Vierte Säule: 2012

Di

11

Dez

2012

Vierte Säule: Was machen all die Banken in der Bundesstadt?

Manche können es kaum mehr hören: Der Kanton Bern ist armengenössig. Kein anderer Kanton bezieht aus dem Topf des Finanzausgleichs so viele Mittel wie Bern – rund eine Milliarde Franken sollen es sein. Warum es so weit kam, lesen Sie im Buch meiner BZ-Kollegen Stefan von Bergen und Jürg Steiner: «Wie viel Bern braucht die Schweiz?»

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Di

04

Dez

2012

Vierte Säule: Verkaufen Sie die 3a-Fonds

Der Dezember ist nicht nur der Monat, in welchem man laut Emil Steinberger «warmi Hämber treit». Der Dezember ist auch der Monat, in welchem man von der Bank daran erinnert wird, noch vor Jahresende das Konto 3a zu alimentieren. Was auf das Konto 3a überwiesen wird, kann man vom steuerbaren Einkommen in Abzug bringen. Für Leute mit einer Pensionskasse sind das maximal 6682 Franken pro Jahr.

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Di

20

Nov

2012

Vierte Säule: Vom halbvollen und halbleeren Glas

Ein halbvolles Glas ist das selbe wie ein halbleeres Glas.
Ein halbvolles Glas ist das selbe wie ein halbleeres Glas.

Sind diese Gläser halbvoll oder halbleer? Das ist eine Frage der Betrachtung. Das gleiche positive oder negative Denken hilft einem auch bei Finanzanlagen.

 

Ein Leser hat vor sieben Jahren bei der Pensionierung einen Teil seiner Kapitalauszahlung in diverse Anlagefonds investiert. Anfangs machte er schöne Gewinne, aber verpasste den Ausstieg  und verlor viel Geld, wie er mir schreibt. Nachdem nun die Kurse wieder angezogen haben, befindet er sich wieder ungefähr bei null und will von mir wissen: «Wäre es geschickt, jetzt einen Teil der Fonds zu verkaufen, um das anfangs investierte Kapital auf ein sicheres Konto zu übertragen?» Da ich regelmässig Fragen dieser Art bekomme, erlaube ich mir, hier meine Antwort zu publizieren. 

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Mo

12

Nov

2012

Vierte Säule: Die Banken schrieben das Drehbuch zur griechischen Tragödie

Die Stadt Athen - von oben sieht sie friedlich aus
Die Stadt Athen - von oben sieht sie friedlich aus

Lange beherrschten Obama, Romney, Sandy und der britische Agent 007 die Schlagzeilen. Jetzt  haben sich  die Griechen zurückgemeldet. Das griechische Parlament stimmte einem weiteren Sparpaket zu. Kein Wunder, der Schuldenberg wird  – je nach Schätzung –  189 Prozent des Bruttoinlandproduktes ausmachen. Man muss sich das mal vorstellen: Würde man die Summe aller Löhne und Zinseinkommen eines ganzen Jahres zur Schuldentilgung verwenden, so wäre die Last  immer noch nicht abgetragen.  

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Di

06

Nov

2012

Vierte Säule: Braucht es überhaupt noch Regionalbanken?

Wir haben im Kanton Bern zwei Grossbanken; eine Kantonalbank mit einem dichten Filialnetz; die Raiffeisenbanken mit einem noch engmaschigeren Netz, die überregionale Valiant-Bank, und dann gibt es auch noch Postfinance, welche in zunehmendem Masse Bankgeschäfte betreibt. Braucht es daneben  noch Regionalbanken? 

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Di

30

Okt

2012

Vierte Säule: Kapitalisten sind keine Marktwirtschafter

Als die SP die Abschaffung des Kapitalismus ins Parteiprogramm geschrieben hatte, wurde sie von Mitteparteien bis ins rechte Lager verhöhnt. Sogenannte Liberale dürfen dafür ungestraft Kapitalismus mit Marktwirtschaft gleichsetzen.

