Axel Weber ist eine gute Wahl

Axel Weber
Axel Weber

Ohne den Mann näher zu kennen, darf man schon heute die Prognose wagen, dass die UBS mit Axel Weber eine gute Wahl getroffen hat. Der Deutsche soll in zwei Jahren das Verwaltungsratspräsidium von Kaspar Villiger übernehmen. Man könnte höchstens das Bedauern ausdrücken, dass der Wechsel nicht schon früher stattfindet.

Aufgrund seines beruflichen Werdegangs gehört Axel Weber nicht zu jenen Bankern, die Hühnerhaut kriegen, wenn sie das Dollarzeichen erblicken. Weber war während sieben Jahren Präsident der Deutschen Bundesbank. Das wird ihn geprägt haben. Zentralbanken sind auf Sicherheit und nicht auf Rendite bedacht. Gerade diese Haltung wird der UBS guttun. Als erfahrener Finanzexperte und Wirtschaftsprofessor wird er auch das nötige Format haben, um nicht am Gängelband seines CEO marschieren zu müssen.

 

Erschienen in der BZ am 2. Juli 2011

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Claude Chatelain