der Deutschen Hotelkette „Dorint“ mit Arbeitsort Beatenberg.

 

Eigentlich wusste ich schon immer, dass ich kein Verkäufer bin. Vom Job eines "Sales Manager" hatte ich falsche Erwartungen. Ich glaubte, man könne etwas herumreisen und von Messe zu Messe pilgern. Weit gefehlt: Verkaufsleiter bei Dorint ist ein Knochenjob. Er besteht darin, Klinken zu putzen und Telefonverkauf zu betreiben. Kein Wunder, dass ich nach einem Jahr genug hatte.

 

In der Folge absolvierte ich bei der "Hotel und Touristik Revue" ein Praktikum als Redaktor und unterrichtete an der Feusi-Privatschule in Olten Handelsfächer.

Claude Chatelain