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Di

23

Okt

2012

Vierte Säule: Zur Solidarität in der Arbeitslosenversicherung

Vor zwei Jahren durften wir in der Schweiz über die Sanierung der Arbeitslosenversicherung (ALV) abstimmen. Ich plädierte damals für «ein halbherziges Ja». Und das Schweizer Volk stimmte den höhere Beiträgen und tieferen Leistungen mit einem Ja-Anteil von 53 Prozent halbherzig zu.

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Di

16

Okt

2012

Vierte Säule: Hände weg von gemischten Versicherungen

Der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) publiziert regelmässig Konsumententipps. Kürzlich versuchte er, das Unmögliche möglich zu machen und den Vorteil einer gemischten Lebensversicherung mit längerer Laufzeit für eine 25-jährige ledige Person aufzuzeigen.

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Di

09

Okt

2012

"Warum heisst Ihre Kolumne Vierte Säule?"

Ein Leser fragte mich kürzlich: Warum heisst eigentlich Ihre Kolumne «Vierte Säule»? Sie müsste «Erste Säule» heissen, ist sie doch auf der Zeitungsseite stets in der ersten Spalte platziert.

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Di

02

Okt

2012

Vierte Säule: Berner wollen ein neues soziales Netz spannen

EVP-Grossrat Daniel Steiner-Brütsch
EVP-Grossrat Daniel Steiner-Brütsch

Worin liegt das Hauptproblem unserer Sozialwerke? Es ist nicht die demografische Entwicklung, es sind nicht die mangelhaften Finanzerträge, nicht die horrenden Defizite und auch nicht die eklatanten Deckungslücken. Das Hauptproblem unserer Sozialversicherungen ist deren Komplexität.

 

Der Grosse Rat des Kantons Bern ist anderer Meinung. Für ihn kann das soziale System nicht kompliziert genug sein. Er will es noch komplexer machen als es bereits schon ist. Er möchte jetzt auch noch Familien-Ergänzungsleistungen (EL) für Working Poors einführen. Das hat er in der zurückliegenden Session mit einer parlamentarischen Initiative bekräftigt.

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Di

25

Sep

2012

Vierte Säule: Assuras mangelnder Service hat System

Kennen Sie ein Geschäftsmodell, bei welchem sich ein schlechter Kundendienst auszahlt? Kennen Sie ein Unternehmen, welches ihre Kunden absichtlich vergrault und gerade deshalb erfolgreich ist? Ich kenne eine solche Firma: Sie heisst Assura.

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Di

18

Sep

2012

Vierte Säule: Ich oute mich als aktiver Passivraucher

Als nicht rauchender Gymnasiast hatte ich es besser. Ich wohnte in Bern und ging in Freiburg ins Collège St. Michel. Da meine drei Schulkollegen Marco L, Cölu A. und Guy F. so etwas wie Kettenraucher waren und ich mich nicht alleine im Nichtraucherabteil langweilen wollte, pendelte ich Tag für Tag im Raucherabteil der SBB. Seither bin ich süchtiger Passivraucher.

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Di

11

Sep

2012

Vierte Säule: Zur Initiative “Sicheres Wohnen im Alter”

Die Initiative "Sicheres Wohnen im Alter" ist ungerecht
Die Initiative "Sicheres Wohnen im Alter" ist ungerecht

Mein Redaktionskollege Bernhard Kislig spricht sich gegen die Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter» aus. Das hindert mich nicht daran, am 23.September Ja zu stimmen. 

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Di

04

Sep

2012

Vierte Säule: Lässt sich Ihre Pensionskasse von Mike Shiva beraten?

Mike Shiva
Mike Shiva

Ich will gar nicht verhehlen, dass ich beim Zappen manchmal bei Mike Shiva haltmache. Meistens überlässt er ja den Auftritt am Bildschirm einer seiner adretten Kartenlegerinnen. Vor allem Isabella weiss sich besonders verführerisch zu präsentieren. So stellt man sich eine Wahrsagerin vor. 

