Schweinegrippe: Das gibt uns zu denken

Ein grosser Teil des medizinischen Pflegepersonals verweigert sich der Schweinegrippeimpfung. Ärzte und Pflegepersonal nehmen damit das Risiko in Kauf, Patientinnen und Patienten anzustecken. Sie tun dies offensichtlich in der Überzeugung, dass die Impfung gegen das H1N1-Virus nicht über alle Zweifel erhaben ist.

Unaufhörlich predigen Immunologie-Professoren, Pharmaexperten, die Gesundheitsbehörde und andere Vertreter der Schulmedizin die Notwendigkeit dieser Schweinegrippeimpfung. Sie beteuern, das Spritzen von Pandemrix, Focetria oder Celtura sei unbedenklich. Doch ausgerechnet das eigene Frontpersonal dokumentiert mit seiner Impfabstinenz, dass es den Aufrufen der Schulmediziner misstraut. Das gibt uns zu denken.

 

Erschienen in der BZ am 28. November 2009

Claude Chatelain