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Di

28

Aug

2012

Vierte Säule: Jeder vierte Banker ist ein Informatiker

Jeder vierte Mitarbeiter einer Grossbank ist ein Informatiker. Streng genommen sind es sogar noch mehr, denn viele Informatikaufgaben werden ausgelagert. Das zeigt, wie schwierig das Bankwesen geworden ist. 

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Di

21

Aug

2012

Vierte Säule: Ist der Bär gescheiter als der Bulle?

Bär gegen Bulle.
Bär gegen Bulle.

Bullen tippen auf höhere Aktienkurse und Bären auf tiefere. Das ist so weit bekannt. Woher das kommt, ist nicht ganz klar. 

 

Geläufig ist jenes Bild, wonach der Bulle seine Gegner von unten nach oben auf die Hörner nimmt und die Bären ihre Opfer mit der Tatze von oben nach unten drücken. 

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Di

14

Aug

2012

Vierte Säule: Die Amis halten nicht viel von Europa

Vor lauter Eurokrise und Frankenkrise und Schuldenkrise ist manchem gar nicht aufgefallen, dass amerikanische Aktien gar nicht mehr so weit von ihren Höchstkursen entfernt sind. 

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Di

07

Aug

2012

Vierte Säule: Frauenrentenalter 65 wäre kein Sozialabbau

Christine Egerszegi, Nationalratspräsidentin im Jahr 2007, ist für Frauenrentenalter 65.
Christine Egerszegi, Nationalratspräsidentin im Jahr 2007, ist für Frauenrentenalter 65.

Vor 15 Jahren, 1997, hat das Schweizer Volk die 10. AHV-Revision angenommen. Seither werkelt die Politik an der 11. Revision. Eigentlich hatte man erwartet, FDP-Bundesrat Didier Burkhalter werde vorwärts machen und die Anpassung des Frauenrentenalters vorantreiben.  Nach nur zwei Jahren wechselte der Romand ins Aussendepartement. 

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Di

31

Jul

2012

Vierte Säule: Immer mehr Rentner lassen sich scheiden

Immer mehr Rentnerinnen und Rentner gehen zum Scheidungsrichter. Darüber hat diese Zeitung in der Ausgabe vom letzten Freitag berichtet.

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Di

24

Jul

2012

Vierte Säule: Wenn das Gebäude unter Wasser steht

Hochwasser - wer bezahlt?
Hochwasser - wer bezahlt?

Könnten Hauseigentümer frei entscheiden, wie sie Unwetterschäden am Haus versichern möchten, so kämen zwei Varianten infrage: Die einen hätten am liebsten einen freien Markt. So könnten sie zwischen der Mobiliar, der Emmental-Versicherung, der Basler, der Vaudoise oder wem auch immer entscheiden, wer das Haus versichern soll.

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Di

17

Jul

2012

Vierte Säule: Nachhilfestunde im Prozentrechnen

Börsianer rechnen in Prozenten, nicht in absoluten Zahlen.

 

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Di

10

Jul

2012

Vierte Säule: Ein Dutzend ETF genügt

Weltweit existieren 2600 ETF. Privatanleger können sich jedoch auf ein gutes Dutzend beschränken; den Rest kann man vergessen und jenen überlassen, die sich aufs Spekulieren und weniger aufs Anlegen verstehen. Hier eine Auswahl von ETF, die einen relevanten Index abbilden und an der Schweizer Börse relativ hohe Umsätze erzielen.

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Di

03

Jul

2012

Vierte Säule: Lieber ein Bauer zu viel als ein Investmentbanker

Man mag das als Déformation professionelle bezeichnen, doch manchmal lese ich vor dem Einschlafen Geschäftsberichte.

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Di

26

Jun

2012

Vierte Säule: Manchmal wünschte ich mir einen Diktator

Habib Bourguiba
Habib Bourguiba

Manchmal wünsche ich mir für die Schweiz einen Diktator. Es gab auch schon gute Diktatoren. Habib Bourguiba war einer. Er führte Tunesien 1958 in die Unabhängigkeit und regierte das Land bis 1987. Erst mit vorgerücktem Alter missbrauchte er seine Macht, wenn auch deutlich weniger krass als sein Nachfolger Ben Ali, der im arabischen Frühling aus dem Amt gejagt wurde.

 

Ich wünschte mir, der Diktator würde das soziale Netz zerschlagen und ein neues knüpfen. Eines auf drei Säulen, wie wir es heute haben. Aber eines ohne x Ausnahmen, ohne x Wahlmöglichkeiten. Kurz: ein soziales System, das man versteht. 

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Di

19

Jun

2012

Vierte Säule: Thomas Jordan ist nicht Alt-Bundesrat Merz

Thomas Jordan
Thomas Jordan

Nationalbankpräsident Thomas Jordan sagte vergangene Woche an der Medienkonferenz im Berner Bellevue: «Die Schweizerische Nationalbank hält am Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro unverändert fest und wird ihn mit aller Konsequenz durchsetzen.» Er sagte diesen Satz, sooft ihn die Journalisten hören wollten. Insbesondere die Medienleute vom grossen Kanton wollten das wiederholt hören. Immer wieder stellten sie entsprechende Fragen, die unweigerlich zu dieser Antwort führen mussten. 

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Di

12

Jun

2012

Vierte Säule: Wenn Groupe Mutuel die Mitarbeiter verwöhnt

Samstag morgen im Bistro in Bolligen: Ein Mann erzählt seiner Frau, was er eben im „Bund“ gelesen hat: „Groupe Mutuel auf grosser Kreuzfahrt“. Die Krankenkasse zahlt für eine Plauschfahrt für 1300 Mitarbeitende zwei Millionen Franken. Der Mann ärgert sich. „Kein Wunder, dass wir Jahr für Jahr höhere Prämien zahlen müssen“, wettert er.

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Di

05

Jun

2012

Vierte Säule: Das Hinterziehen von Steuern lohnt sich meistens nicht

Wenn Steuerhinterziehung ausdrücklich kein Straftatbestand, sondern höchstens ein Kavaliersdelikt sein soll, so darf man nicht erstaunt sein, dass manche Leute der Versuchung erliegen, einen Teil des Vermögens nicht zu deklarieren. Das schweizerische Bankgeheimnis lädt richtiggehend dazu ein, Geld am Fiskus vorbeizuschmuggeln.

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Di

29

Mai

2012

Vierte Säule: Zum Immobilienfonds der Credit Suisse

An Hiobsbotschaften von und über Grossbanken haben wir uns derart gewöhnt, dass gewisse Skandale kaum mehr wahrgenommen werden. Ein solcher dreht sich um den Immobilienfonds Euroreal von der Credit Suisse.

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Di

22

Mai

2012

Vierte Säule: Warum Jacqueline Fehr Managed Care bekämpft

SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr
SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr

Man stelle sich vor, die Managed-Care-Vorlage würde am 17. Juni entgegen allen Prognosen vom Schweizervolk doch noch angenommen. Und nehmen wir an, es würde danach alles besser: Die Netzwerke mit Budgetverantwortung würden dann bessere medizinische Leistungen zu einem tieferen Preis anbieten. Insgesamt könnte man eine Milliarde Franken einsparen, wie das Innenminister Alain Berset in der «Arena» des Schweizer Fernsehens vorrechnete.

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Di

15

Mai

2012

Vierte Säule: "Ich habe einen Bock geschossen...."

Ich habe einen Bock geschossen. Zum Glück betrifft es das Erbrecht. Das ist komplizierter, als Gott erlaubt. Glücklicherweise haben mich aufmerksame Leser juristischer Provenienz auf den Fehler aufmerksam gemacht. Einige sehr freundlich, andere weniger nett.

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Di

01

Mai

2012

Vierte Säule: Mit Managed Care wird die freie Arztwahl nicht abgeschafft

Jacques de Haller
Jacques de Haller

Jacques de Haller, der Präsident der Ärztevereinigung FMH, findet es falsch, die Patienten in integrierte Versorgungsnetze zwingen zu wollen. Deshalb bekämpft er die Managed-Care-Vorlage, über welche das Schweizervolk am 17. Juni abstimmen wird.

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Di

24

Apr

2012

Vierte Säule: Spitäler mit lauter Einzelzimmern

Mit Mehrbettzimmern ist es schwierig, eine optimale Auslastung zu erzielen.
Mit Mehrbettzimmern ist es schwierig, eine optimale Auslastung zu erzielen.

Haben Sie sich schon überlegt, weshalb die Spitäler in der Schweiz Mehrbettzimmer haben? Was spricht gegen ein Spital mit lauter Einzelzimmern?

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Di

17

Apr

2012

Vierte Säule: Die FDP will einfachere Gesetze - dass ich nicht lache

Wenn es nach der FDP geht, soll das Schweizervolk darüber abstimmen, ob in der Verfassung verankert werden soll, dass jede Person Anspruch auf verständliche und einfache Gesetze hat. Sie hat die Bürokratieinitiative vergangene Woche eingereicht.

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Di

03

Apr

2012

Vierte Säule: So sind 100'000 Franken anzulegen

Am Liebsten sucht man beim Anlegen den Fünfer und ’s Weggli.
Am Liebsten sucht man beim Anlegen den Fünfer und ’s Weggli.

Eine klassische Frage, wie sie jeder Finanzberater kennt: «Ich habe 100 000 Franken geerbt. Wie soll ich das Geld anlegen?» Selbstverständlich müsste man nun vom Fragesteller ein Risikoprofil erstellen. Ich begnüge mich mit sieben Vorschlägen:

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Di

27

Mär

2012

Vierte Säule: Zu den Risikoprämien in der zweiten Säule

Die Zahl der neu gesprochenen Renten geht zurück.
Die Zahl der neu gesprochenen Renten geht zurück.

Die Meldung ging im Schlagzeilen-Dschungel fast unter: Anfang März teilte die «Zürich» mit, dass sie die Invaliditätsprämie in der beruflichen Vorsorge senkt – und zwar deutlich. Damit werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber entlastet. Die positive Schadenentwicklung in der Invaliditätsversicherung habe diesen Schritt möglich gemacht. 

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Di

13

Mär

2012

Vierte Säule: Zur Flut von Anlagefonds

In der Schweiz gibt es sage und schreibe 7400 Anlagefonds, die zum Vertrieb zugelassen sind. Man muss sich das mal vorstellen: siebentausendvierhundert Anlagefonds. Alle haben sie massgebende Dokumente, die von der Finanzmarktaufsicht überprüft und abgesegnet werden mussten.

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Di

06

Mär

2012

Vierte Säule: Zur Erbschaftssteuer in den USA

Über die Arroganz der Hegemonialmacht USA war in jüngster Zeit viel zu lesen. Arrogant ist sie deshalb, weil sie sich befugt fühlt, ihr zweifelhaftes Rechtsverständnis auch in Europa durchzusetzen.

 

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Di

28

Feb

2012

Vierte Säule: Die Veranlagungsverfügung ist eine Zumutung

Steuerverwalter Bruno Knüsel.
Steuerverwalter Bruno Knüsel.

Die Steuererklärung ist kompliziert, weil auch das Steuergesetz kompliziert ist. Sie ist aber auch kompliziert, weil die Steuerverwaltung des Kantons Bern sie kompliziert macht. Ich denke vor allem an die Veranlagungsverfügung. Sie kommt ganz anders daher als die Steuererklärung. Beide sind ganz anders aufgebaut. Das macht es extrem schwierig, die Veranlagungsverfügung zu kontrollieren. Das bestätigen mir selbst Profis, die täglich solche Verfügungen sehen und am Steuertelefon Ihre Fragen beantworten. Das nächste Mal am 7. März.

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Di

21

Feb

2012

Vierte Säule: Mit 3a-Geldern werden Banken subventioniert

Zürich Paradeplatz profitiert am Sparen 3a.
Zürich Paradeplatz profitiert am Sparen 3a.

Gut 21 Milliarden Franken gehen dem Bund jährlich verloren wegen all der Abzüge, die man in der Steuererklärung vornehmen kann. Darüber hat diese Zeitung in der zurückliegenden Woche berichtet. 

 

Viele Steuererleichterungen sind gewollt, etwa um Familien zu entlasten oder die Vorsorge zu fördern. Dumm nur, dass vor allem die Vorsorge der besser Gestellten gefördert wird. Nur sie sind in der Lage, den maximal erlaubten Betrag in die steuerbegünstigte Säule 3a einzuzahlen oder freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse zu tätigen.

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Di

14

Feb

2012

Vierte Säule: Agrisano kritisiert Helsana

Agrisano schreibt mir in einem Brief, dass sich Helsana und Atupri nicht an die gesetzlichen Vorgaben hielten. Ein happiger Vorwurf.

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Di

07

Feb

2012

Vierte Säule: Zum "mutigen" Deal von Raiffeisen

Raiffeisen sei mutig mit der Wegelin-Übernahme, habe ich irgendwo gelesen. Mutig? Ich würde eher sagen: fahrlässig, tollkühn.

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Di

31

Jan

2012

Vierte Säule: Achten Sie auf den Superbowl-Indikator

Siegen am nächsten Sonntag im Superbowl die New England Patriots, ist ein gutes Börsenjahr angesagt.
Siegen am nächsten Sonntag im Superbowl die New England Patriots, ist ein gutes Börsenjahr angesagt.

Die US-Börse ist eine der wenigen, die im zurückliegenden Jahr vorwärtsmachte. Der scharfsinnige Analyst wird darob nicht überrascht sein. Schon am 7. Februar 2011, also ziemlich genau vor einem Jahr, war ihm klar geworden, dass die Kurse für US-Aktien steigen werden. In der Nacht zuvor hatten nämlich die Greenbay Packers die Pittsburgh Steelers geschlagen. Es war die 45. Auflage des Endspiels um die Meisterschaft im American Football, den Superbowl. Die Indianer nannten solche Treffen Powwow.

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Di

24

Jan

2012

Vierte Säule: So verbilligt Bern die Prämien

Liebe Leser, diese Geschichte müssen Sie unbedingt lesen. Leider ist sie wahr.

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Di

17

Jan

2012

Vierte Säule: Erneut zu Kashya Hildebrand

Vergangene Woche widmete ich meine Kolumne Kashya Hildebrand, der Gattin des abgetretenen Nationalbankchefs Philipp Hildebrand. Ich machte mich darüber lustig, dass eine selbstständige Persönlichkeit mit einer eigenen Kunstgalerie Geldtransaktionen über das Konto ihres Mannes abwickelt. Nicht gerade ein Zeichen von Unabhängigkeit, wie das selbstbewussten Frauen eigen ist.

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Di

10

Jan

2012

Vierte Säule: Machen Sie es nicht wie Frau Hildebrand

Philipp und Kashya Hildebrand, als er noch Notenbanker war.
Philipp und Kashya Hildebrand, als er noch Notenbanker war.

Liebe Ehefrauen, vielleicht betreiben Sie ein eigenes Business. Vielleicht geben Sie Malkurse. Unter Umständen besitzen Sie ein eigenes kleines Kosmetikstudio. Oder vielleicht besitzen Sie sogar eine eigene Kunstgalerie. Zu diesem Zweck werden Sie Ausgaben und Einnahmen verbuchen. Sie werden Rechnungen zahlen, und falls Sie sogar eine internationale Kundschaft bedienen, werden Sie vom tiefen Dollar und noch tieferen Euro profitieren und schon mal solche Währungen auf Vorrat kaufen.

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Di

03

Jan

2012

Vierte Säule: Über die heissen Aktientipps

Warum gibt diese Zeitung Anfang Jahr eigentlich keine Aktientipps, wie das andere Zeitungen tun?

 

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Claude Chatelain